Kälter als im Kalten Krieg
Fünf Staaten im Osten der EU steigen wegen des Überfalls auf die Ukraine aus russisch dominierten Entwicklungsbanken aus. Und was macht Ungarn?
Fünf Staaten im Osten der EU steigen wegen des Überfalls auf die Ukraine aus russisch dominierten Entwicklungsbanken aus. Und was macht Ungarn?
Die Welt braucht Russlands Bodenschätze. Verzweifelt wird nun nach Ersatz gesucht. Australien profitiert von extremen Preisen, kann aber kaum helfen.
Der Flughafenbetreiber Fraport lässt seine Minderheitsbeteiligung am Flughafen St. Petersburg ruhen. Es gebe keine Beratung und keinen Knowhow-Transfer mehr.
Russische Armee kontrolliert ukrainische Anlage / Scholz telefoniert mit Putin
Wie die Tennisspielerin leidet und für ihre Landsleute kämpft. "Jeder Sieg, den ich erringen werde, wird etwas ganz Besonderes sein", sagt sie.
Die NATO ist peinlich darauf bedacht, nicht in einen Konflikt mit Russland hineingezogen zu werden – auch wenn es „schmerzhaft“ sei, der Ukraine nicht mehr helfen zu können. Wie schmal der Grat ist, zeigen jüngste Vorkommnisse.
Russlands Verwandlung in einen Überwachungsstaat schreitet in atemberaubender Geschwindigkeit voran. Es geht nicht mehr nur um die Beherrschung der Ukraine.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat den russischen Präsidenten zur Einstellung aller Kampfhandlungen aufgefordert. Putin erklärte jedoch, dass Friedensgespräche nur nach Erfüllung „aller russischer Forderungen“ möglich seien.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hinterlässt auch in der internationalen Raumfahrt deutliche Spuren – ganz besonders in der europäischen. Eine Zwischenbilanz.
Nach dem russischen Angriff auf das Atomkraftwerk in Saporischschja geht die Angst vor unkontrollierbaren Kollateralschäden um. Wir sprechen mit dem Militärexperten Franz-Stefan Gady vom IISS und dem Atomsicherheits-Experten Wolfgang Renneberg.
Die Schriftstellerin und Regisseurin Iryna Tsilyk hat seit Jahren die Kriegszustände im Donbass dokumentiert. Ein Gespräch über das Gefühl, Ukrainerin zu sein, über Wladimir Putin, sichere Verstecke und warum Flucht für sie nicht in Frage kommt.
Nach Russlands Angriff auf die Atomanlage Saporischschja mahnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj so eindringlich wie nie. In Cherson bereiten russische Eroberer eine Propagandashow vor.
Der Ukraine-Krieg trifft auch die Wissenschaft: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und einige Universitäten fördern keine russischen Partner mehr bei gemeinsamen Projekten. Laufende Projekte werden ausgesetzt.
Nach dem Angriff auf ein Atomkraftwerk in der Ukraine geht der Kursrutsch weiter. Der Goldpreis in Euro erreicht den höchsten Stand der Geschichte. Was können Anleger noch machen?
Der amerikanische Präsident zeigt in einer Schwächephase Führungsstärke. Joe Biden hat das westliche Bündnis zusammengehalten. Damit hatte der russische Präsident offenbar nicht gerechnet.
Der bayerische Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume spricht im Interview über die Folgen des Ukraine-Kriegs für die Zusammenarbeit mit Moskau – und den Unterschied zwischen Gerhard Schröder und Markus Söder.
Etwa 6000 Russen und Ukrainer leben in Frankfurt. Sie blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Krieg. Manche übernehmen die Anschauung der russischen Propaganda. Die Ukrainer eint derweil die Furcht vor dem nächsten Anruf in der Heimat.
Kiew fragte bei der zuständigen Organisation nach der Möglichkeit, Russland aus dem Netz zu schmeißen. Nun kam die Antwort – und Moskau plant schon weiter.
Der ehemalige polnische Botschafter in Berlin lobt die Bundesregierung für ihren Kurswechsel in der Russlandpolitik. Wirkliche Sicherheit gebe es aber nur mit Amerika. Ein Gastbeitrag.
