Was die Einigung zu Nord Stream 2 für die Ukraine bedeutet
Die Ukraine wird kein Freund von Nord Stream 2 werden. Dennoch versucht die Bundesregierung, in Kiew Akzeptanz für die Gasleitung zu finden – mithilfe von einer Milliarde Dollar.
Die Ukraine wird kein Freund von Nord Stream 2 werden. Dennoch versucht die Bundesregierung, in Kiew Akzeptanz für die Gasleitung zu finden – mithilfe von einer Milliarde Dollar.
Wladimir Putin vergleicht ein neues ukrainisches Gesetz mit einer „Massenvernichtungswaffe“ gegen das russische Volk. Seine Polemik fügt sich gut in die Drohkulisse gegen die Ukraine, die er seit dem Frühjahr aufbaut.
Wegen der Ostseepipeline gab es harsche Kritik an Deutschland. Doch auch Unternehmen aus Amerika, Frankreich und Großbritannien machen Gasgeschäfte mit Russland.
Mit einer gemeinsamen Erklärung legen Amerika und Deutschland den Streit über Nord Stream 2 bei. Darin versprechen sie der Ukraine Beistand und drohen Russland, sollte es „Energie als Waffe“ einsetzen.
Die Einigung zur Ostseepipeline soll Kiew hohe Transiterlöse sichern. Mehr Rechtssicherheit und weniger Korruption würden die heimische Wirtschaft stützen, denn die Ukraine hat mehr zu bieten als den Gastransit.
Moskau gibt Kiew die Schuld am Tod der 298 Insassen des Passagierflugzeugs MH17, das 2014 abgeschossen wurde. Die ukrainische Armee soll zudem für den Tod von Zivilisten im bewaffneten Konflikt in der Ostukraine verantwortlich gemacht werden.
Russlands Präsident zieht sich immer mehr aus dem politischen Tagesgeschäft zurück. Wladimir Putin verlegt sich auf die Geschichte – er sieht sich als Historiker mit geopolitischen Visionen.
Deutschland hat sich mit den Vereinigten Staaten nach dem Konflikt um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 geeinigt. Die Ukraine soll Geld und Erdgas bekommen. Auch deutsche Verbraucher sollen profitieren.
Seit der Westen Sanktionen verhängt hat, vollzieht der Kreml eine wirtschaftspolitische Hinwendung nach Südostasien. Insbesondere russische Waffen und Impfstoffe sind dort sehr beliebt.
Sanktionen gegen die Pipeline, die russisches Gas nach Deutschland bringen soll, scheinen vorerst abgewendet. Im Mittelpunkt der möglichen Einigung stehen Garantien für die Ukraine – und auch Geld.
Die russischen Menschenrechtsanwälte der Gruppe Komanda 29 haben die Einstellungen ihrer Aktivitäten bekanntgegeben. Eine Fortsetzung ihrer Tätigkeit würde Menschen in Gefahr bringen, sagen sie.
Im Weißen Meer, das im europäischen Teil Russlands liegt, feuerte das Militär von einem Schiff aus eine Rakete ab.
Aktuelle Probleme zwischen Deutschland und Russland kann man auch durch das Prisma des 19. Jahrhunderts betrachten. Eine deutsch-russische Ausstellung in Moskau versucht den Brückenschlag in der Kulturpolitik.
Trotz der Repressionen durch das Regime gegen Opposition und kritische Medien halten beeindruckend viele Russen an ihrem Engagement fest. Diejenigen, die das Land verlassen, sollten in der EU unterstützt werden.
Washington und Moskau beginnen nächste Woche einen „Dialog über strategische Stabilität“. Er soll die Grundlage bilden für künftige Maßnahmen zur Rüstungskontrolle und Risikoverminderung. Das klingt abstrakt, hat aber sehr reale Hintergründe.
Während der ukrainische Präsident Deutschland besuchte, veröffentlichte Putin einen Artikel über „die historische Einheit“ der Russen und Ukrainer. Was genau schreibt er? Und wie antwortet die Politik Deutschlands?
