Putin setzte schon immer auf Krieg
Russlands Machthaber lässt seit den ersten Tagen seiner Zeit im Kreml Waffen sprechen, um seine Macht zu sichern. Dabei folgt er einem zynischen Kalkül.
Russlands Machthaber lässt seit den ersten Tagen seiner Zeit im Kreml Waffen sprechen, um seine Macht zu sichern. Dabei folgt er einem zynischen Kalkül.
Für Erdöl und Erdgas aus Russland haben hessische Unternehmen zuletzt drei Milliarden Euro im Jahr bezahlt. Die Abhängigkeit Hessens von diesen Energielieferungen ist groß. Andere Lieferländer kommen kaum zum Zuge.
Im Osten der Ukraine hat Russland offenbar seine Großoffensive gestartet. Die Stadt Mariupol ist noch nicht gefallen. Die USA fliegen schwere Waffen ein. Präsident Biden plant keine Reise nach Kiew.
Russland beginnt mit der Offensive im Donbass. Die SPD-Politiker Schwesig und Scholz stehen zunehmend unter Druck. Und die Sorglosigkeit der Menschen in der Corona-Pandemie wächst. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Ukraine spielt eine wichtige Rolle in der globalen Versorgung mit Lebensmitteln. Agrarkonzerne wie Bayer schlagen Alarm. Das Unternehmen appelliert an Brüssel, Landwirten in der EU mehr Flexibilität beim Anbau von Getreide und Weizen zu geben.
Mit Raketen auf Großstädte und einer Bodenoffensive in der Ostukraine setzt Russland die Ukraine unter Druck. Ukrainische Einheiten im belagerten Mariupol leisten weiter Widerstand.
Auch am Ostermontag ruft Papst Franziskus zum Frieden auf – ohne Russland als Aggressor zu benennen. In der Ukraine hat er schon vorher für Verärgerung gesorgt.
Die offenen Warnungen der russischen Zentralbankchefin vor wirtschaftlichen Verlusten lassen aufhorchen. Sie zeigen, dass die Strafen des Westens nicht wirkungslos sind.
Kiew wirft vor allem der 64. Brigade der russischen Armee vor, an den Gräueltaten von Butscha beteiligt gewesen zu sein. Putin verleiht ihr nun einen Ehrentitel.
Einst galten Geschäfte mit Russland als Vorbote des Friedens, jetzt sollen sie Gehilfen des russischen Einmarsches in die Ukraine (gewesen) sein. Doch Handel stiftet Frieden. Putins Krieg widerlegt diese These nicht.
Der FC Bayern München spielt bei Arminia Bielefeld und die halbe Welt sieht zu. In Russland aber können das die Fans nur etwa 30 Minuten. Dann schaltet der Sender „Match TV“ ab. Wieder einmal.
Das IOC empfiehlt, russische Athleten wegen des Ukraine-Kriegs auszuschließen – nicht aber russische Funktionäre. IOC-Mitglied Richard Pound findet diese Praxis fragwürdig, verteidigt aber „symbolische Gesten“.
Reichsehrenmal Tannenberg +++ Steinmeiers Ausladung +++ Beziehung zu Russland +++ Nordsee-Pipelines +++ Przemysl +++ Atomkraft +++ Klimapolitik
Die Ukraine kämpft um ihre Zukunft als westliches Land. Das sollte den Westen dazu bringen, neu über sich selbst nachzudenken. Ein Gastbeitrag.
Mit drastischen Worten beschreiben Präsident und Außenminister die Lage in der Hafenstadt Mariupol. Die verbliebenen Verteidiger wollen nicht aufgeben. Mit ihnen sollen sich auch viele Zivilisten verschanzt haben.
Alexandroupolis in Nordgriechenland ist zum Umschlagplatz für westliche Waffenlieferungen an Bulgarien und Rumänien sowie die Ukraine geworden. Das sorgt in Ankara für Argwohn.
Seit gut einem Jahrhundert verlaufen die großen Fluchtbewegungen in Europa immer wieder von Ost nach West. Und immer wieder floh auch meine Familie vor Russland.
Finnland und Russland teilen eine Geschichte voll von Konflikten. Nun ist das Vertrauen zerstört. Große Veränderungen deuten sich an.
