Trügerische Ölpreisrally
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Chinas potentieller Ölbedarf und eine diplomatische Einigung sind die Treiber. Doch das scheint trügerisch.
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Chinas potentieller Ölbedarf und eine diplomatische Einigung sind die Treiber. Doch das scheint trügerisch.
Nato-Generalsekretär Stoltenberg sagt, die Gesundheitskrise dürfe nicht zu einer Sicherheitskrise werden. In der Nordsee kreuzten russische Kriegsschiffe.
Den Ländern der Europäischen Union macht die Corona-Pandemie schwer zu schaffen. Ist das ein Grund nach China oder Russland zu schauen?
Wer wäscht sich jetzt häufiger die Hände? Wer bleibt zu Hause? Hat die Regierung in der Corona-Krise gelogen? Forscher haben dazu 100.000 Menschen auf der ganzen Welt befragt. Die meisten Regierungen kommen besser weg als die Bürger.
Vorige Woche noch schüttelte der russische Präsident die Hände der Ärzte des Krankenhauses, das er besuchte. Nun ist einer von ihnen infiziert. Und auch Putin sieht inzwischen von Körperkontakt ab.
Im Schatten der Seuche versucht Moskau, die eigene Stellung im Konflikt in der Ostukraine zu stärken. Das zeigt das Vorgehen der prorussischen Kämpfer im Donbass.
Zwölfeinhalb Millionen Moskauer müssen sich zuhause selbst isolieren, verfügen die russischen Behörden. Ein „kluges Kontrollsystem“ soll dafür sorgen, dass strenge Ausnahmeregeln eingehalten werden.
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus wird das öffentliche Leben in Moskau weiter eingeschränkt. Russland riegelt zudem seine Grenzen komplett ab.
Russische Medien versuchen während der Corona-Pandemie mit Fake News und Verharmlosungen Stimmung gegen westliche Regierungen zu machen – längst sind sie damit in den Blick der Verfassungsschützer gerückt.
Auch in Zeiten der Corona-Krise reißen die Doping-Enthüllungen aus Russland nicht ab. Nun sind die Olympiasieger Andrej Silnow und Natalja Antjuch schwer belastet worden. Der Fall Silnows ist besonders pikant.
China und Russland handeln nicht selbstlos, wenn sie Hilfsgüter in das vom Virus hart getroffene Italien schicken. Die beiden autoritären Staaten stoßen propagandistisch in die Lücke, die ihnen das Versagen der EU eröffnet hat.
In Italien wachsen die Zweifel an der russischen Corona-Hilfe: Schutzanzüge für Chemiewaffenangriffe, Desinfektionsanlagen, die für Innenräume ungeeignet sind; und von russischen Militärfahrzeugen gibt es bislang nur Fotos an Tankstellen.
Der deutsche Aktienmarkt schloss nach einer insgesamt starken Woche am Freitag deutlich im Minus. An den internationalen Rohstoffmärkten machte sich die Krise ebenfalls bemerkbar, was sich an den Preisen für Getreide und Orangensaft zeigte.
Über die Corona-Krise beraten die Vereinten Nationen nicht mehr nur – die Pandemie ist im New Yorker Hauptquartier angekommen. Der Sicherheitsrat tagt nun virtuell. Dass Moskau dagegen protestiert, nährt Spekulationen.
Mit dem WM-Kandidaten-Turnier in Jekaterinburg wird auch die letzte bedeutsame Sportveranstaltung, die während der Corona-Pandemie noch lief, unterbrochen. Wie geht es nun weiter?
Die Operation Machterhalt ist abgeschlossen – nun reagiert auch Russlands Präsident Putin auf die Corona-Krise. Debatten darüber, ob das alles zu spät kommt, muss er nicht fürchten.
Bis vor kurzem war der Kampf gegen das Coronavirus keine Priorität des Präsidenten. Doch nun bereitet der Kreml die Russen auf eine Ausbreitung im ganzen Land vor – und Putin verschiebt sogar die Abstimmung über die Verfassungsreform.
