Serbien wendet sich vorsichtig von seinem „Bruder“ ab
Sergej Lawrow wollte nach Serbien kommen – doch es gab keine Flugroute für den russischen Außenminister. Und im Land bröckelt die einst starke Unterstützung für den Kreml.
Sergej Lawrow wollte nach Serbien kommen – doch es gab keine Flugroute für den russischen Außenminister. Und im Land bröckelt die einst starke Unterstützung für den Kreml.
Die Initiative „Comité Diderot“ will erreichen, dass Eutelsat die russischen Propagandasender vom Satelliten nimmt. Doch Frankreich, Hauptaktionär von Eutelsat, stellt sich taub. Warum ist Paris so zögerlich wie sonst nur Kanzler Scholz?
Erstmals hat Wolodymyr Selenskyj das Frontgebiet besucht. Während der ukrainische Präsident die Zerstörungen anprangert, nennt Russlands Außenminister den Donbass die „absolute Priorität“ seines Landes und widerspricht Spekulationen über Wladimir Putins Gesundheitszustand.
Am Frontabschnitt um die Stadt Sjewjerodonezk setzen russische Angreifer die Ukrainer stark unter Druck. Präsident Selenskyj spricht von einer offensichtlichen „Politik des Völkermords“ im Donbass. Der Überblick.
Vor genau einem Vierteljahr überfiel Russland die Ukraine. Präsident Selenskyj fordert mehr Waffen vom Westen und hofft weiter auf einen Austausch der Gefangenen von Mariupol. Russland orientiert sich wirtschaftlich Richtung China.
Ein russischer UN-Diplomat in Genf geht und begründet das öffentlich mit deutlichen Worten. Das Außenministerium stehe für „Kriegshetze, Lügen und Hass“, Russland sei zu Recht völlig isoliert.
Im italienischen Fernsehen tauchen „Putinversteher“ auf. Die nennen das Massaker von Butscha „Fake News“ und wollen, dass die Ukraine kapituliert. Im Parlament kommt die Frage auf, ob das noch Journalismus ist.
Irrsinn am 9. Mai: Nur wenige Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfolgt eine der großen Siegermächte eine Kriegspolitik, die Menschen wieder nach ihrem „Blut“ beurteilt.
Russland hält seine traditionelle Militärparade in Moskau ab. Die CDU ist der große Gewinner bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Und Olaf Scholz empfängt Emmanuel Macron. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Putin fordert. Putin klagt an. Manchmal begnadigt er auch. Putin verzeiht aber nicht und er bittet auch nicht um Entschuldigung. Was steckt also hinter seinem Telefonat mit Israels Ministerpräsident Bennett?
Auch Hitler habe jüdisches Blut gehabt: Mit dieser Aussage hat Russlands Außenminister für Empörung gesorgt. Nun soll Präsident Putin darüber mit dem israelischen Ministerpräsidenten gesprochen haben.
Der Kreml versteht nur die Sprache der Härte: Warum der offene Brief von 28 Prominenten, der die Ukraine faktisch zur Kapitulation auffordert, nur größeres Leid und noch mehr Opfer fordert. Ein Gastbeitrag.
In der Sendung „Zona Bianca“ des Berlusconi-Senders Rete4 hetzt der russische Außenminister Lawrow gegen die Ukraine. Der Moderator lässt ihn machen. Das sei ein Zeitdokument, sagt der Sender. Doch ist das ein Scoop oder nicht Propaganda pur?
Die Ukraine und Israel zeigen sich schockiert über die Äußerungen des russischen Außenministers Lawrow über „jüdische Antisemiten“. Kiew vergleicht das russische Vorgehen mit dem Holocaust.
Aus Sicht des nationalen Sicherheitsrats in Kiew kann Russland den Krieg nicht mit einem Friedensabkommen, sondern nur mit einer Kapitulation beenden. Das Pentagon sieht kaum Fortschritte der russischen Armee in der Ostukraine.
Deutsche, israelische und ukrainische Politiker haben ihr Entsetzen über eine Äußerung des russischen Außenministers Lawrow zum Ausdruck gebracht.
So einfach ist das: Man erklärt den Gegner zum Nazi. Und gegen Nazis ist alles erlaubt.
