Die Angst vor russischen Spionen
Während Frauen und Kinder vom Westen der Ukraine nach Polen fliehen, kaufen die Männer Waffen. Noch fürchten sie sich mehr vor russischen Saboteuren als vor Bomben.
Während Frauen und Kinder vom Westen der Ukraine nach Polen fliehen, kaufen die Männer Waffen. Noch fürchten sie sich mehr vor russischen Saboteuren als vor Bomben.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat auch für deren westliche Nachbarn bittere Folgen. Angst vor mehr Inflation und weniger Wachstum verschrecken Anleger.
Russlands Militär hat das Gelände um das größte Kernkraftwerk der Ukraine besetzt. Die Internationale Atomenergiebehörde fürchtet fehlgeleitete Raketen – und mahnt Moskau zur Vorsicht.
Nach zwei Jahren Corona-Krise muss die Frankfurter Messe ihr Geschäft neu aufstellen. Die Fusion der Konsumgütermessen dürfte das Geschäft für Hotels, Gastronomie, Transportgewerbe und Messebau eher verringern.
Nicht nur der Krieg mit Waffen tobt in der Ukraine, auch der Krieg um bewusste Fehlinformationen. Darüber sprechen wir mit der Analystin Julia Smirnova, haben einen Tag lang russisches Staatsfernsehen geschaut und lassen uns von Herausgeber Berthold Kohler die Lage einordnen.
Durch den Krieg in der Ukraine rückt die Versorgungssicherheit in den Fokus. Nach der Kernkraft fällt nun ein weiteres grünes Tabu. Erste Kohlekraftwerke sollen nach Informationen der F.A.Z. länger am Netz bleiben.
Supermärkte und Discounter verbannen russische Produkte aus ihrem Sortiment, ein Bäcker nennt den Russischen Zupfkuchen um. Das finden längst nicht alle gut.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport verurteilt den russischen Überfall auf die Ukraine. An der Beteiligung am Flughafen in St. Petersburg hält das Unternehmen aber fest – aus rechtlichen Gründen.
Bei seinem Treffen in Israel steht der russische Angriff auf die Ukraine im Mittelpunkt. Bundeskanzler Olaf Scholz schließt einen NATO-Einsatz kategorisch aus. Sein Gastgeber Naftali Bennett tut sich schwer mit klaren Worten.
Elwira Nabiullina, German Gref und Andrej Kostin dürften mit Entsetzen auf Ereignisse der vergangenen Tage blicken. Vieles, wofür sie jahrelang gearbeitet haben, wird nun zunichtegemacht.
Die Bundesregierung stellt 1,5 Milliarden Euro zum Kauf von Flüssigerdgas zur Verfügung. Das Gas ist laut Wirtschaftsministerium zur Einspeicherung vorgesehen.
Valentina Melnikowa von den „Soldatenmüttern“ Russlands fordert eine humanitäre Feuerpause, in der es einen Austausch von Gefangenen und Gefallenen gibt. Ein Interview.
Die internationale Staatengemeinschaft will Russland in der UN-Generalversammlung isolieren. Dabei ziehen aber nicht alle Länder mit. Die Abweichler China, Indien und Brasilien sind nur drei davon.
Nur zusammen mit China kann Russland erfolgreich isoliert werden. Deshalb muss die Bundesregierung alles daran setzen, mit Peking ins Gespräch zu kommen. Ein Gastbeitrag.
Die Regierung sorgt sich um den Erdgas-Nachschub aus Russland. Jetzt sollen die Gasspeicher eine Mindestfüllung einhalten. Hohe Preise werden aber bleiben.
Die Nachbarn Bad Homburg und Oberursel ringen um das Verhältnis zu ihren russischen Partnerstädten. Es geht um den Unterschied zwischen politischer und zwischenmenschlicher Ebene.
Schon in dieser Wochen sollen 350 Millionen Euro ausgezahlt werden. Auch Nachbarländer der Ukraine sollen finanzielle Unterstützung erhalten, um Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen.
