Guten Morgen!
Bei den Krawallen am 6. Januar waren fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Versuch, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen, wird eins der größten Verfahren in der Geschichte der Vereinigten Staaten werden.
Seit 30 Jahren wird mit ambitionierten Politiken auf Staatenebene der Eindruck vermittelt, man verzeichne Fortschritte im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Diese Suggestion gelingt nur, wenn man die entscheidende Kennziffer vernachlässigt.
Dies sei das entscheidende Jahrzehnt im Kampf gegen den Klimawandel, sagt der amerikanische Präsident. Auf dem virtuellen Klimagipfel verkündet auch China neue Ziele, fordert aber mehr Geld für Entwicklungsländer.
Beim digitalen Klimagipfel zeigte sich die Bundeskanzlerin erfreut über die Rückkehr Amerikas in der Klimapolitik. Auch in Deutschland sollen die Treibhausemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber des Niveaus von 1990 sinken.
Viele Bürger in den vier großen westlichen Industrienationen sind unzufrieden mit dem Wirtschaftssystem. Mehr Umverteilung und eine Reichensteuer stehen aber nicht an erster Stelle.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei dem von den Vereinigten Staaten organisierten virtuellen Klimagipfel versprochen, zur Lösung des Klimawandels beitragen zu wollen.
Anders als sein Vorgänger will Präsident Joe Biden in der Klimadiplomatie die Führung übernehmen. Er hat ehrgeizige Ziele für Amerika – aber bekommt er dafür auch eine Mehrheit?
Auf dem virtuellen Klimagipfel schärfen mehrere Länder ihre Reduktionsziele nach. Doch China und Indien wollen nicht mitziehen.
Der Generaldirektor der globalen Kernenergie-Behörde bedauert den deutschen Atomausstieg. Global gesehen sei die einzige Frage, welche Art von Reaktoren künftig gebaut werden.
Amerikas Präsident mahnt bei seinem Klimagipfel schnelles Handeln an, um die Erderwärmung einzudämmen – und erinnert an die wirtschaftlichen Chancen. China macht Zusagen.
Seit fast 30 Jahren verenden zahlreiche Tiere in Nordamerika an einem natürlichen Nervengift. Auch der Weißkopfseeadler, das amerikanische Wappentier, ist betroffen. Nun weiß man mehr über das Umweltgift.
Harley-Davidson musste 118 Jahre alt werden, um seine erste Reiseenduro auf den Markt zu bringen. Mutig, mutig.
Vor dem vom amerikanischen Präsident Biden organisierten Klimagipfel haben die EU und die Vereinigten Staaten angekündigt, bis 2050 klimaneutral wirtschaften zu wollen. Indien und China haben weniger ambitionierte Ziele.
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Der amerikanische Präsident Joe Biden will zum Auftakt des Klimagipfels ambitionierte Ziele verkünden: Amerika will den Ausstoß der Treibhausgase offenbar deutlich reduzieren.
Wenn ein Land das Massaker des Osmanischen Reichs an den Armeniern als Völkermord einstuft, ist eine diplomatische Krise mit der Türkei programmiert. Gerade spielt offenbar der amerikanische Präsident mit dem Gedanken.
Die Interessen gehen weit auseinander. Selbst wenn es in Wien zu einer Einigung kommt, müssten ihr die Regierungen in Washington und Teheran noch zustimmen.
Der Vater von zehn Kindern soll im Zuge einer Hausdurchsuchung getötet worden sein. Am Dienstag war der weiße Polizist Chauvin wegen Mordes an George Floyd schuldig gesprochen worden.
Auf einem virtuellen Klimagipfel macht Joe Biden deutlich, wie wichtig ihm der Kampf gegen den Klimawandel ist. Und die „Bundes-Notbremse“ muss im Bundesrat bestehen. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Kanzlerkandidatin der Grünen lobt die neue amerikanische Regierung: Sie habe mit ihren „massiven Investitionen in Klimaschutz“ vorgemacht, wie es geht. Bei der Konferenz will Washington seine neuen, mit Spannung erwarteten Klimaziele vorstellen.
Eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie findet keinen systemischen Rassismus im Land. Von Fachleuten kommt scharfe Kritik. Die Untersuchung schüre Rassismus, heißt es.
Nach dem Urteil gegen Derek Chauvin ist die Erleichterung groß, auch im Weißen Haus. Aber was macht Amerika nun mit diesem Urteil? Das Land muss in sich gehen.
Wieso sich Rassismus und Polizeigewalt schwer bekämpfen lassen, wie die Corona-Hilfen zu einem Ausbau des Sozialstaates führen – und wieso in Biden mehr Trump steckt als man denkt.
Bulent Altan treibt als Vorstandschef von Myneric die Laserkommunikation im Weltraum und in der Luftfahrt an. Erfahrung hat er genug – als einer der Väter der Raketen Falcon 9 und Dragon von Space X.
Der Abzug vom Hindukusch könnte deutlich an Tempo zulegen. Für die Bundeswehr wäre das eine Herausforderung. Sie könnte gezwungen sein, Material zurückzulassen oder zu zerstören.
Die amerikanische Politik bleibt in ihrer Übertreibungsspirale gefangen. Deshalb wird es auch nach dem Mordurteil in Minneapolis nicht zu den Reformen kommen, die das Land so dringend braucht.
In Minneapolis wurde der Polizist Derek Chauvin wegen Mordes an George Floyd verurteilt. Das war möglich, weil die Beweislage so erdrückend ist. In vielen anderen Fällen kommen Polizeibeamte straffrei davon.
Die Union einigt sich auf einen Kanzlerkandidaten. Schulen und Kitas müssen wohl bald wieder schließen. Das Vertrauen in die EU sinkt trotz Corona-Krise kaum. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Rassismus „ist ein Schandfleck auf der Seele unserer Nation“, sagt Amerikas Präsident Joe Biden nach dem Schuldspruch im Prozess um den Tod von George Floyd. Auch Vizepräsidentin Kamala Harris und der frühere Präsident Obama begrüßen das Urteil.
Als epischer Bruderkampf wurde John Steinbecks „Jenseits von Eden“ verfilmt. Fast verloren ging der anti-rassistische Aspekt des Romans. Heute ist er aktuell wie nie.
Nach den Schlussplädoyers im Chauvin-Prozess in Minneapolis hoffen Bürgerrechtler auf eine harte Strafe für den Polizisten. Auch weil ein mildes Urteil zu neuen Unruhen in Amerika führen könnte.
Autoritär oder diktatorisch regierte Länder bekämen die Coronakrise besser in den Griff, heißt es mitunter. Ein fataler Fehlschluss, entgegnet der frühere EU-Parlamentspräsident und SPD-Vorsitzende Martin Schulz energisch.
Walter Mondale, Vizepräsident unter Jimmy Carter, ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren in Minneapolis. Joe Biden würdigte ihn als Wegbereiter der modernen Vizepräsidentschaft und Vorbild seiner eigenen Arbeit.
Washingtons Top-Diplomat in Moskau, John Sullivan, kehrt diese Woche in Amerikas Hauptstadt zurück. Russlands Außenminister hatte ihm die Heimreise zuvor nahegelegt.