Wladimir Putin will die Kohleförderung ausweiten. Den Preis zahlt die Bevölkerung: Im größten Revier sterben schon jetzt 25 Prozent mehr Menschen an Krebs als im Landesdurchschnitt.
Ein Europa, das seine Sicherheit bewahren will, muss mit Russland verhandeln. Die Annahmen, auf denen die bisherige Politik basierte, entsprechen nicht der Realität.
Zum ersten Mal haben die Moskauer Machthaber ein Medium als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. Das Investigativportal Projekt hatte spektakuläre Recherchen zu Russlands Macht- und Geldverhältnissen veröffentlicht.
Es muss nicht immer gegen Putin sein: Die Moskauer Galerie „Triumph“ zeigt, dass die russische Kunstszene mehr als politischen Aktionismus zu bieten hat.
Debütant Niklas Haupt überzeugt bei der Europameisterschaft der Beachhandballer mit seiner aggressiven Spielweise. Die Trendsportart hat große Ambitionen.
Einen Neuanfang nach Trump soll Angela Merkels Besuch markieren. Als erste europäische Regierungschefin trifft sie US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus – überschattet von den Überschwemmungen daheim. Sie reden eine Stunde länger als geplant.
Russlands Präsident Wladimir Putin betreibt in einem Aufsatz Geschichtsklitterung. Er stellt die Ukraine als kleinen Teil seines großen Landes dar. Deren Präsident reagiert mit Sarkasmus.
Afghanistan gilt als „Friedhof der Großmächte“. Deren Schicksal will China nicht teilen. Aber Peking möchte nach dem Abzug der westlichen Truppen doch mitmischen – auch aus Angst vor Anschlägen im eigenen Land.
Kanzlerin Angela Merkel sichert der Ukraine auch nach dem Bau der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 Gastransite zu. Die Ukraine fürchtet unter anderem den Verlust der Transitgebühren, aber auch eine russische Gas-Blockade.
Vor allem ein Thema stellt die Beziehung mit der Ukraine auf die Probe: die Ostseepipeline Nord Stream 2. Für die Kanzlerin kommt es deshalb darauf an, einen Weg zu finden, der alle halbwegs beruhigt – auch den amerikanischen Präsidenten.
Keine Angst vor großen Träumern, aber auch nicht vor Fehlschlägen und harter Arbeit: Die russisch-tadschikischen Popsängerin Manizha spricht über aggressiven Feminismus, Rassismus und Kühnheit.
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Noch in diesem Jahr soll die Erdgas-Leitung in Betrieb genommen werden. Für die Ukraine sieht der Vorstandschef der Nord Stream 2 AG keine Nachteile durch die Pipeline.
Cyberkriminelle treiben ihr Unwesen wie selten zuvor. Gute Zeiten für einen Computersicherheitsfachmann der ersten Stunde. Aber Firmengründer Eugene Kaspersky hat neben der Arbeit auch noch ganz andere Interessen.
Seit Monaten kämpft Amerika mit einer Reihe von Angriffen mit sogenannter „Ransomware“ – mutmaßlich aus Russland. Präsident Joe Biden machte daher in einem Gespräch mit Wladimir Putin deutlich, dass er Konsequenzen für die Hacker erwarte.
Immer häufiger werden Ziele in den USA und anderen Staaten von Hackern angegriffen. Die Regierung in Washington sieht Russland in der Verantwortung.
Der UN-Sicherheitsrat stellt Zugang zu Gebieten sicher, die von den Rebellen kontrolliert werden. Russland wollte das zunächst unterbinden.
Nach einem Flugzeugabsturz in Russland sind inzwischen die meisten der Leichen geborgen worden. Der Flughafen Palana lag russischen Medienberichten zufolge zur Unglückszeit im Nebel.
Der Diplomat soll nach Angaben des russischen Geheimdienstes geheime Materialien von einem Russen bekommen haben. Der Fall stellt eine neue Eskalationsstufe dar.
In Russland ist ein Passagierflugzeug Typ An-26 abgestürzt. Nach verlorenem Funkkontakt zu den Piloten wurden nun Wrackteile der Maschine entdeckt. An Bord waren 28 Menschen.