Israel reagiert mit scharfer Kritik auf die Behauptung des russischen Außenministers Sergej Lawrow, Adolf Hitler habe jüdische Wurzeln gehabt. Der israelische Außenminister Jair Lapid kündigte zudem an, den russischen Botschafter zu einem „harten Gespräch“ einzubestellen.
Nachdem der russische Außenminister den ukrainischen Präsidenten Selenskyj mit Hitler verglichen hatte, fordert Israel eine Entschuldigung. Lawrow hatte gesagt, dass die eifrigsten Antisemiten Juden gewesen seien.
Ukrainische Streitkräfte wehren eine Reihe russischer Angriffe in Richtung der Großstadt Saporischschja im Süden des Landes ab. Und Kiew hebt nach eigener Darstellung einen Ring russischer Agenten aus.
Putin sagt, in der Ukraine laufe alles nach Plan. Außenminister Lawrow droht dem Westen dunkel mit einer Eskalation. Das suggeriert Stärke. Aber innerhalb des Regimes wächst die Unruhe.
Präsident Selenskyj sorgt mit der Aussage, ein neu entdecktes Massengrab bei Kiew enthalte 900 Leichen, für Verwirrung. Die ukrainische Armee will im Gebiet Donezk eine Eisenbahnbrücke gesprengt haben. Der Überblick.
Russlands Außenminister Lawrow nutzte einen Besuch von UN-Generalsekretär Guterres in Moskau, um Kreml-Schlagworte zu wiederholen. Einen ukrainischen Vorschlag für Verhandlungen in Mariupol nannte er „theatralisch“.
Russlands Außenminister bezeichnet die Gefahr eines Dritten Weltkriegs als „real“. In der russischen Region Belgorod an der Grenze zur Ukraine soll es zu Beschuss gekommen sein. Die Nacht im Überblick.
Mariupol weiter umkämpft / Biden berät mit Verbündeten
Washington versucht weiterhin, Delhi von seiner Bindung an Moskau zu lösen. Russlands Krieg in der Ukraine soll nicht der China-Strategie entgegenwirken.
Kultur, hieß es lange, könne Verständigung zwischen den Nationen fördern und auch in schwierigen Zeiten Brücken bauen. Doch wer geht eigentlich über diese Brücken, mit wessen Geld und mit welchen Absichten?
Indien kauft Waffen und Öl in Russland. Es exportiert aber auch Arzneimittel. Durch den Krieg in der Ukraine will es sich davon nicht abhalten lassen.
Der russische Außenminister besucht erstmals seit Kriegsbeginn Indien. Die dortige Regierung hat den Angriff auf die Ukraine bisher nicht verurteilt. Der Westen fürchtet eine Umgehung der Sanktionen.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow will in Neu Dheli über das Öl-Geschäft reden . Derweil macht der Westen Druck auf Indien. Es soll sich in der Ukraine-Frage klar bekennen.
China ist für viele deutsche Unternehmen schon heute der wichtigste Absatzmarkt. Doch die politischen Spannungen steigen auch zwischen der EU und Fernost. Und nun?
Putin berät über das Vorgehen bei Gaslieferungen. Die Bundesagentur für Arbeit stellt sich auf die Eingliederung Geflüchteter ein. Und im Frankfurter Römer steht eine denkwürdige Versammlung an. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Peking beschwört die Freundschaft zu Moskau und ist bereit, die Beziehungen „auf eine höhere Ebene“ zu heben. Das könnte die Wirtschaftsbeziehungen mit Europa belasten.
Sie entspricht nicht dem klassischen Typ des russischen Oligarchen – trotzdem steht die 26 Jahre alte Polina Kovaleva auf der britischen Sanktionsliste. Ihre Mutter ist mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow liiert.
Wie könnte eine mögliche Neutralität der Ukraine aussehen? Ein Modell wie Schweden oder Österreich schlägt der Kreml vor. Kiew will aber Sicherheitsgarantien von westlichen Staaten.
Das russische Außenministerium hat eine „schwarze Liste“ mit Namen von 13 Amerikanern veröffentlicht, die nicht mehr in das Land einreisen dürfen – weitere sollen folgen. Der Schritt ist allerdings eher als symbolisch zu bewerten.