Wegen der Corona-Pandemie hat Russlands Präsident Wladimir Putin das Referendum über eine geplante Verfassungsreform verschoben, die ihm den Weg zu weiteren Amtszeiten ebnen soll.
Russlands Präsident verschiebt wegen des Virus eine Abstimmung, die seine Machtbefugnisse erweitern soll. Zugleich regelt er das Leben seiner Bürger kommende Woche herunter.
Bis vor kurzem gab es auf Coronavirus-Karten eine Grauzone: Zentralasien. Doch auch hier können die Regime die Pandemie nicht mehr leugnen. Nur ein Herrscher empfiehlt zur Bekämpfung, nach Sitte der Vorväter ein Kraut zu verbrennen.
In Weißrussland zwingt der Sportführer und Autokrat Aleksandr Lukaschenka zum Spielbetrieb. Er hält Corona weiter für eine Psychose. Trotz der besonderen Aufmerksamkeit im Ausland haben aber nur wenige die Spiele im Stadion verfolgt.
Deutschland hat Italien Hunderte Beatmungsgeräte geschickt. Doch in den Köpfen vieler Italiener hat sich festgesetzt, dass China in der Not da war. Tatsächlich tut Peking weit mehr als die Partner in der EU.
Die orthodoxe Kirche in Russland will auch angesichts der Corona-Pandemie auf Gottesdienste nicht verzichten. Einige Bräuche zumindest schränkt sie ein.
Der niedrige Ölpreis und vielleicht auch Hamster-Reflexe haben die Nachfrage nach Heizöl sprunghaft steigen lassen. Das führt zu langen Lieferzeiten und höheren Preisen.
China und Russland reagieren auf die Notlage in Europa schneller als so manches EU-Mitglied und helfen. Das wird nicht ohne Folgen bleiben.
Moskau will acht Brigaden mit entsprechender medizinischer Ausrüstung in das südeuropäische Land verlegen. Auch stehen Virologen und Epidemiologen bereit für den Einsatz.
Virus und Ignoranz sind längst noch nicht ausgerottet. Noch ist der internationale Sport nicht komplett zum Erliegen gekommen. Weißrusslands Präsident empfiehlt Alkohol und Saunagänge zur Abhärtung.
Im Kampf um die Kandidatenkür gegen Schach-Weltmeister Carlsen treten in der vierten Runde alle Anwärter auf der Stelle. Bemerkenswert sind die Begrüßungsrituale.
Wir haben unsere Leser gefragt: Hält das Coronavirus auch schöne Geschichten bereit? Was haben Sie erlebt? Das sind ihre Antworten.
In Jekaterinburg läuft derzeit das Kandidatenturnier für die Schach-Weltmeisterschaft. Dabei geht es nicht nur um die Chance auf mehrere Millionen Euro.
Mit der Corona-Krise gehen die weitreichendsten Eingriffe in Freiheitsrechte einher, die es in der Geschichte des Bundesrepublik gegeben hat. Im aktuellen Einspruch-Podcast sprechen wir über die Reformen und Rechtsfragen, die daraus folgen.
Er sitze nicht vor dem Spiegel und probiere Hüte aus, sagt der russische Präsident. Das hält die Opposition nicht davon ab, Putin weiterhin als „Zar“ zu titulieren.
Der Kreml versucht zu zeigen, dass er die Epidemie unter Kontrolle hat. Viele Russen aber fürchten, im Fall einer Erkrankung in die Hände des staatlichen Gesundheitssystems zu fallen. Manche Covid-19-Diagnosen soll Moskau verschwiegen haben.
Wie findet man Sicherheitslücken in Software? Zum Beispiel, indem man Hacker anheuert. Die Plattform Hacker One vermittelt sie an Unternehmen. Den Hackern winken tausende Euro.
Mit seiner neuen Variante zum Machterhalt hat Wladimir Putin wirklich gar nichts dem Zufall überlassen. Das höchste Gericht hat ihr nun zugestimmt.