Heldin der russischen Wahrheit
Die französische Kriegsreporterin Anne-Laure Bonnel ist zur Paradezeugin von Putins Propaganda geworden. Ihr Film über den Donbass ist wie gemacht dafür.
Die französische Kriegsreporterin Anne-Laure Bonnel ist zur Paradezeugin von Putins Propaganda geworden. Ihr Film über den Donbass ist wie gemacht dafür.
In der Ukraine verschlechtert sich die Lage in mehreren Städten. Familienministerin Spiegel steht im Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe Rede und Antwort. Und der DFB wählt einen neuen Präsidenten. Der F.A.Z. Newsletter.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat zugesichert, alle Energie-Exporte aufrechtzuerhalten. Gespräche zwischen dem russischen und dem ukrainischen Außenminister gingen ohne Einigung zu Ende.
Auch auf Außenministerebene gibt es beim russisch-ukrainischen Treffen in der Türkei keine Ergebnisse. Von einer Annäherung ist nichts zu spüren. Moskau leugnet den Angriff auf eine Geburtsklinik in Mariupol.
Der Blick in die Geschichte lehrt, dass die Prinzipien des universellen Völkerrechts von großer Beharrungskraft sind und sich langfristig als normativer Maßstab bewähren können.
Der russische und der ukrainische Außenminister treffen sich in Antalya, in Frankreich tagt der EU-Gipfel und die Bundesregierung einigt sich beim Infektionsschutzgesetz. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Iran hatte zuletzt signalisiert, Forderungen der Internationalen Atomenergiebehörde nachzukommen. Eine Rückkehr zur Vereinbarung von 2015 schien möglich. Doch nun stellt Russland fast unannehmbare Forderungen.
Der Angriff markiere den Beginn einer neuen Ära, sagte die Bundesaußenministerin in New York. Ihrem russischen Amtskollegen warf Baerbock vor, glatte Lügen über die Aggression seines Landes zu verbreiten. Auch für alle Unentschlossenen hat sie einen Rat.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will mit Putin verhandeln und die EU belegt den russischen Präsidenten erstmals mit Sanktionen.
In Russland regt sich Widerspruch zur „speziellen Militäroperation“ – auf den Straßen und im Internet. Präsident Wladimir Putin stellt die wesentlichen Gegner in der Ukraine neuerlich als „Nazis“ dar.
Erst vor Kurzem haben sich Xi Jinping und Wladimir Putin eine „Freundschaft ohne Grenzen“ versprochen. Wie weit reicht sie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine? Von einer Invasion will man in Peking jedenfalls nichts wissen.
Russlands Präsident schickt Truppen in die abtrünnigen Regionen. Zuvor hatte er die Separatistengebiete als unabhängig anerkannt. Deutschland, Frankreich und die USA kündigen Konsequenzen an.
Der französische Präsident opfert eine weitere Woche seines Wahlkampfs für die Ukraine-Krise – und erreicht Zusagen für ein Gipfeltreffen. Ein Schritt zu einer eigenständigen europäischen Außenpolitik?
Der UN-Generalsekretär warnt vor Kommunikationspannen, die zur Eskalation führen könnten. Die deutsche Außenministerin Baerbock spricht von einer „inakzeptablen Drohung“ Russlands.
Die Telefon-Diplomatie geht in die nächste Runde. Auch will sich nächste Woche der amerikanische Außenminister Blinken mit seinem russischen Gegenüber Lawrow treffen – solange Russland nicht in die Ukraine einmarschiert.
Die Ukraine übt heftige Kritik an den Ausmaßen der russischen Militärübungen im Schwarzen und Asowschen Meer. Diese blockierten fast die gesamte Küste des Landes. Das sei eine „Missachtung des Völkerrechts“.
In der Krise wird nicht das Wahlprogramm abgearbeitet. In der Krise geht es um Haltung, Härte, Konsequenz. Gut möglich, dass Annalena Baerbocks Schwächen ihre eigentliche Stärke sind.
Amerikas Außenminister dringt im Telefonat mit seinem russischen Gegenüber auf "sofortige Deeskalation". Der russische Präsident wiederum sieht russische Forderungen in einem Schreiben der Amerikaner nicht genug gewürdigt.
