Nato muss aus Afghanistan-Einsatz lernen
Die Themen Afghanistan und Russland stehen beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel auf der Tagesordnung.
Die Themen Afghanistan und Russland stehen beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel auf der Tagesordnung.
Der russische Außenminister hat die neue Taliban-Regierung dazu aufgerufen, die Interessen aller ethnischen und politischen Gruppen zu berücksichtigen. Eine offizielle Anerkennung stehe zur Zeit aber nicht zur Diskussion.
Russland verzeichnet einen neuen Höchststand an Corona-Toten. Präsident Wladimir Putin reagiert: Arbeitnehmer sollen nun eine Woche lang zuhause bleiben. Seine Landsleute fordert er eindringlich auf, sich impfen zu lassen.
Russlands Botschafter in Deutschland geht dagegen davon aus, dass eine neue Bundesregierung an der umstrittenen Gas-Pipeline festhält. Erdgaslieferungen seien kein politisches Druckmittel für Russland, beteuerte Sergej Netschajew.
In Russland steigen die Corona-Infektionen deutlich an. Seit Tagen melden die Behörden mehr als 30.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.
Die Beziehungen zwischen der NATO und Russland sind an einem Tiefpunkt. Gerade jetzt wäre es wichtig, Möglichkeiten für niedrigschwellige Kontakte beizubehalten.
Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian verschärft den Ton gegenüber Russland. Die Entwicklung des Regimes in Moskau bezeichnet er als „besorgniserregend“ und „beunruhigend“. Damit vollzieht Paris eine Kurskorrektur.
Russland schließt bis auf Weiteres seine Vertretung am NATO-Hauptquartier in Brüssel. Auch die Vertretung der Militärallianz in Moskau werde geschlossen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Die NATO hatte kürzlich Mitgliedern der russischen Vertretung wegen Spionagevorwürfen die Akkreditierung entzogen.
Inmitten angespannter Beziehungen entzog die NATO acht russischen Diplomaten Anfang Oktober ihre Akkreditierung. Nun hat Moskau reagiert. Das Bündnis sei nicht interessiert an einem „gleichberechtigten Dialog“.
Brüssel bekommt die lautstarke Energiepreis-Debatte der letzten Wochen nicht in den Griff. Auf dem kommenden EU-Gipfel droht nun ein Streit über den Strommarkt, die Zukunft der Atomkraft und die künftige Rolle Russlands.
Der Journalist galt als Reporter-Legende. Viele Jahre berichtete Gerd Ruge als Korrespondent aus Ländern wie Russland und den USA. Der WDR ändert anlässlich seines Todes am Samstag sein TV-Programm.
Alexej Miller ist seit 20 Jahren Chef von Gazprom und treuer Weggefährte des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er hat den Konzern äußerlich modernisiert – doch im Kern ist dieser ein Instrument des Kremls geblieben.
Wladimir Putin mahnt den russischen Friedensnobelpreisträger Dmitrij Muratow zur Vorsicht. Der Chefredakteur der kremlkritischen Zeitung Nowaja Gaseta könnte als ausländischer Agent eingestuft werden.
Europa muss sich besser gegen Cyberangriffe und Propaganda wappnen, fordert der neue französische Generalstabschef Thierry Burkhard. Und er sagt, warum Machtdemonstrationen bisweilen wichtig sind.
Gegen den Rektor der unabhängigen Moskauer Hochschule „Shaninka“ wird ermittelt. Der Fall zeigt: Nun nimmt sich die russische Staatsmacht die Intellektuellen vor.
Die russische Produktion „Mascha und der Bär“ ist einer der größten Exporterfolge Russlands. 2019 hat es eine Folge als meistgesehener Zeichentrickfilm auf YouTube ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
Russland strebt bis zum Jahr 2060 die sogenannte Kohlendioxid-Neutralität an. Seine Regierung habe als „konkretes Ziel“ festgelegt, die Neutralität bis „spätestens“ 2060 zu erreichen, sagte Präsident Wladimir Putin zur Eröffnung eines Energieforums in Moskau.
Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, dass es keine Versorgungsengpässe sehe. Angesichts stark gestiegener Energiepreise will die EU-Kommission dagegen einen gemeinsamen Gas-Einkauf der Staaten prüfen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj wünscht ein Gipfeltreffen mit Putin. Jetzt nennt nennt der frühere Präsident Medwedjew fünf Gründe, warum er überhaupt keine Kontakte mit der ukrainischen Führung will.
Die Belgier wollten sich für das verlorene Halbfinale bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland revanchieren. Doch statt einer Revanche erlebt Belgien eine weitere Niederlage gegen Frankreich.
Zwei Vertreter einer in vielen Ländern der Welt bedrohten Art bekommen in diesem Jahr gemeinsam den Friedensnobelpreis: Maria Ressa von den Philippinen und Dmitrij Muratow aus Russland stehen für unabhängigen Journalismus.
Dass mit dem Ende der Corona-Krise die Energiepreise noch oben schnellen, war zu erwarten. Mehr Europa und Eingriffe in den Markt, wie sie nun einige fordern, sind aber die falsche Antwort darauf.
Billiger Ersatzalkohol war mit hochgiftigem Methanol gestreckt worden. Spezialisten sollen nun Händler kontrollieren, mehr als 1200 Flaschen wurden bereits beschlagnahmt.
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an die philippinische Journalistin Maria Ressa und den russischen Journalisten Dmitrij Muratow. Dies teilte das norwegische Nobelkomitee am Vormittag in Oslo mit.
Beide eint der Gedanke an eine Revanche: Vor der abermaligen Begegnung in der Nations League spielt für Frankreich und Belgien das WM-Halbfinale von 2018 immer noch eine Rolle.
Moskau könnte seine Gasliefermenge ausweiten, verzichtet aber trotz der hohen Marktpreise darauf. Wirtschaftsanalysten sind ratlos. Will Putin einen raschen Start von Nord Stream 2 durchsetzen?
Die Bundeskanzlerin warnt davor, falsche Maßnahmen zu ergreifen und die Verantwortung für die hohen Energiepreise vorschnell bei Russland zu suchen. Bis zum EU-Gipfel Ende Oktober soll die Lage genau analysiert werden.
Russland bestreitet, für die hohen Gaspreise mitverantwortlich zu sein – Präsident Putin sieht die Schuld bei den Europäern. Derweil haben Umweltminister mehrerer EU-Staaten die Klimaziele als Lösung gegen die hohen Energiepreise verteidigt.
Erstmals seit vier Jahren haben die Vereinigten Staaten wieder die Zahl ihrer Atomsprengköpfe veröffentlicht. Donald Trump hatte diese Information in seiner Amtszeit zum Militärgeheimnis erklärt.
Nord Stream 2 füllt die erste Röhre mit Gas – aus „technischen Gründen“. Eine deutsche Rechtsgrundlage für künftige Lieferungen gibt es noch nicht. Wissenschaftler und Grüne halten es für auffällig, dass Russland gerade jetzt die Muskeln spielen lässt.
Russland hat ein Filmteam zur Internationalen Weltraumstation geschickt, um die Begeisterung für das schwächelnde russische Raumfahrtprogramm anzufachen. Kritik an dem Projekt kommt allerdings auch aus den eigenen Reihen.
Der Putinfreund und Milliardär Alischer Usmanow fördert die umstrittene deutsch-russische Romantikschau, die nun in Dresden läuft. Was sehen wir da? Ist das ein Skandal?
Ohne Russen wäre Caspar David Friedrich verhungert: Dresden zeigt in einer Ausstellung, wie viel deutsche und russische Romantik gemein haben.
Die deutschen Tischtennis-Nationalteams erhielten vor der Mannschafts-EM in Rumänien mehrere prominente Absagen. Trotzdem erreichen Frauen und Männer das Finale.
Deutschland muss sich darauf einstellen, dass Russlands Außenpolitik noch unberechenbarer und aggressiver wird. Höchste Zeit, darauf angemessene Antworten zu finden.