Lukaschenko gibt den Putin
Alexander Lukaschenko verstrickt sich bei der Erklärung der Entführung des Journalisten Roman Protassewitsch in Widersprüche. Der Diktator in Belarus bemüht ähnliche Feindbilder wie Russlands Präsident Putin.
Alexander Lukaschenko verstrickt sich bei der Erklärung der Entführung des Journalisten Roman Protassewitsch in Widersprüche. Der Diktator in Belarus bemüht ähnliche Feindbilder wie Russlands Präsident Putin.
Deutsche Politiker sind empört über die erzwungene Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk. Außenexperte Norbert Röttgen und der Europapolitiker Manfred Weber glauben, dass Moskau beteiligt war.
Trotz heftiger Kritik aus aller Welt hält Belarus den Oppositionellen Protassewitsch weiter gefangen, Wladimir Putin nimmt eine Einladung Joe Bidens an und Deutschland bereitet sich auf Cyberangriffe vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Russlands Präsident hatte die Einladung Bidens lange offen gelassen. Nun haben beide Seiten ein Treffen vereinbart. Besprochen werden soll die „gesamte Palette“ drängender Fragen, heißt es aus Washington.
Aus einer schwachen Position das Beste machen, das kann Wladimir Putin. Ein „Feind“ wie die NATO wird dafür dringend gebraucht.
Matthias Warnig ist der einzige Ausländer unter den engen Vertrauten des russischen Präsidenten. Er ist Aufsichtsrat in wichtigen Unternehmen des Landes und Vorstandschef der Nord Stream 2 AG.
Bei seinem ersten Treffen mit seinem russischen Amtskollegen betont der US-Außenminister Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Er richtet aber auch eine Warnung an den Kreml.
Amerika bleibt bei seiner ablehnenden Haltung zu Nord Stream 2, will aber den Verbündeten nicht verprellen. Außenminister Maas verspricht, ukrainische Sorgen zu berücksichtigen.
Dass Joe Biden offenbar keine Sanktionen gegen den Betreiber der umstrittenen Ostsee-Pipeline verhängen will, stößt in den USA auf heftige Kritik. Russlands Präsident Putin erhalte nun „massives strategisches Druckmittel“, beklagen die Republikaner.
Gab es neben der Sowjetunion nicht noch andere Mächte, die den Krieg gegen Hitlers Deutschland gewonnen haben? Wenn es nach Wladimir Putin geht, nein. Der Präsident dekretiert eine neue Lesart der Geschichte.
Moskau hat die angekündigte Liste der „unfreundlichen Staaten“ veröffentlicht. Auf ihr stehen die Vereinigten Staaten und Tschechien. Deren Botschaften dürfen nun keine oder nur noch wenige Ortskräfte beschäftigten.
In der Ukraine gilt der Politiker Viktor Medwedtschuk vielen als „Putins Mann“ in Kiew. Jetzt soll er sich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, bei der Annexion der Krim mitgewirkt zu haben.
Immer mehr Hintergründe zu dem Angriff auf die Kinder der Schule Nummer 175 in Kasan werden bekannt. So erwarb der Täter die Waffe legal. Kritik an der Nationalgarde wird dennoch nicht laut.
Russlands Außenminister und sein amerikanischer Amtskollege wollen laut Moskau über „Schlüsselfragen der beidseitigen Beziehungen und der internationalen Agenda“ sprechen.
Putin hat eine Liste „unfreundlicher Staaten“ in Auftrag gegeben, deren Botschaften Moskau einschränken könnte. Die EU will sich von den Provokationen nicht spalten lassen. Doch was kann sie tun?
Junge Männer zum halben Preis: Mit ihrem neuen Musikvideo „Moskau spricht“ desavouiert die russische Band Shortparis Präsident Putins Siegesparade.
Die Menschenrechtsorganisation revidiert ihre Einschätzung vom Februar. In einer Mitteilung spricht sie offen von einer „falschen Entscheidung“.
Bisher hat Putins Regime keine Anstrengungen unternommen, um Opposition und kritische Medien ganz auszuschalten. Das ändert sich gerade auf dramatische Weise.
Sein Vorgänger schonte den türkischen Präsidenten. Der neue amerikanische Präsident Biden schlägt eine härtere Gangart gegenüber Erdogan an. Doch beide wollen ihr Verhältnis als NATO-Partner nicht weiter verschlechtern.
Der russische Oppositionelle Nawalnyj sagt von sich, er sei nach dem Hungerstreik ein „furchtbares Skelett“. Für das, was er über den russischen Präsidenten äußert, wird er vom Richter gerügt.
Es besteht kein Zweifel, dass das russische Regime auf kurze Sicht Nawalnyj besiegen kann. Aber je härter es gegen dessen Anhänger vorgeht, desto mehr schadet es auf Dauer Russlands Zukunft.
Der Kreml will in Berlin einen deutschsprachigen Fernsehsender gründen – und damit die öffentliche Meinung in Deutschland beeinflussen. Doch bekommt er eine Sendelizenz?
Investoren ziehen sich aus Staatsanleihen Russlands zurück, sie fürchten Maßnahmen gegen Moskau. Der schwache Rubel treibt die Inflation – für die russische Führung ein Schreckensszenario.
Der Bundesaußenminister nennt Personen, die härtere Maßnahmen gegen den Kreml fordern, „Schlauberger“. Plädiert hatte dafür zuvor die grüne Kanzlerkandidatin.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei dem von den Vereinigten Staaten organisierten virtuellen Klimagipfel versprochen, zur Lösung des Klimawandels beitragen zu wollen.
Auf einem virtuellen Klimagipfel macht Joe Biden deutlich, wie wichtig ihm der Kampf gegen den Klimawandel ist. Und die „Bundes-Notbremse“ muss im Bundesrat bestehen. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Kanzlerkandidatin der Grünen lobt die neue amerikanische Regierung: Sie habe mit ihren „massiven Investitionen in Klimaschutz“ vorgemacht, wie es geht. Bei der Konferenz will Washington seine neuen, mit Spannung erwarteten Klimaziele vorstellen.
Wolodymyr Selenskyj hat in einer Rede an die ukrainische Nation vor einem bevorstehenden Angriff Russlands gewarnt. Man werde sich nicht „zerstören“ lassen – und sich im Fall der Fälle verteidigen.
In seiner Rede zur Lage der Nation schweigt Präsident Putin zu seinem Widersacher Nawalnyj und beklagt das angeblich russophobe Verhalten des Westens. Wer Brücken abreißen wolle, müsse mit einer harten Antwort rechnen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Westen davor gewarnt, Russlands „rote Linie“ zu überschreiten. Wo diese im Einzelfall sei, werde Moskau selbst entscheiden, erklärte der Kreml-Chef in einer Rede zur Lage der Nation.
Ein Präsident definiert sich um: Wolodymyr Selenskyjs antirussische Rhetorik irritiert seine Stammwähler, ohne die Patrioten zu überzeugen. Ein Gastbeitrag.
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat dem russischen Präsidenten Putin ein Treffen vorgeschlagen, um eine Eskalation im Ukraine-Konflikt zu vermeiden. Er will dorthin gehen, „wo Krieg herrscht“.