Dass bei einem russischen Angriff in Kiew auch Teile der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar getroffen wurden, verurteilt der ukrainische Präsident scharf: „Sie wissen nichts über uns und unsere Geschichte.“ Russland will am Abend abermals verhandeln.
Ford stellt Aktivitäten in Russland ein, Apple stoppt den Verkauf von iPhones und Harley-Davidson setzt die Auslieferung seiner Motorräder aus. Investoren und Konsumenten hatten zuvor Druck ausgeübt.
Ein Krieg wird nicht im Internet gewonnen. Wie die Ukraine in den Sozialen Medien kommuniziert und Widerstand gegen Putins Angriff leistet, ist aber beeindruckend.
Im russischen Angriffskrieg kommen auch Sportler ums Leben. Der frühere ukrainische Biathlet Jewhen Malyschew stirbt im Einsatz, genau wie die Fußballprofis Witali Sapylo und Dimitri Martynenko.
Die Europa-Tochtergesellschaft der größten russischen Bank muss den Betrieb einstellen. Ein Grund sind die starken Bargeldabflüsse bei den europäischen Filialen der Sberbank.
Papst Franziskus appelliert an den russischen Präsidenten, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Für Verhandlungen sei es „nie zu spät“. Sogar die verfeindete ukrainische Kirche ist sich in dieser Frage einig.
Geräte, Software und Dienste, die perfekt harmonieren – das ist ein wichtiger Trend auf dem Mobile World Congress. Aber auch kleine Anbieter besetzen in Barcelona interessante Themen.
Die Republik Moldau ist das kleinste Nachbarland der Ukraine – und hat die größte Angst, in Russlands Krieg verwickelt zu werden. Außenminister Nicu Popescu spricht über die ungewisse Lage.
In mehreren ukrainischen Städten ist es in der Nacht zu Angriffen russischer Truppen gekommen. In Brüssel beraten die EU-Agrarminister über die Auswirkungen des Krieges auf die internationalen Lebensmittelmärkte. Ein Überblick.
Russlands Präsident verbietet seinen Bürgern die Ausfuhr größerer ausländischer Bargeldbestände. Der Rubel erlebt derweil eine beispiellose Entwertung.
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
An der Börse profitieren nicht nur Rüstungskonzerne von dem Krieg in Europa. Im Energiesektor ist nun alles gefragt, was nicht nach russischem Gas riecht.
Bundeswirtschaftsminister Habeck hat klargestellt: Wenn es um die energiepolitische Unabhängigkeit von Russland gehe, „muss Pragmatismus jede politische Forderung schlagen“.
Der Krieg in Europa hat Bidens Pläne für seine Rede im Kongress durchkreuzt. Immerhin gibt es für Kiew Beifall auch aus der Republikanischen Partei – und dann beißende Vorwürfe an den Demokraten im Weißen Haus.
Nach BP und Shell will jetzt auch der amerikanische Ölriese seine Projekte in Russland aufgeben. Das trifft vor allem das Öl- und Gasförderprojekt Sachalin.
Russlands Angriff auf die Ukraine hat eine Debatte über die Wehrpflicht ausgelöst. Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat sich nun deutlich positioniert. Auch führende SPD-Politiker springen ihm bei.
Nach Russlands Angriff auf die Ukraine könnten der Konflikt auch in Deutschland ausgetragen werden. Die Polizei warnt vor Anschlägen, auch vor terroristischen.
Westliche Unternehmen ziehen sich aus Russland zurück. Das ist ein starkes Zeichen, auch in Richtung China. Hoffentlich helfen trickreiche Banker nicht wieder dabei, die Sanktionen zu umgehen und zu untergraben.
Der russische Präsident hat den Wettbewerb der Bilder verloren. Männlich, stark, entschlossen wirkt jetzt ein anderer. Wolodymyr Selenskyj widersteht Putin und hat ihn in allem widerlegt.