Auslieferungen eingeschränkt
Deutschland darf keine Personen an Russland ausliefern, die befürchten müssen, in die russische Teilrepublik Tschetschenien gebracht zu werden. Das hat das BVerfG entschieden.
Deutschland darf keine Personen an Russland ausliefern, die befürchten müssen, in die russische Teilrepublik Tschetschenien gebracht zu werden. Das hat das BVerfG entschieden.
Ankara will in der Rüstungstechnologie unabhängig werden – und schafft aus diesem Grund ein russisches Raketenabwehrsystem an. Koppelt sich der bisherige Verbündete von der Nato ab?
Der russische Außenminister Sergej Lawrow widerspricht: Beim gemeinsamen Treffen im Weißen Haus sei das Thema gar nicht angesprochen worden.
Noch Anfang der Woche hatten Tausende in Kiew aus Angst vor einer „Kapitulation“ gegenüber Russland demonstriert. Doch nun herrscht in der Ukraine Erleichterung über den Ausgang des Normandie-Gipfels.
Auf dem Pariser Gipfel ging es nicht nur um den russisch-ukrainischen Konflikt. Sondern auch darum, mit welchen Botschaften der Westen dem russischen Regime entgegentritt. Putin spielt auf Zeit – und der Westen setzt ihm kaum etwas entgegen.
Das Interesse des Weltsports an russischen Investoren und die Abhängigkeit von Geldgebern droht die Wirkung der Sanktionen auszuhebeln.
Wladimir Putin hat den in Berlin erschossenen Georgier als „sehr grausam“ bezeichnet. Deutschland warf er vor, ihn nicht ausgeliefert zu haben. Doch laut Bundesregierung ist ein solches Ersuchen unbekannt.
Russland will die Kontrolle über die Separatisten-Gebiete im Osten der Ukraine nicht aufgeben - und es hat in der Schlusserklärung des Normandie-Gipfels eine Passage untergebracht, die für Kiew zum Problem werden kann.
In Berlin sei „ein Krieger“ getötet worden, der in Russland gesucht worden sei, sagte Russlands Präsident. Der Mann habe viele Menschen getötet. Wladimir Putin kündigte aber auch an, bei der Aufklärung des Falles behilflich zu sein.
Der Ukraine-Gipfel endet nach intensiven Verhandlungen mit konkreten Schritten für eine Lösung des Konflikts: vollständige Waffenruhe, Gefangenenaustausch und Minenräumung sind einige davon.
Russlands Reputation im Sport liegt in Scherben. Und doch ist keineswegs sicher, dass die angekündigten Strafen eintreten werden. Ein Kulturwandel im von Geben und Nehmen geprägten sportpolitischen Ökosystemen ist nicht zu erkennen.
Russische Sportler sollen in den kommenden vier Jahren nicht für ihr Land bei Olympia und WM starten. Die nur auf den ersten Blick hart wirkenden Sanktionen werden überwiegend begrüßt. Russland aber bleibt Spielraum.
Beim Ukraine-Gipfel in Paris beraten die Staatschefs der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Bundeskanzlerin Angela Merkel über eine Friedenslösung. Außerdem nehmen Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron an dem Treffen teil.
Tricksen, täuschen, manipulieren: Russlands Sport wird für die nächsten vier Jahre von der Welt-Anti-Doping-Agentur gesperrt. Doch es sind noch viele Fragen offen, kommentiert F.A.Z.-Sportredakteur Christoph Becker.
Im Alleingang machte Macron Putin zum „Partner“. Beim Normandie-Treffen in Paris gibt sich der französische Präsident nun als ehrlicher Makler.
Im Skandal um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor darf Russland vorerst nicht an Olympia und an Weltmeisterschaften teilnehmen. Das ist aber nicht die einzige Strafe. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus.
Vor dem Normandie-Gipfel in Paris fürchten viele Ukrainer eine „Kapitulation“ ihres Präsidenten. Wolodymyr Selenskyj will dort mit Nachdruck für den Frieden verhandeln. Sein Gegenüber, Wladimir Putin, hat aber wenig zu verlieren.
