Alles für den Sieg, alles für Putin
Russlands Präsident hält nach fast zwei Jahren wieder eine Rede zur Lage der Nation. Es war wie ein Gruß aus der Vergangenheit: Bekannte Vorwürfe gen Westen und kein Wort über Verhandlungen mit Kiew.
Russlands Präsident hält nach fast zwei Jahren wieder eine Rede zur Lage der Nation. Es war wie ein Gruß aus der Vergangenheit: Bekannte Vorwürfe gen Westen und kein Wort über Verhandlungen mit Kiew.
Russland setze seine Offensive „systematisch“ fort, kündigt Präsident Wladimir Putin an. Seine Teilnahme am START-Vertrag zur Beschränkung von Atomwaffen werde Moskau beenden.
Nach dem Kreml-Chef sei das Ziel des Westens Russland „ein für alle Mal zu erledigen“. In seiner Rede zur Lage der Nation macht Wladimir Putin deutlich, dass er seine Offensive „systematisch“ fortsetzen wolle.
Wladimir Putin spricht vor dem Parlament und dem Föderationsrat über den Krieg, den er selbst als „Spezialoperation“ bezeichnet. Sehen Sie seine Rede im Livestream.
Chinas Außenminister hat die Sorge geäußert, der Ukrainekrieg könnte außer Kontrolle geraten. Kritik an Russland übte er nicht. Und Vorwürfe, Peking wolle Taiwan überfallen wie Russland die Ukraine, wies er zurück.
Kurz vor dem ersten Jahrestag der russischen Invasion zeigt sich Selenskyj optimistisch. Und laut einem Bericht hat Russland Pläne zur schrittweisen Übernahme von Belarus. Der Überblick.
Der Krieg des russischen Präsidenten zwingt Ukrainer zur Flucht und vertreibt Investoren. Andere profitieren. Im rumänischen Oradea investiert ein Reifenkonzern 650 Millionen Euro.
Wladimir Putin hält kurz vor dem Jahrestag des Ukrainekrieges eine Rede. Joe Biden ist zu Besuch in Polen. Und: Annalena Baerbock und Nancy Faeser reisen in die Türkei. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bei einem Moskau-Besuch will Chinas ranghöchster Außenpolitiker für eine angebliche neue Friedensinitiative zum Krieg in der Ukraine werben. In Russland heißt es, man habe „viel zu besprechen“.
Das österreichische Geldhaus Raiffeisen Bank International (RBI) gerät wegen seiner Geschäfte in Russland immer stärker unter Druck.
Seit dem Beginn des Ukrainekriegs ist Russland zum viertgrößten Lieferanten Indiens aufgestiegen. Die westlichen Staaten dulden die Entwicklung, auch weil das Land China in seinen Schranken halten soll.
Ist der Westen im Krieg gegen Russland? +++ Aufnahme von Asylbewerbern +++ Reformprojekt Synodaler Weg +++ Verkehr in der Stadt
Der Sportminister der Ukraine, Wadym Hutzajt, hält russische Athleten per se für Unterstützer ihres Staates, schildert den Blutzoll ukrainischer Sportler und die Versuche der Angreifer, die Spuren des Sports in seinem Land „auszulöschen“.
Nationale Selbstfindung an der digitalen Klagemauer: Menschen mit sowohl ukrainischen als auch russischen Wurzeln oder Angehörigen erörtern in einem anonymen Chat ihre Nöte.
Neue Sanktionen gegen russische Banken und die Moskauer Börse sollen Putins Kriegsmaschine schwächen. Und die Verhandlungsgesuche Frankreichs hält Selenskyj für aussichtslos. Der Überblick.
Der amerikanische Abgeordnete Adam Smith ist der höchste Demokrat im Verteidigungsausschuss. Er fordert im Interview, mit Kiew wie Moskau über ein Kriegsende zu reden – und macht Olaf Scholz ein Kompliment.
Mehr als drei Viertel der Deutschen sehen in Russland den Schuldigen am Krieg in Europa. Bei anderen Fragen sind West- und Ostdeutsche aber unterschiedlicher Meinung. Etwa der Frage, ob die Ukraine den Widerstand einstellen soll.
