Saudi-Arabien will keine Energiereserven verkaufen
Saudi-Arabiens staatlicher Öl-Riese soll womöglich an die Börse gehen. In welcher Form, ist noch nicht bekannt. Nun hat der Chef des Unternehmen einen Hinweis gegeben.
Saudi-Arabiens staatlicher Öl-Riese soll womöglich an die Börse gehen. In welcher Form, ist noch nicht bekannt. Nun hat der Chef des Unternehmen einen Hinweis gegeben.
In Saudi-Arabien hat Großmufti Abd Al Aziz Al Scheich Schach zur Sünde erklärt. Doch nicht jede Rechtsauskunft eines Gelehrten, die es bis in die westlichen Medien schafft, stellt tatsächlich auch die Lebenswirklichkeit dar.
So schlimm wie Alkohol und Glücksspiel: Schach gehöre verboten, sagt ein hochrangiger Geistlicher. Die saudische Schachgemeinde will sich nicht beirren lassen und ausgerechnet in der heiligen Stadt Mekka ein Turnier veranstalten.
Scheinbar unversöhnlich stehen sich vom Nahen Osten bis nach Zentralasien Sunniten und Schiiten gegenüber, angeblich seit Jahrtausenden sind Araber und Perser einander in Feindschaft verbunden. Was ist dran an den vielen Erzählungen?
Irans Präsident Hassan Rohani brauchte einen rechtzeitigen Erfolg seiner Atomdiplomatie. Aber nicht nur in Teheran werden Gegner versuchen, das Atomabkommen mit dem Westen zu unterlaufen.
Die Handelssanktionen gegen das Land könnten noch am Wochenende fallen, wenn die Internationale Atomenergiebehörde grünes Licht gibt. Autofahrer können dann auf weiter billiges Benzin und die deutsche Industrie auf Großaufträge hoffen.
Die Aktivistin Samar Badawi soll einem Bericht zufolge am Mittwoch vor dem Staatsanwalt erscheinen. Amnesty International spricht von einem alarmierenden Rückschlag für die Menschenrechte in Saudi-Arabien.
Der Preis für amerikansiches Leichtöl ist in der Nacht zum Mittwoch erstmals seit zwölf Jahren unter 30 Dollar gefallen. Und wenn demnächst die Sanktionen gegen den Iran gelockert werden, dürfte der Preis noch stärker fallen.
De Kritik an dem Trainingslager in Abu Dhabi kontert Eintracht Frankfurt mit guten Argumenten. Kritikwürdig ist an dem Trip in den arabischen Raum aber etwas anderes.
Die Eintracht am Golf: Nicht jedem gefällt das. Der Klub verteidigt die Beziehungen und konzentriert sich auf den Sport. Gegen das saudische Spitzenteam Al Ahli gewinnt Vehs Mannschaft 5:1.
Der Ölpreis fällt und fällt und fällt. Mit dem Zustand der Weltwirtschaft hat das nichts zu tun. Schuld sind die Konflikte im Nahen Osten.
Saudi Aramco ist die mächtigste Ölgesellschaft der Welt. Sie ist mindestens doppelt so viel wert wie der Technologiekonzern Apple. Ausgerechnet Saudi Aramco scheint sich für private Investoren zu öffnen. Warum das so revolutionär ist.
Der rapide Verfall der Ölpreise hat weitreichende Folgen bis in die hintersten Winkel der Erde: Eine Rundreise zu Gewinnern und Verlierern der Ölschwemme.
Der Ölgigant Aramco hat zehnmal so große Ölreserven wie die Konkurrenz. Nun strebt Saudi-Arabien den Börsengang des bisherigen Staatskonzerns an. Damit wäre es plötzlich das wertvollste Unternehmen der Welt.
Das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien ist abgekühlt. Riad wähnt sich unabhängiger denn je.Trotzdem dürfte das Bündnis halten – in der Region steht zu viel steht auf dem Spiel.
Iran hat Saudi-Arabien vorgeworfen, seine Botschaft im Jemen mit Kampfflugzeugen angegriffen zu haben. Man werde gegen den Vorfall juristisch vorgehen, kündigt Teheran an.
Ein starker Iran wähnt sich einem schwachen Arabien gegenüber – und baut seinen Einfluss gezielt aus. Die Saudis halten dagegen. Der Nahe Osten versinkt in Unordnung. Ein Kommentar.
