Ein einziger großer Fehler
Ein bestürzendes Bild: In „Inside Facebook“ erzählen Sheera Frenkel und Cecilia Kang die Entwicklung des Unternehmens als Geschichte einer Überforderung.
Ein bestürzendes Bild: In „Inside Facebook“ erzählen Sheera Frenkel und Cecilia Kang die Entwicklung des Unternehmens als Geschichte einer Überforderung.
Deutschland müsse mit den USA reden und nicht länger eine Außenpolitik machen, die sich „im Zweifel wegduckt“, sagte Baerbock. In der Eifel lagern Schätzungen zufolge noch etwa 20 Atombomben.
Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki spricht von einer angespannten Lage an der Grenze zu Belarus. Das Parlament billigt den Ausnahmezustand. Damit wird unter anderem die Arbeit für Journalisten weiter eingeschränkt.
Die Bauarbeiten an der Ostseepipeline Nord Stream 2 nähern sich dem Ende. Wie der Betreiber mitteilte, wurde das letzte Rohr verschweißt.
Seriöse Kandidaten werden durch Strafprozesse ausgeschaltet, selbst Aktivisten kennen die Namen der politischen Häftlinge nicht mehr. Die russische Gesellschaft verfällt in Depression. Ein Gastbeitrag.
Der FSB hatte Nariman Dscheljal schon lange im Visier. Dass er jetzt zuschlug, dürfte die Rache für die Gründung einer „Krim-Plattform“ sein.
6000 Kilometer östlich von Moskau baut Russland an einem neuen Weltraumbahnhof. Das riesige Areal hat schon einige Rückschläge erlebt. Nun kommt der Eröffnungstermin von ganz oben.
Russlands staatlicher Energieriese Gazprom sieht in Südosteuropa und der Türkei einen wichtigen Absatzmarkt. Mit neuen Leitungen und Lieferverträgen festigt er seine Stellung.
Russland will Investoren aus Indien, China und Japan anziehen. Doch anders als in früheren Jahren gab es diesmal kaum Versprechen über Großinvestitionen. Das liegt auch an einem Streit um eine Inselgruppe.
Wie sich Präsident Putin in Russlands Geschichte irrte, von einem Schüler in Wladiwostok korrigiert wurde und doch alle zufrieden sein können.
Die Beliebtheit der Machtpartei Einiges Russland ist niedriger denn je. Gegenkandidaten werden aus dem Weg geräumt. Mancher sieht trotzdem Chancen. Unterwegs mit Michail Lobanow.
Russland hat den Komiker Idrak Mirsalisade zur unerwünschten Person erklärt – lebenslänglich. Nationalistische Medien empören sich, weil er die russische Nation beleidigt habe. Doch das ist möglicherweise nur vorgeschoben.
Dutzende Flugzeuge, Hubschrauber und Flugabwehrsysteme erwartet der belarussische Machthaber Alexandr Lukaschenko aus Russland. Nächste Woche beginnt ein gemeinsames Großmanöver russischer und belarussischer Truppen.
Er sei in Russland „unerwünscht“, und zwar „lebenslang“: Wegen eines Witzes muss Idrak Mirsalisade das Land verlassen. Zuvor hatte es eine Hetz- und Verfolgungskampagne gegen den belarussischen Staatsangehörigen gegeben.
Usbekistan und Tadschikistan wollen sich vor den Auswirkungen des Siegs der Taliban schützen. Hilft eine Annäherung an Russland?
Die deutsche Eishockey-Mannschaft der Frauen scheidet im WM-Viertelfinale aus – kein schlechtes Ergebnis. Wirklich zufrieden ist dennoch niemand. Denn die Spielerinnen wollen mehr.
Am 19. September wird in Russland die neue Duma gewählt. Der Wahlkampf läuft schon – mit harten Angriffen auf Journalisten, denen hohe Geld- und Gefängnisstrafen angedroht werden.
Vor 30 Jahren wurde das Atomwaffentestgelände Semipalatinsk geschlossen. Die Folgen für die Gesundheit der Menschen spürt Kasachstan heute noch. Die Regierung zieht aber Legitimität aus ihrem damaligen Verzicht auf die sowjetischen Kernwaffen.