Sanktionen untersagen, Flugzeuge nach Russland zu verleasen. Doch Vermieter fürchten, dass russische Airlines Jets nicht zurückgeben. Schlimmstenfalls drohen Milliardenabschreibungen.
Russland ist für den französischen Autokonzern ein wichtiger Absatzmarkt und Produktionsstandort. Doch nun sollen die Bänder ruhen. Der Aktienkurs befindet sich auf Talfahrt.
Die großen Luxusmarken kommen aus Frankreich, Italien, Amerika. Mit ihrem Marketing stehen sie für die Werte des Westens. Es sei denn, es geht um Russland – und somit ums Geld. Die Kolumne Modeerscheinung.
Bis zu Putins Überfall auf die Ukraine gab sich Deutschland nach dem Ende des Kalten Krieges der Illusion hin, ohne militärische Stärke Bedrohungen abwehren zu können. Warum konnte sich diese deutsche Außenpolitik so lange halten? Ein Gastbeitrag.
Der Kontrollraum des Kraftwerks Saporischschja liegt wohl weiter in der Hand des ukrainischen Personals. Das Gelände wird aber militärisch von den russischen Truppen kontrolliert. Die Internationale Atomenergiebehörde schaltet sich nun ein.
Wer in der Berichterstattung über den Krieg gegen die Ukraine Begriffe wie „Angriff“, „Invasion“ und „Kriegserklärung“ verwendet, muss nach dem Willen der russischen Duma künftig mit hohen Geld- und Haftstrafen rechnen.
Mit Lukoil äußert das erste große russische Unternehmen Kritik am Ukraine-Krieg. Man unterstütze eine diplomatische Lösung des Konflikts.
Außenministerin Baerbock will von Studenten aus der Ukraine, Russland und Belarus hören, wie sie den Krieg von Deutschland aus erleben. Es kommen nur Frauen – und ihre Verzweiflung schafft trotz der verschiedenen Herkunft eine Verbindung.
In der Nacht auf Freitag gab es Kämpfe um die Atomanlage Saporischschja. Bei einem russischen Angriff wurde ein Gebäude in Brand gesetzt. Das Feuer ist mittlerweile wieder gelöscht. Russland habe nun Kontrolle über das Gelände.
BP und Shell hielten den Kreml-Konzernen Rosneft und Gazprom lange die Treue. Jetzt stoßen sie ihre Beteiligungen mit großem Verlust ab.
Der Mord an einem Tschetschenen in Berlin zeigte schon vor zweieinhalb Jahren, dass Wladimir Putin keine Regeln achtet. Die Liquidierung war vom Geheimdienst sorgfältig vorbereitet und vom Präsidenten genehmigt worden. Eine Rekonstruktion.
Immer mehr westliche Konzerne legen ihr Geschäft mit Russland auf Eis. Das ist richtig, um den Druck zu erhöhen. Sie sollten aber auch die mittel- bis langfristigen Perspektiven im Blick behalten.
Die US-Großbank JP Morgan geht davon aus, dass die Sanktionen des Westens die russische Wirtschaft hart treffen werden. Weitere große Unternehmen ziehen sich aus dem Land zurück – darunter der Chiphersteller Intel.
Serbien will die EU-Sanktionen gegen Russland nicht mittragen. Der serbische Präsident werde bald merken, dass die russische Option nicht attraktiv sei, sagt Manuel Sarrazin, der Westbalkanbeauftragte der Bundesregierung, im Interview.
Eine Behörde verweigert eine Genehmigung, was den Bau des experimentellen Fusionsreaktors ITER wieder einmal verzögern dürfte – und dann ist da noch Russland.
Mehrere afrikanische Länder haben in der UN-Vollversammlung gegen eine Resolution zur Verurteilung des Ukraine-Kriegs gestimmt oder sich der Stimme enthalten. Damit setzen sie viel aufs Spiel.
In Europas größtem Kernkraftwerk bricht bei einem russischen Angriff ein Feuer aus. Der Bundeskanzler besucht die Führung der Bundeswehr. In Peking werden die Paralympischen Winterspiele eröffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.