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken sieht Fehler der SPD in der Russlandpolitik. Im Interview spricht sie außerdem über ihre Skepsis gegenüber einem noch höheren Verteidigungsetat – und über ein Sondervermögen für Bildung.
Im Streit, ob Russen und Belarussen bei Olympia 2024 starten sollen, widerspricht das Internationale Olympische Komitee Wladimir Klitschko. Der deutsche Sport scheint bei diesem Thema zerrissen.
Wie geht es den Ukrainern, mit denen wir regelmäßig in Kontakt stehen, kurz vor dem ersten Jahrestag des Kriegsbeginns? Nikita, Elena, Wlad und Margareta erzählen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz war eine Demonstration westlicher Geschlossenheit: Die Ukraine soll Hilfe bekommen, solange es nötig ist. Gastgeber Deutschland fand sich in einer ungewohnten Rolle wieder.
Früher machten die Finnen glänzende Geschäfte mit ihren russischen Nachbarn. Seit Putins Krieg müssen sie sich neu orientieren. Eine Kleinstadt am Polarkreis macht’s vor.
Als der Angriff auf ihr Land begann, erzählten uns die ukrainischen Schriftstellerinnen Tanja Maljartschuk und Katja Petrowskaja sowie Jurko Prochasko ihre Sicht der Dinge. Wie hat sich ihr Leben seither verändert?
Die amerikanische Vizepräsidentin Kamala Harris will den Kreml für Menschenrechtsverbrechen zur Verantwortung ziehen. China wirft den USA derweil Hysterie in der Ballonaffäre vor.
Nach Angaben der USA musste die in der Ukraine für Russland kämpfende Wagner-Söldnertruppe schon mehr als 30.000 Verluste verzeichnen. Viele der Getöteten wurden demnach in Gefängnissen rekrutiert.
Ein Ende des Krieges ist nicht absehbar. Und doch lohnt sich das Nachdenken darüber, wie eine diplomatische Lösung aussehen könnte. Frieden kann es aber nur ohne Putin geben, meint Emil Brix. Ein Gastbeitrag.
„Rote Linien“ +++ Folgen eines russischen Sieges +++ Wehrpflichtdebatte +++ Parteiausschluss Maaßen +++ Innerstädtische Mobilität
Während in München internationale Sicherheitsexperten tagen, wird in der Ukraine gekämpft. Obwohl seine Truppen unter Druck sind, spricht der Präsident von einem möglichen Ende des Krieges noch 2023.
Die Forderung, die russischen Abgeordneten von der Parlamentarischen Versammlung der OSZE auszuschließen, ist verständlich. Aber es gibt Gründe, sie trotz allem nach Wien reisen zu lassen.
Österreichs Außenminister Schallenberg fordert vor der Parlamentarischen Versammlung, „Dialogkanäle“ mit Russland offenzuhalten. Die OSZE sei kein Klub der Gleichgesinnten, man brauche sie „für den Tag danach“.
Wladimir Klitschko, Bruder des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko, hat dem IOC-Präsidenten Thomas Bach vorgeworfen, den „Aggressor“ Russland zu vertreten.
Bei dem Austausch kam der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Enerhodar frei. Er war vor etwa einem Jahr in russische Gefangenschaft geraten. Kiew ruft derweil verbliebene Zivilisten zur Flucht aus Bachmut auf.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz dreht sich alles um Russlands Krieg gegen die Ukraine. Während der Bundeskanzler auch vorsichtige Töne anschlägt, sagt der französische Präsident, man müsse auch über Kernwaffen reden.
Die Ukraine hofft auf eine breite Unterstützung für eine neue UN-Resolution. Um möglichst viele Staaten zur Verurteilung der russischen Invasion zu bewegen, ist der Entwurf bewusst allgemein formuliert.
Wir sind auf der 59. Münchner Sicherheitskonferenz und sprechen mit dem MSC-Forschungsdirektor Tobias Bunde, dem US-Politologen Ian Bremmer und Kathrin Deschauer aus dem Auswärtigen Amt.