Haftar setzt auf Sieg
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche General Haftar hat den Verhandlungsort Moskau verlassen, ohne einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Sein Rivale Sarradsch hatte dies am Montag getan, doch Haftar bat erst einmal um Bedenkzeit.
Die libyschen Konfliktparteien haben eine Waffenruhe vereinbart. Am Wochenende wollen die Präsidenten Russlands und der Türkei nach Berlin kommen, um über die Zukunft des Landes zu sprechen.
Ob Fayez Sarradsch und Chalifa Haftar bei Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau direkt miteinander sprechen, ist unklar. Russland und die Türkei zeigen mit dem Treffen: Ohne sie ist in der Libyen-Frage nichts zu erreichen.
Nach der Unabhängigkeit Estlands waren viele Esten guter Hoffnung, dass Russland ein freier und demokratischer Staat werden würde. Doch es kam anders – Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid zeigt sich im Interview enttäuscht.
Seit Tagen fordern die Türkei und Russland eine Waffenruhe in Libyen, nun hat Regierungsgegner Haftar zugestimmt. Eine dauerhafte Friedenslösung will Bundeskanzlerin Merkel mit einer internationalen Konferenz in Berlin erreichen.
Nord Stream 2, Iran, Libyen: Bundeskanzlerin Merkel findet in Moskau bei Präsident Putin etliche Gemeinsamkeiten.
„Wir sind uns einig, dass wir alles daran setzen sollten, das Abkommen zu erhalten“, sagt die Kanzlerin bei ihrem Besuch in Moskau. Irans Geständnis zum Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs nennt sie einen „wichtigen Schritt“.
Über den irakisch-syrischen Grenzübergang Al-Jarubija erreicht vor allem medizinische Hilfe mehr als eine Million Menschen. Nach einer Blockade Russlands ist die Versorgung der Notleidenden nun in Gefahr. „Syrer werden sterben“, warnen die Amerikaner.
Trotz amerikanischer Sanktionen versuchen die Betreiber der Gaspipeline um den russischen Gasprom-Konzern die Gaspipeline fertigzustellen. Doch das gestaltet sich schwierig.
Eine Zeitschrift gegen die Zerstörung des Denkens: Die „Osteuropa“-Redakteure Manfred Sapper und Volker Weichsel im Interview.
Die Provinz im Nordwesten Syriens ist die letzte Rebellenhochburg. Machthaber Assad will sie wieder unter seine Kontrolle bringen. Nach UN-Angaben flohen allein im Dezember mehr als 280.000 Menschen vor Luftangriffen und Gefechten.
Durch die Gasleitung Turkstream weiten Moskau und Ankara ihren Einfluss in Südosteuropa erheblich aus. Leidtragender ist vor allem die Ukraine. Doch auch die EU ist besorgt.
Der syrische Machthaber Assad dankte dem russischen Präsidenten für dessen Hilfe bei der „Wiederherstellung friedlichen Lebens in Syrien“. Seit Beginn des Krieges wurden laut Aktivisten mehr als 380.000 Menschen getötet.
Den Osten schnippt man sich von der Jacke: Die Länder des einstigen „Ostblocks“ sind für uns eine Terra incognita geblieben. Dabei gibt es dort viel zu entdecken.
Nun geht es doch ganz schnell: Die Türkei schickt erste Soldaten nach Libyen. Am Donnerstag hatte das Parlament Präsident Erdogan dafür grünes Licht gegeben.
Angeblich hatte der iranische General 2015 persönlich im Kreml vorgesprochen, um Putin zum Militäreinsatz in Syrien zu bewegen. Jetzt spricht Russland in der Region ein entscheidendes Wort mit.
Erdogan will die international anerkannte Regierung unter Ministerpräsident Fajez Sarradsch in Tripolis mit einer Militärintervention stützen. Russland spricht von einer alarmierenden Entscheidung der Türkei.
