Diplomatie per Videokonferenz
Eine Internet-Konferenz soll am Dienstag einen Migrationsgipfel ersetzen. Die EU zeigt damit, dass sie Ankara mit dem Problem nicht allein lässt. Die Türkei fordert vor allem Geld.
Eine Internet-Konferenz soll am Dienstag einen Migrationsgipfel ersetzen. Die EU zeigt damit, dass sie Ankara mit dem Problem nicht allein lässt. Die Türkei fordert vor allem Geld.
Die Schwachwelt trotzt Kritik und Absagen: Das Kandidatenturnier um die Rolle des Herausforderers von Weltmeister Magnus Carlsen findet wie geplant statt. Online wird derweil mehr Schach gespielt denn je.
Das Thema Besitz oder Verfügung über das ultimative Waffensystem zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der „alten“ Bundesrepublik.
Der russische Präsident hat es eilig. Noch vor dem erwarteten Zeitpunkt hat Putin die Verfassungsreform unterzeichnet. Proteste werden wegen des Coronavirus verboten. Die Volksabstimmung im April soll aber stattfinden.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf ums Öl – mit offenem Ausgang. Für Amerikas Fracker ist es ein Desaster. Kann Deutschland als Importland profitieren?
Der Sport ist nahezu zum Stillstand gekommen: Aber nur nahezu. Fußball wird in Europa höherklassig immerhin noch in der Türkei und Russland gespielt. In England treffen sich Dartsspieler – allerdings ohne Zuschauermassen. Und Snooker will „business as usual“.
Recep Tayyip Erdogan öffnet die Pforten, und nun flüchten fast mehr Türken als Syrer. All das folgt seinem Plan für den Krisenfall.
Der russische Präsident will lebenslang an der Macht bleiben – und dabei nützt ihm die Corona-Pandemie. Doch viele Russen fürchten eine neue Gerontokratie.
Europäische Historiker als Gefahr für die nationale Sicherheit: In vielen Ländern Osteuropas wird Geschichtspolitik getrieben. Doch niemand manipuliert die Vergangenheit so systematisch wie Russland. Ein Gastbeitrag.
Der internationale Leichtathletikverband hat die Sanktionen gegen Russland verschärft. Bei Olympia dürfen höchstens zehn russische Leichtathleten unter neutraler Flagge starten. Zudem gibt es empfindliche Geldstrafen.
Reporter ohne Grenzen nutzt zum Welttag gegen Internetzensur das Computerspiel Minecraft, um ein Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen. Wie ihre Auflistung der zwanzig größten Internetfeinde zeigt, ist dies dringend nötig.
Nach der Übernahmen durch Finanzinvestoren hat der Arznei-Hersteller zuletzt mehr als eine Milliarde Euro für Übernahmen ausgegeben. Das Geschäft mit rezeptfreier Arznei soll damit kräftig zulegen. Auch für neue Zukäufe ist Stada offen.
Für Verbraucher sind die Folgen des Konflikts zwischen Russland und Saudi-Arabien gar nicht so übel. Benzin wird immer billiger. Warum der ADAC trotzdem dringend davon abrät, den Kraftstoff jetzt daheim in Kanistern zu horten.
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
Bei den Begrenzungen der Präsidentenherrschaft in Russland soll es eine höchstpersönliche Ausnahme für Putin geben. Eine Rekonstruktion des machtpolitischen Coups.
Die Zeit ist noch nicht reif für ein Russland ohne Putin – sagt Putin. Die Verfassungsänderung ist eine Farce. Sie legt bloß, wie Politik in Russland funktioniert.
Der Ölpreis ist in dieser Woche so stark eingebrochen, wie zuletzt vor knapp 30 Jahren während des Golfkrieges. Denn Russland hat die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation OPEC scheitern lassen. Steckt dahinter der Machtkampf mit Amerika?
Der Preiskrieg auf dem Ölmarkt zwischen Russland und Saudi-Arabien zielt auch auf einen Dritten: die Vereinigten Staaten. Donald Trump telefoniert schon aufgeregt mit dem saudischen Kornprinzen. Aber wie lange halten die amerikanischen Fracker durch?
