Putin kämpft um Olympia
Die vierjährige Sperre für Olympische Spiele und Weltmeisterschaften will Russland nicht akzeptieren. Die russische Antidoping-Agentur wird beim Cas Einspruch einlegen - so wie Präsident Putin das gefordert hatte.
Die vierjährige Sperre für Olympische Spiele und Weltmeisterschaften will Russland nicht akzeptieren. Die russische Antidoping-Agentur wird beim Cas Einspruch einlegen - so wie Präsident Putin das gefordert hatte.
Der Filmregisseur Alexander Sokurow, der in Wladimir Putins Menschenrechtsrat sitzt, lobt die russische Jugend, weil sie friedlich demonstriere. Doch Putin denkt schon an morgen.
Unter Olaf Koch ist der Handelskonzern aus dem Dax geflogen. Doch der Manager zieht den Konzernumbau durch. Allerdings hakt nun der Verkauf der Real-Supermärkte – und das ist nur eine von Kochs derzeitigen Baustellen.
Wie erwartet hat Russland zwei deutsche Diplomaten ausgewiesen. Im Fall um den in Berlin erschossenen Georgier deutet nichts auf eine Mithilfe Moskaus bei der Aufklärung hin. Vielmehr treibt Putin ein aus anderen Fällen bekanntes Spiel.
Als Reaktion auf die Ausweisung russischer Diplomaten aus Deutschland nach dem Mord an einem Georgier müssen zwei deutsche Diplomaten nun Russland verlassen.
EU-Kommissionspräsidentin Leyen will einen „Green Deal“ als Europas neue Wachstumsstrategie. Einen solchen Deal skizzierte Ralf Fücks schon 2016 in der F.A.Z. – hier können Sie seinen Text noch einmal nachlesen.
Noch Anfang der Woche hatten Tausende in Kiew aus Angst vor einer „Kapitulation“ gegenüber Russland demonstriert. Doch nun herrscht in der Ukraine Erleichterung über den Ausgang des Normandie-Gipfels.
Auf dem Pariser Gipfel ging es nicht nur um den russisch-ukrainischen Konflikt. Sondern auch darum, mit welchen Botschaften der Westen dem russischen Regime entgegentritt. Putin spielt auf Zeit – und der Westen setzt ihm kaum etwas entgegen.
Das Interesse des Weltsports an russischen Investoren und die Abhängigkeit von Geldgebern droht die Wirkung der Sanktionen auszuhebeln.
Wladimir Putin hat den in Berlin erschossenen Georgier als „sehr grausam“ bezeichnet. Deutschland warf er vor, ihn nicht ausgeliefert zu haben. Doch laut Bundesregierung ist ein solches Ersuchen unbekannt.
Russland will die Kontrolle über die Separatisten-Gebiete im Osten der Ukraine nicht aufgeben - und es hat in der Schlusserklärung des Normandie-Gipfels eine Passage untergebracht, die für Kiew zum Problem werden kann.
Der Stillstand sei überwunden, versichern Merkel und Macron nach neun Stunden Verhandlungen. Putin wittert Tauwetter. Doch Selenskyj ist skeptisch: „Mir ist das viel zu wenig.“
In Berlin sei „ein Krieger“ getötet worden, der in Russland gesucht worden sei, sagte Russlands Präsident. Der Mann habe viele Menschen getötet. Wladimir Putin kündigte aber auch an, bei der Aufklärung des Falles behilflich zu sein.
Der Ukraine-Gipfel endet nach intensiven Verhandlungen mit konkreten Schritten für eine Lösung des Konflikts: vollständige Waffenruhe, Gefangenenaustausch und Minenräumung sind einige davon.
Im Alleingang machte Macron Putin zum „Partner“. Beim Normandie-Treffen in Paris gibt sich der französische Präsident nun als ehrlicher Makler.
Vor dem Normandie-Gipfel in Paris fürchten viele Ukrainer eine „Kapitulation“ ihres Präsidenten. Wolodymyr Selenskyj will dort mit Nachdruck für den Frieden verhandeln. Sein Gegenüber, Wladimir Putin, hat aber wenig zu verlieren.
Vor dem Ukraine-Gipfel in Paris haben etwa 5000 Menschen in Kiew demonstriert. In Paris treffen Russlands Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erstmals aufeinander.