Das türkische Parlament hat der Entsendung von Soldaten nach Libyen zugestimmt. Die Opposition fürchtet, das Land werde in einen Bürgerkrieg verwickelt – und müsse mit einer neuen Flüchtlingswelle rechnen. Kritik kommt aus Moskau und Washington.
In Nordsyrien steht die Türkei Seite an Seite mit russischen Soldaten, in Libyen kämpfen Türken gegen sie. Aber was wollen eigentlich die Europäer?
In Libyen tobt ein Machtkampf zwischen General Haftar und der Regierung in Tripolis. Der türkische Präsident hat sich nun vom Parlament die Erlaubnis für einen Truppeneinsatz geholt.
Russland erklärt seinen Hyperschallgleiter Awangard für einsatzbereit. Wie gefährlich ist er für den Westen? Eine Analyse.
Von Samoa über Australien und Hongkong, von Moskau über London bis Rio de Janeiro: Überall auf der Welt begrüßen die Menschen das neue Jahr ausgelassen. Die größte Party Deutschlands steigt in Berlin.
Hat es nach Putin, soll das System Russland für Jahrzehnte „unverwundbar“ machen. Der Start von Awangard könnte so aussehen.
Es ist das erste Abkommen zwischen Kiew und Moskau nach mehr als fünf Jahren totaler Konfrontation im Ukraine-Konflikt: Nach tagelangen Verhandlungen unterschrieben der russische Staatskonzern Gasprom und der ukrainische Energieversorger Naftogaz die Vereinbarung zum Gastransit.
Informationen aus Amerika haben nach russischen Angaben geholfen, einen Anschlag in Sankt Petersburg zu verhindern. Internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror ist nicht selten – trotz geopolitischer Differenzen.
Je weiter die Zeit voranschreitet, umso geringer wird für Erdogan die Aussicht, Wahlen zu gewinnen. Jetzt lassen altbekannte Versprechungen des türkischen Präsidenten Neuwahlen vermuten.
Der Gefangenenaustausch in der Ostukraine ist ein wichtiges Symbol. Doch eine wirkliche Lösung des Konflikts kann es nur geben, wenn Russland endlich eingesteht, dass es nicht lediglich Zuschauer ist.
Mit seinen Äußerungen über die Rolle Polens vor dem Zweiten Weltkrieg verärgert Putin die Regierung in Warschau. Sie hält Moskau vor, die Versöhnung beider Länder zu torpedieren. Die Deutung eines anderen Ereignisses sorgt derweil für Konflikte mit Prag.
Der russische Präsident verteidigt den Hitler-Stalin-Pakt von 1939. Dahinter steht eine Ideologie, die aus Bedrohungsangst bis heute die Lizenz zum Angriff ableitet.
Durch historische Umdeutungen der Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs hat sich der russische Präsident mit Polen angelegt. Besonders eine seiner Formulierungen sorgt in Warschau für Verstimmung.
So könne man „die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten“ erreichen, sagt der italienische Regierungschef. Den türkischen Präsidenten Erdogan habe er vor einer militärischen Intervention in dem Land gewarnt – wegen der hohen Zahl ziviler Opfer.
Russlands Öl-Reserven sind riesig. Mit der Energiewende stellt sich allerdings eine neue Frage: Wird so viel Öl in Zukunft überhaupt noch gebraucht?
Mit den „Avangard“-Raketen verfügt Russland als erstes Land der Welt über Hyperschall-Raketen. Die Waffen sollen mit bis zu 33.000 Kilometern pro Stunde fliegen können – und sind laut Putin „unbesiegbar“.
Die viertägige Übung Chinas, Russlands und Irans findet vor dem Hintergrund des Konflikts über das Atomabkommen statt. An dem Manöver nehmen auch die Revolutionsgarden teil, die Präsident Trump als „Terrororganisation“ einstuft.
„Ich konnte ihn ja nicht nicht abschicken“ sagt der Chef der russischen Anti-Doping-Agentur über den offenbar nicht besonders aussichtsreichen Einspruch gegen die Sanktionen der Wada.