Wegen der Manipulation von Doping-Daten wird Russland im Weltsport für vier Jahre gesperrt. Auf die Teilnahme und die Austragung der Fußball-EM hat das aber keine Auswirkungen. Den Grund erklärt die Wada.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat im Skandal um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor eine Vierjahressperre gegen Russland verhängt. Damit darf Russland als Nation unter anderem nicht an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 und Peking 2022 teilnehmen.
Vor dem Ukraine-Gipfel in Paris haben etwa 5000 Menschen in Kiew demonstriert. In Paris treffen Russlands Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erstmals aufeinander.
Am Montag findet in Paris ein Normandie-Gipfel zum Ukraine-Konflikt statt. Russlands Präsident hat bei den Gesprächen eine starke Verhandlungsposition, während die Nato uneins und Angela Merkel geschwächt ist.
Es geht um so vieles, wenn sich Deutschland, Frankreich, die Ukraine und Russland treffen, um das Ende des Donbass-Krieges zu verhandeln. Doch es gibt wenig Hoffnung. Ein Gastbeitrag.
Seit drei Jahren gab es keinen Gipfel zur Ostukraine, zum ersten Mal treffen sich die Staatschefs Putin und Selenskyj persönlich. Während die europäische Wirtschaft die Sanktionen gegen Russland abschaffen will, fordert Maas von Moskau Entgegenkommen.
Die größten Rüstungsproduzenten der Welt haben 2018 noch mehr Waffen verkauft als im Vorjahr. Besonders in Amerika sind die Zahlen stark gestiegen – auch wegen einer Ankündigung von Präsident Trump. Deutsche Waffenverkäufe gingen dagegen zurück.
Zweiter und Sechster: Karl Geiger war auch in Nischni Tagil bester DSV-Adler. Doch sein Zimmerkollege bleibt das große Sorgenkind bei den deutschen Skispringern.
Ein Russe mordet mitten in Berlin, und die Spur führt nach Moskau. Die Hintermänner müssen vor allem eines befürchten: dass der Mann im Gefängnis auspackt.
Russlands Präsident Putin hat sich zur Verlängerung des letzten Abkommens über nukleare Rüstungskontrolle bereit erklärt – doch Washington will erst einmal in sich gehen.
Der Kreml-Chef hat deutsche Wirtschaftslenker zu einer exklusiven Runde ans Schwarze Meer eingeladen. Es ging nicht nur um Gaslieferungen durch die Ukraine.
Im Fall des Tiergarten-Mordes sorgen sich BND und LKA offenbar um die Sicherheit des mutmaßlichen Täters. Zu seinem Schutz wird er laut Medienberichten in eine andere Haftanstalt verlegt.
Das Ölkartell will von Januar an abermals die Ölförderung drosseln. Die Ölpreise steigen mit der Bekanntgabe deutlich an.
Berlin und Moskau sind nach dem Tiergarten-Mord um Schadensbegrenzung bemüht. Beide Seiten wollen das deutsch-russische Verhältnis nicht beschädigen – auch mit Blick auf das bevorstehende Gipfeltreffen zur Ostukraine.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert das russische Verhalten in der Affäre um den Mord an einem Georgier scharf. Auch Politiker anderer Parteien richten mahnende Worte an Moskau.
Der Normandie-Gipfel in Paris ist eine historische Chance für den Frieden in der Ostukraine – dazu muss das Konfliktgebiet wieder in Handelsbeziehungen und Wertschöpfungsketten mit einbezogen werden.
Die Indizien, dass Russland hinter dem Mord im Berliner Tiergarten steckt, haben sich schnell gemehrt. Nun hat Berlin reagiert. Und aus Russland kommen widersprüchliche Angaben.
Moskau baut die Kampfkraft seiner Armee bis zum Jahr 2029 weiter aus – schreiben schwedische Forscher. Europa bleib dabei im Fokus des Kremls.
Russland weist jede Verwicklung in den Mord an einem Georgier in Berlin von sich. Das sei eine absolut haltlos Spekulation, sagte der Sprecher des Kreml, Dmitri Peskow, auf einer Telefonkonferenz. Das Thema sei von den deutschen Medien aufgebauscht.