Mit Russlands Angriffskrieg treten die Grenzen des Völkerrechts deutlich und bitter zutage: Es kann nicht vollstreckt werden. Trotzdem wäre es falsch, sein Ende auszurufen. Denn die Justiz hat Geduld.
Marina Owsjannikowa protestierte im russischen Fernsehen gegen den Krieg. Das hat sie im Westen berühmt gemacht. Jetzt soll sie für den Springer-Verlag aus der Ukraine berichten – keine gute Idee.
Die Ukraine braucht Waffen, um zu überleben, aber manche im Westen zögern. Ziehen wir in eine Katastrophe wie die Schlafwandler von 1914? Oder wiederholen wir die Fehler der Alliierten von 1939?
Ist die „Zeitenwende“, die Olaf Scholz angekündigt hat, schon wieder vorbei? Interessiert der Krieg in der Ukraine noch? Die SPD scheint am Kriegsverbrecher Putin zu hängen. In der ARD läuft die Heiligsprechung von Angela Merkel.
Bis zum Mittag sollen die verbliebenen ukrainischen Truppen in der Hafenstadt sich ergeben. Laut Präsident Selinskyj wäre ihr Tod auch das Ende der Friedensgespräche. Amerikanische Waffen erreichen die Ukraine, Ursula von der Leyen drängt die EU-Staaten.
Russische Angriffe töten mehrere Menschen in Kiew und Charkiw. Der ukrainische Präsident Selenskyj droht mit dem endgültigen Aus der Friedensgespräche. Der britische Premierminister Johnson kündigt die Lieferung bewaffneter Fahrzeuge an.
Tausende Menschen haben an Ostermärschen der Friedensbewegung teilgenommen und gegen ein Aufrüsten der Bundeswehr demonstriert. Auch Waffenlieferungen an die Ukraine sieht die Gruppe kritisch – das hatte im Vorfeld für Irritationen gesorgt.
„Der Nationalismus findet sich für mich nicht in der mir bekannten Kunst wieder“: Ein Interview mit der Theater-Regisseurin Andrea Breth, die viele russische Werke auf die Bühne gebracht hat.
Deutsche-Bank-Vizechef Karl von Rohr hält eine Inflationsrate von zehn Prozent für möglich. Im Interview verteidigt er hohe Bankergehälter – und warnt vor überstürzten Sanktionen.
In Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 5 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. Eine kurzfristige Erhöhung sei möglich, sagt der Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger.
Mehr als 600 westliche Unternehmen haben den russischen Markt verlassen. Wer bleibt, muss sich rechtfertigen. Doch gibt es überhaupt ein richtig oder falsches Handeln? Eine Analyse über die Krux mit der Moral.
Eine Liste der Yale-Universität zeigt, welche Unternehmen noch in Russland Geschäfte betreiben. Die Unternehmen fühlen sich an den Pranger gestellt.
Osterjubel und die Rechtfertigung von Gewalt sind für Volker Jung unvereinbar. Im Interview spricht der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auch über die Krise der Kirchen in Deutschland und digitale Gottesdienstangebote.
Sollten sie nicht lieber den Regimewechsel herbeiführen? Viele russische Oppositionelle und Journalisten sind nach Georgien geflohen. Dort sind nicht alle darüber froh, denn das Land sieht sich als nächstes Opfer des Kremls.
Das Fiasko der deutschen Russlandpolitik erneuert das Trauma des Vertrags von Rapallo, der vor hundert Jahren zwischen der Weimarer Republik und Sowjetrussland geschlossen wurde. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Rückzug Russlands aus Teilen der Ukraine wird unter großen Mühen die Infrastruktur wieder hergestellt. Andere Städte liegen weiter unter Beschuss. Präsident Selenskyj nennt Zahlen toter Soldaten, die von russischen Angaben stark abweichen.
Die Förderung von Schiefergas wäre nicht nur teuer und langwierig, sagt der Wirtschaftsminister. Sie würde auch den Schutz des Wassers gefährden. Einem sofortigen Stopp für russisches Erdgas erteilt Habeck erneut eine Absage.
Russland will den europäischen Schachverband verlassen und dem asiatischen beitreten. Damit sollen Spieler und Teams wieder unter russischer Flagge antreten dürfen.