Die russische Frauenrechtlerin Aljona Popowa hilft Opfern sexualisierter Gewalt und engagiert sich für die Verabschiedung eines Gesetzes gegen häusliche Übergriffe. Jetzt kämpft sie um ein Dumamandat.
Wir erleben eine Selbstverstümmelung des Westens: Was unser Einsatz in Afghanistan bewirkt hat – und welche Katastrophe unser Rückzug anrichtet. Ein Gastbeitrag.
Der russische Regimegegner Alexej Nawalnyj berichtet der New York Times über psychische Gewalt in seiner Strafkolonie. Es ist das erste Interview, das er in Gefangenschaft führen konnte – allerdings nur schriftlich.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow beklagt in Wien eine falsche Solidarität der EU mit der Ukraine. Doch mit seinem Besuch unterläuft er die eigene Drohung an die Teilnehmer der „Krim-Plattform“.
Der russische Staat schafft mit seinen Repressionen eine Atmosphäre der Angst – besonders bei Qualifizierten. Die Zahl der Auswanderer mit Doktortitel hat sich verfünffacht. Besonders beliebt ist Deutschland als Ziel.
Mit einem Kurs der Mitte hat Stefan Löfven die Sozialdemokraten in Schweden wieder an die Macht gebracht. Seine überraschende Rücktrittsankündigung legt offen, wie verunsichert die einst mächtige Partei ist.
Der mittelalterliche Fürst Alexander Newski ist der Popstar der russischen Geschichtspolitik. Der Heilige wird als weitsichtiger Geostratege gefeiert. Kritik an ihm ist unerwünscht. Ein Gastbeitrag.
Die Ukraine hat ein neues internationales Gesprächsformat zum Krim-Konflikt ins Leben gerufen. Doch der Streit über Nord Stream 2 überschattete das erste Treffen von ranghohen Vertretern aus vierzig Ländern.
Die breite Beteiligung an der Krim-Plattform in Kiew zeigt, dass es Moskau nicht gelungen ist, international eine wenigstens stillschweigende Akzeptanz für seinen Landraub zu erreichen.
Europa kann sich keine ideologische Ablehnung von Wasserstoff aus Erdgas leisten. An einer Allianz mit Gasländern wie Russland führt kein Weg vorbei. Die Sanktionen müssen nach und nach fallen, fordert Rainer Seele.
Die Vergiftung von Putins Widersacher war ein Turbobeschleuniger für die Unterdrückung im Land. Nawalnyj fordert nun den Westen auf, ihm zu helfen. Doch wahrscheinlich hofft er vergebens.
Indem der Inlandsgeheimdienst Mitarbeiter abhöre, sei auch er selbst betroffen, sagt der tschechische Präsident Miloš Zeman. Es geht einem Bericht zufolge um einen Berater mit Kontakten nach Russland.
An Unterstützung für die Ukraine im Konflikt mit Russland hat es die Kanzlerin nie fehlen lassen. Komisch nur, dass sie auch Putins Projekt Nord Stream 2 unerschütterlich die Treue hält.
Die Bundeskanzlerin besucht die Ukraine – dort sind die Sorgen groß. Denn die Pipeline Nord Stream 2 soll russischen Medien zufolge schon am Montag fertiggebaut werden.
Die Journalisten protestierten gegen die Entscheidung, dass Russland weitere unabhängige Medien als „ausländische Agenten“ verfolgt. Sie wurden inzwischen wieder freigelassen, den meisten drohen aber Bußgelder.
Gott ist in Afghanistan lebendiger als alle Lebenden. Wer sich dort humanistischen Werten verschrieb, dem geht es an den Kragen. Denn autoritäre Regime müssen die Schrauben immer weiter anziehen. Ein Gastbeitrag.
Die Gas-Pipeline Nord Stream 2 ist umstritten. Und während Russland versucht, sie noch in Angela Merkels Amtszeit durchzubringen, fließt auffällig wenig Gas nach Deutschland. Ist das Zufall oder eine Demonstration von Stärke?
Im Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 haben die Vereinigten Staaten weitere Sanktionen gegen zwei Russen angekündigt. Ein russisches Schiff wird als „blockierter Besitz“ eingestuft.