Der Schriftwechsel zwischen Moskau und Washington sorgt für Verwirrung. Und eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats weckt Erinnerungen an den Kalten Krieg.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat von der NATO und der OSZE eine Klarstellung ihrer Positionen verlangt. Für den Kreml sei das eine wesentliche Frage bei der Entscheidung über das weitere Vorgehen.
Der russische Präsident äußerte, dass die Hauptsorgen seines Landes in den Antworten des Westen bisher nicht berücksichtigt worden seien. In Litauen trafen vier dänische Kampfjets zur Verstärkung der NATO-Luftraumüberwachung ein.
Amerika und die NATO bieten Russland einen Dialog an – aber nicht über dessen Kernforderungen. Der russische Präsident Wladimir Putin will sich Zeit nehmen, um die Briefe zu analysieren.
Der Westen hat Russlands wichtigste Forderungen in Osteuropa offiziell zurückgewiesen. In Moskau wird Unmut laut und mit der Aufrüstung der ostukrainischen „Volksrepubliken“ gedroht. Auch eine Anerkennung sei möglich.
Das Genfer Treffen von Blinken und Lawrow zeigt einen Weg zu echten Verhandlungen auf. Russland würde darin aber nicht alles bekommen, was es verlangt.
Nach dem Treffen der Außenminister Antony Blinken und Sergej Lawrow in Genf ist die Rede von einem besseren gegenseitigen Verständnis. Doch es fehlen konkrete Schritte der Deeskalation im Ukraine-Konflikt.
Sergej Lawrow und Antony Blinken einigten sich in Genf darauf, die diplomatischen Bemühungen aufrechtzuerhalten. Sobald Washington eine Antwort auf die Vorschläge Moskaus geliefert hat, werde sich zeigen, ob man auf dem richtigen Weg ist, so Lawrow.
Die Außenminister Blinken und Lawrow haben in Genf über den Ukraine-Konflikt gesprochen. Nun bekommt Russland eine schriftliche Antwort auf seine Forderungen.
Nach einer Reihe internationaler Gespräche zur Ukraine-Krise treffen sich am Freitag Amerikas und Russlands Außenminister in Genf. Washington will die Lage deeskalieren – doch eine Kernforderung der Russen nicht akzeptieren.
US-Außenminister Blinken spricht mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow über den Ukraine-Konflikt, das österreichische Parlament stimmt für eine Impfpflicht und die deutschen Handballer trotzen dem Corona-Ausbruch.
Vor seinem Treffen in Genf mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow warnt US-Außenminister Antony Blinken Moskau erneut vor einer Eskalation im Ukraine-Konflikt und betont die Geschlossenheit der USA und seinen Verbündeten: „Ein Angriff Russlands auf die Ukraine würde genau das bewirken, was Moskau vermeiden will, nämlich das Nato-Verteidigungsbündnis stärken.“
Bei Gesprächen in Kiew hat der amerikanische Außenminister Russland deutlich vor einem Vorgehen gegen das Nachbarland gewarnt. Amerika stehe fest an der Seite der Ukraine.
Der amerikanische Außenminister berichtet von russischen Plänen, die einen schnellen Angriff auf die Ukraine ermöglichen könnten. Kiew erhält von Washington weitere Sicherheitshilfen.
Präsident Macron stellt in Straßburg Frankreichs Pläne in der EU vor, US-Außenminister Blinken reist wegen des Ukraine-Konflikts nach Kiew, und das Fahren mit „Lappen“ ist länger erlaubt.
Annalena Baerbocks Treffen mit Russlands Außenminister verläuft höflich, aber angespannt. Die beiden tragen einander in erster Linie lange Listen an Differenzen vor. Und Lawrow ist gewohnt listig.
Annalena Baerbock und Sergej Lawrow waren zwar höflich zueinander aber nicht mehr. Die Gespräche waren wohl kaum mehr als ein gegenseitiges Vorhalten von Vorwürfen. Immerhin gibt es ein Zeichen im Hinblick auf die Ukraine.