Am Montag findet in Paris ein Normandie-Gipfel zum Ukraine-Konflikt statt. Russlands Präsident hat bei den Gesprächen eine starke Verhandlungsposition, während die Nato uneins und Angela Merkel geschwächt ist.
Es geht um so vieles, wenn sich Deutschland, Frankreich, die Ukraine und Russland treffen, um das Ende des Donbass-Krieges zu verhandeln. Doch es gibt wenig Hoffnung. Ein Gastbeitrag.
Seit drei Jahren gab es keinen Gipfel zur Ostukraine, zum ersten Mal treffen sich die Staatschefs Putin und Selenskyj persönlich. Während die europäische Wirtschaft die Sanktionen gegen Russland abschaffen will, fordert Maas von Moskau Entgegenkommen.
Ein Russe mordet mitten in Berlin, und die Spur führt nach Moskau. Die Hintermänner müssen vor allem eines befürchten: dass der Mann im Gefängnis auspackt.
Russlands Präsident Putin hat sich zur Verlängerung des letzten Abkommens über nukleare Rüstungskontrolle bereit erklärt – doch Washington will erst einmal in sich gehen.
Der Kreml-Chef hat deutsche Wirtschaftslenker zu einer exklusiven Runde ans Schwarze Meer eingeladen. Es ging nicht nur um Gaslieferungen durch die Ukraine.
Berlin und Moskau sind nach dem Tiergarten-Mord um Schadensbegrenzung bemüht. Beide Seiten wollen das deutsch-russische Verhältnis nicht beschädigen – auch mit Blick auf das bevorstehende Gipfeltreffen zur Ostukraine.
Die Nato rauft sich zum Abschluss ihres Jubiläumsgipfels zusammen: Donald Trump zeigt sich milde, und Angela Merkel geht auf Emmanuel Macron zu. Sogar der türkische Präsident reiht sich ein.
Der französische Präsident Macron hat den Jubiläumsgipfel der Nato genutzt, um die Europäer wachzurütteln. Berlin aber bleibt wieder hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Was Thomas Mann mit Wladimir Putin vereint: Eine Ausstellung in München gibt Einblicke in die Kulturgeschichte unseres besten Freundes.
Erstmals nennt die Nato China ausdrücklich als mögliche neue Bedrohung. Forderungen von Frankreichs Präsident Macron bleiben außen vor. Begonnen hatte das Treffen ungemütlich.
Journalisten und Blogger aus dem Ausland können in Russland künftig als „ausländische Agenten“ eingestuft werden. Die Regelung ermöglicht eine verstärkte Überwachung.
Ganz gleich, wer sich im Doping-Skandal zu welcher Strafe durchringt: Die russischen Betrüger werden ihren toxischen Ruf nicht loswerden. Und die Rückgratlosigkeit des IOC ist offenkundig. Seine Reputation ist genauso ruiniert.
Ob Russland oder der Nato-Haushalt – der französische Präsident Macron schert derzeit überall aus. Die Partner sind ungehalten und gehen eigene Wege.
Wie die Kanzlerin glaubt der französische Präsident, dass die Zeiten, in denen man sich auf andere verlassen konnte, „ein Stück vorbei“ sind. Nur ist das Stück bei Macron viel größer als bei Merkel. Kann sich die Nato noch auf Paris verlassen?
Frankreichs Präsident zeigt sich offen für den russischen Plan eines Moratoriums für nukleare Mittelstreckenraketen. Das geht aus einem Brief Macrons an Putin hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Wieder stößt der Franzose viele Nato-Partner vor den Kopf.
Filmemacher Senzow hat eine lange Zeit der Haft in Sibirien hinter sich. Im September kam er frei. Der Ukrainer gibt sich weiter kämpferisch und warnt vor Russlands Präsident Putin.
Frankreichs Präsident stellt Putin als Mann dar, der quasi vom Westen zu seiner Form der Außenpolitik genötigt wurde. Und übersieht dabei geflissentlich, dass die Nato als Schreckgespenst für Letzteren ein willkommenes Geschenk ist.
In der digitalen Öffentlichkeit stellt sich für Journalisten die Grundsatzfrage, was aus ihrer Zunft wird. Macht sie es richtig, sind wir unersetzlich. Ein Gastbeitrag.