Trotz der Spannungen im Nahen Osten fällt der Ölpreis deutlich. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet zwischenzeitlich weniger als 35 Dollar. So günstig war es lange nicht.
Maximal 200.000 Flüchtlinge, die pro Jahr nach Deutschland dürfen? Sigmar Gabriel hält die Forderungen der CSU für absurd. Zudem spricht der SPD-Chef über Hinrichtungen in Saudi-Arabien – und eigene Konsequenzen nach seinem Abschneiden beim Parteitag.
Die iranische Führung sendet im Konflikt mit Saudi-Arabien widersprüchliche Signale. Der Stellvertreterkrieg im Jemen eskaliert weiter. Die türkische Regierung fordert diplomatische Bemühungen.
Angesichts der politischen Spannungen zwischen beiden Ländern haben saudische Fußballklubs angekündigt, nicht zur Champions League in Iran antreten zu wollen. Wie reagiert der Kontinentalverband – und dessen bahreinischer Präsident und Fifa-Bewerber?
Das Verhältnis zwischen Iran und Saudi-Arabien ist so schlecht wie lange nicht mehr. Der Westen darf nicht zusehen, bis die Region in Flammen steht. Mit dem Werterigorismus sollte er es aber nicht übertreiben.
Riad erklärt vor den Vereinten Nationen, alle Getöteten hätten „einen fairen Prozess“ gehabt. Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf die saudiarabische Botschaft in Teheran.
Iran hat Masse, Saudi-Arabien aber Technologie. In einem konventionellen Krieg wäre Iran dem Rivalen unterlegen. Das könnte es durch einen asymmetrischen Krieg wettmachen.
Die jüngsten Massenhinrichtungen des saudischen Königreichs haben rund um die Welt Protest ausgelöst. Nach Kritik aus der Opposition überdenkt die Bundesregierung offenbar Rüstungsexporte an Saudi-Arabien.
Nach Saudi-Arabien haben nun auch Bahrein und Sudan die diplomatischen Beziehungen zu Iran abgebrochen. Die Vereinigten Staaten warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
In Asien stürzen die Börsenkurse ab, am Golf drohen sich zwei Staaten - dagegen ist es in Deutschland ruhig.
Die Lage nach der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudi-Arabien verschärft sich: Riad verweist alle iranischen Diplomaten des Landes. Kritiker fordern einen Stopp deutscher Waffenlieferungen.
Die neue saudische Führung führt das Land auf gefährliche Wege. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Iran wird es noch mehr Gewalt auf den Schlachtfeldern des Nahen Ostens geben.
Eskalation im Nahen Osten. Riad beendet im Streit um seine jüngsten Massenhinrichtungen die diplomatischen Beziehungen zu Teheran. Der saudische Außenminister setzt Irans Diplomaten ein Ultimatum.
Saudi-Arabien stellt mit der Hinrichtung von 47 Menschen sunnitische Terroristen und schiitische Dissidenten auf eine Stufe. Das Königshaus kehrt damit zur Politik der Repression zurück – und offenbart, wie sehr es seine Herrschaft in Gefahr sieht.
Saudi-Arabien gilt der Bundesregierung als strategischer Partner im Nahen Osten. Riad erhält Rüstungslieferungen. Linkspartei und Grüne sagen: Damit muss angesichts der Hinrichtung von 48 Menschen endgültig Schluss sein.
Randalierer haben die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Teile des Gebäudes in Brand gesetzt. Nach iranischer Lesart handelte es sich „um eine Gruppe wütender Landsleute“, die gegen die Hinrichtung eines prominenten schiitischen Geistlichen in Riad protestieren.
Wegen Mitgliedschaft in „terroristischen Organisationen“ und „krimineller Verschwörungen“ sind in Saudi-Arabien 47 Gefangene exekutiert worden. Unter ihnen ist auch ein prominenter schiitischer Geistlicher, vor dessen Hinrichtung Iran gewarnt hatte.
Kaum ein Land hat sich in der Vergangenheit so verschwenderisch gegeben wie Saudi-Arabien. Doch der niedrige Ölpreis bringt die Haushälter in Riad in Not. Das Königreich muss Subventionen kürzen und neue Steuern einführen.
In einer Audiobotschaft kündigt der IS Anschläge in Israel an und ruft zu einem Aufstand in Saudi-Arabien auf. Sie wird Abu Bakr al Bagdadi zugeschrieben.