Washington fordert Gegenleistungen für den Sanktionsverzicht
Die Biden-Regierung setzt im Streit über die Ostsee-Pipeline nicht mehr auf Konfrontation mit Berlin – doch das hat einen Preis. Wie hoch der ist, wird nun verhandelt.
Die Biden-Regierung setzt im Streit über die Ostsee-Pipeline nicht mehr auf Konfrontation mit Berlin – doch das hat einen Preis. Wie hoch der ist, wird nun verhandelt.
Eine Staatsmacht, die keine professionellen und unkontrollierten Medien braucht: Das Onlinemagazin VTimes muss seine Arbeit in Russland aufgeben.
Die Kremlkritiker Andrej Piwowarow und Dmitrij Gudkow wollten im Herbst zur Parlamentswahl in Russland antreten. Die Staatsmacht reagiert mit Festnahmen. Die Furcht vor weiterer Repression wächst.
Abermals hat Erpressungs-Software ein großes Unternehmen schwer getroffen. Fabriken des größten Fleischkonzerns JBS standen nach einem Hackerangriff still. Amerikas Präsident Joe Biden prüft mögliche Vergeltungsmaßnahmen.
Wegen eines schwelenden Konflikts mussten Flüge zwischen Deutschland und Russland ausfallen. Für den Juni wurden die Genehmigungen nun von beiden Seiten erteilt.
Ist der Protest in Belarus gescheitert? Und gibt es noch Hoffnung für die russische Bevölkerung angesichts des staatlichen Kampfs gegen die Aufklärung? Ein Gespräch mit der russischen Verlegerin Irina Prochorowa.
Der weltgrößte Fleischkonzern JBS sieht sich von kriminellen Banden mit Sitz in Russland erpresst. Informationssysteme an nordamerikanischen und australischen Standorten seien Ziel eines Cyberangriffs geworden.
Sanktionen gegen Russland und die Corona-Pandemie liegen wie Schatten auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Doch die zahlreich vertretenen Deutschen sehen trotzdem Licht.
Nach der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs in Belarus wird auch in Russland ein Regierungskritiker an Bord einer Maschine festgenommen – allerdings noch vor dem Start. Die EU fordert die sofortige Freilassung Andrej Piwowarows.
Der ukrainische Präsident hat Berlin im Gespräch mit der F.A.Z. um militärische Hilfe gebeten. Doch die Bundesregierung hält an ihrer Linie fest: Der Konflikt mit Russland könne nur politisch gelöst werden, sagt Außenminister Maas.
Spezialisten des Überlebens und der Anpassung: Das Museum für Russischen Impressionismus zeigt Gemälde, die sowjetische Privatsammler unter persönlichem Risiko zusammengetragen haben.
Sanktionen gegen Russland verunsichern immer öfter Anleger am russischen Markt. Relativ entspannt blicken sie jedoch auf das Juni-Treffen von Biden und Putin.
Mit einem neuen Gesetz will Moskau freiwillige Bildungsangebote streng kontrollieren und „antirussische Kräfte“ zurückdrängen. Doch Wissenschaftler wehren sich.
Die NATO berät über China und Russland, Biden gedenkt der Opfer des Tulsa-Massakers und Spahn und Wieler informieren über die Corona-Lage. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Wo Mann und Frau nicht zum Spielen zusammenkommen: In ihrem Roman „Weiße Rentierflechte“ schildert Anna Nerkagi das Leben der Nenzen im Norden Russlands und fragt nach den Kosten der Moderne.
Vor der Küste Portugals übt die NATO, wie sie amerikanische Truppen sicher nach Europa bringt. Unser Korrespondent war für die F.A.S. mit an Bord.
Die Ukraine sei „sehr beunruhigt“ angesichts russischer Drohgebärden, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj im Interview mit der F.A.Z. Ein Gespräch über die sich im Kreis drehenden Friedensgespräche – und darüber, welches Militärgerät Kiew sich von Deutschland wünscht.
Lettlands Präsident Egils Levits spricht im Interview über das von Belarus entführte Flugzeug, das Verhältnis zu Russland und Gefahren für die Demokratie in der EU.
Die russische Frau muss sich neben der Arbeit um Kinder und Haushalt kümmern und noch dazu immer perfekt aussehen. Nie stand es um die Gleichberechtigung in Russland so schlecht.
Der Ko-Vorsitzende der Grünen hat defensive Waffen für die Ukraine verlangt. Wer ihn begleitet, erkennt: Die Forderung hat tiefe Wurzeln in der Partei – und in seiner Biografie. Eine Reportage aus der Ostukraine.
Die russische Staatsanwaltschaft hat drei deutsche NGOs zu „unerwünschten Organisationen“ erklärt. Die Folgen für den deutsch-russischen Dialog sind gravierend. Ein Gastbeitrag.
Russland will Belarus mit einem Kredit in der Höhe von 500 Millionen Dollar finanziell unterstützen. Das Land steht wegen der erzwungenen Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk international heftig in der Kritik.
Oligarchen aus dem Dunstkreis des Kremls genießen in Großbritannien einen Rechtsschutz wie nirgendwo sonst in der demokratischen Welt. Sie überziehen Journalisten mit Verleumdungsklagen – und haben damit Erfolg.
Die EU berät über harte Sanktionen gegen das Regime von Lukaschenko. Sie trifft damit wunde Punkte – und erhöht den Einfluss Moskaus.
Steht hinter der erzwungenen Landung von Flug FR4978 in Minsk auch ein Plan des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Bislang spricht vieles dagegen.
Im Grundsatz sind sich die EU-Staaten einig: Sie wollen Sanktionen gegen das Lukaschenko-Regime verhängen. Doch, wie die konkret aussehen sollen, ist noch nicht klar. Außenminister Maas will nichts mehr ausschließen.
Der EU-Außenbeauftragte will von Moskau wissen, weshalb Air France und Austrian Airlines keine Genehmigungen für Flüge erhalten haben, die Belarus umgehen sollen. Den Verdacht, dass das politische Gründe hat, weist Russland zurück.
In Tschetschenien ist es um Menschenrechte schlecht bestellt. Dennoch kommt es zu Auslieferungen aus Deutschland. In einem aktuellen Fall ist nun ein Gericht eingeschritten.
Wenn die russische Justiz von Deutschland fordert, angebliche Straftäter auszuliefern, ist oft unbekannt, ob es in Wirklichkeit einen politischen Hintergrund gibt. Das muss sich ändern.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Moskau verbietet drei deutschen Organisationen die Betätigung in Russland. Damit ist der Petersburger Dialog der Zivilgesellschaft stark gefährdet. Manche der beteiligten Akteure sprechen schon von seinem Ende.
Nach Habecks Tabubruch stellen auch die Grünen wieder klar: Die Friedhofsruhe im Osten der Ukraine hat niemand zu stören. Jedenfalls nicht von Berlin aus.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
Alexander Lukaschenko verstrickt sich bei der Erklärung der Entführung des Journalisten Roman Protassewitsch in Widersprüche. Der Diktator in Belarus bemüht ähnliche Feindbilder wie Russlands Präsident Putin.
Russland macht es Organisationen aus dem Ausland schon länger schwer. Drei deutsche Vereine wurden jetzt als unerwünscht eingestuft. Außenminister Heiko Maas zeigt sich enttäuscht.