Das Volk wolle, dass er an der Macht bleibe, sagt Russlands Präsident Wladimir Putin. Nach einer Verfassungsänderung könnten seine bisherigen Amtszeiten gelöscht werden. Er hätte dann wohl noch mehr Macht als bisher.
Die Fördergesellschaft Saudi Aramco will ihre Fördermenge weiter anheben. Dafür muss sie auch die strategische Lagerbestände antasten. Russland kündigt umgehend eine Reaktion an.
Öl wird mit einem Schlag deutlich billiger. Davon profitieren Verbraucher und Unternehmen. Doch warum fallen dann die Aktienkurse so stark?
In Amerika und Europa fallen die Aktienkurse. Der Dax verzeichnet den höchsten Tagesverlust seit den Terroranschlägen von 2001. Die Wall Street hat den Handel zwischenzeitlich ausgesetzt und verzeichnet das größte Minus seit der Finanzkrise.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Asiatische Aktien geben auf breiter Front stark nach. Der australische Aktienmarkt erlebt den schlimmsten Lauf seit der Finanzkrise 2008. Analysten warnen schon vor einer weltweiten Rezession.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
In Amsterdam beginnt der Prozess gegen drei Russen und einen Ukrainer, die mitverantwortlich für den Abschuss der Passagiermaschine über der Ostukraine im Jahr 2014 sein sollen. Damals starben 298 Menschen, die meisten von ihnen Niederländer. Vor Gericht wird es nun auch um die Rolle Russlands gehen.
Mehr als jedes dritte Rüstungsgut weltweit stammt laut Friedensforschungsinstitut Sipri aus amerikanischen Fabriken. Auch Deutschland mischt weiter vorne mit. Hauptabnehmer ist Saudi-Arabien.
Der Tod von 36 türkischen Soldaten in Idlib wurde zum Wendepunkt. Der starke Mann der Türkei sah sich in einer Sackgasse gefangen und suchte den Befreiungsschlag. Funktioniert das?
Die EU-Außenminister ringen um eine Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten. Sollen sie mehr Geld für syrische Flüchtlinge in der Türkei bereitstellen? Paris zeigt sich hart, Berlin denkt über ein Hilfsprogramm nach.
Auf den ersten Blick ist der russische Präsident der Sieger: Die in Moskau vereinbarte Waffenruhe zementiert die Gebietsgewinne der syrisch-russischen Truppen in Idlib. Doch dass ihr Vormarsch fürs erste gestoppt ist, dürfte Putin ebenfalls recht sein.
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzt Moskau auf drastische Quarantänemaßnahmen. In sozialen Medien macht sich Unmut über den Umgang Russlands mit dem Virus Luft.
Nachdem sich die Opec am Donnerstag verständigt hatte, die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel am Tag zu senken, gestalteten sich die Verhandlungen mit Russland am Freitag offenbar schwieriger als gedacht. Das ließ an den Ölmärkten offenbar die Befürchtung aufkommen, es werde keine Einigung geben.
Mit seinem Youtube-Video ist dem Journalisten Jurij Dud gelungen, woran bisher alle gescheitert sind: Er hat ein Bewusstsein für das Problem geschaffen, das Russland mit HIV und Aids hat.
In scharfem Ton hat ein Bundesrichter Amerikas Justizminister Barr Einseitigkeit zugunsten des Präsidenten vorgeworfen. Das Ministerium muss nun eine ungeschwärzte Version des Mueller-Reports über Trumps Russland-Kontakte zur Prüfung vorlegen.
Russland und die Türkei haben sich auf eine Waffenruhe in der hart umkämpften syrischen Provinz Idlib geeinigt. Die Feuerpause gelte ab Mitternacht, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstagabend.
Außer sporadischem Gewehrfeuer an den Frontlinien hat es laut Anwohnern in der umkämpften syrischen Provinz seit Mitternacht keine neuen Angriffe gegeben. Ein Oppositionsführer nennt die Waffenruhe aber „fragil“.