Richtiges Vorgehen gegen Russland
Es ist eine Lehre aus Fehlern der Vergangenheit, dass Berlin nun gegen russische Agenten mit diplomatischem Deckmantel vorgeht. Dass Moskau sich lautstark empört gibt, musste einkalkuliert werden.
Es ist eine Lehre aus Fehlern der Vergangenheit, dass Berlin nun gegen russische Agenten mit diplomatischem Deckmantel vorgeht. Dass Moskau sich lautstark empört gibt, musste einkalkuliert werden.
Berlin hat nach Angaben Moskaus über eine „massenhafte“ Ausweisung russischer Diplomaten entschieden. Im Gegenzug will nun auch Russland mehr als 20 deutsche Diplomaten aus dem Land ausweisen.
Der Konsumgüterkonzern Henkel ist immer wieder dafür kritisiert worden, den Abschied aus Russland zu zögerlich angegangen zu sein. Der Vorstandschef hat das immer zurückgewiesen – und den Rückzug auch durchgezogen.
Ende vergangenen Jahres war der Export des schwedischen Wodkas nach Russland wieder angelaufen. Jetzt rudert der französische Mutterkonzern Pernod Ricard zurück.
Ein Sammelband arbeitet die Russlandpolitik der vergangenen Jahrzehnte auf. Die Autoren fordern einen Richtungswechsel – auch mit Blick auf China.
Für 600 Millionen Euro gibt der Dax-Konzern sein Geschäft in Russland an Finanzinvestoren ab. Der Verkaufsprozess hat länger gedauert als geplant – das Unternehmen rechnet unterm Strich mit einem Verlustgeschäft.
Russland hat nach eigenen Angaben die russische Grenzstadt Belgorod beschossen. Und Selenskyj hat NATO-Generalsekretär Stoltenberg getroffen und fordert einen schnellen Beitritt seines Landes zur Militärallianz. Der Überblick.
Kiew beschlagnahmt Vermögen des Milliardärs Novynskyi. Angeblich unterstützt er Russland. Der Oligarch sieht sich dagegen wegen seiner Religion verfolgt.
Eine mögliche Milliardenzahlung für eine alte Gasbeteiligung Shells in Sibirien ruft die Ukraine auf den Plan. Sie spricht von „Blutgeld“ und fordert das Geld.
Der Berliner NGbK zeigt die andauernden Auswirkungen des russischen Kolonialismus auf ethnische Minderheiten. Macht Hass auf den Kapitalismus blind für Stalins und Putins Untaten?
VW, Mercedes und Co verlassen das Land und sind dafür auf der Zielgeraden. Manche Unternehmen halten sich aber Hintertüren offen.
Viele westliche Vermögenswerte in Russland haben russische Oligarchen günstig übernommen. Shells Abschied von Sachalin II führt in ein moralisches Dilemma.
Für das Geldhaus sind die Perspektiven nach der Ächtung durch die Partner verhangen.
Der für die Ukraine zuständige Korrespondent der „NZZ“ schrieb über den Widerstand gegen die Besatzer. Nach Drohungen auf der Internetseite der Botschaft hat die Schweiz den russischen Botschafter einbestellt.
Schon seit Jahren soll Russland nordeuropäische Gewässer ausspionieren. Eine aktuelle Recherche legt nun nahe, dass es um die Vorbereitung von Sabotageakten an kritischer Infrastruktur geht.
In Haft ist Putins wichtigster innenpolitischer Gegner laut seinem Anwalt nun erstmals physisch angegangen worden. Mitstreiter fürchten eine weitere „Grenzüberschreitung“.
„Ruhm den Helden“ wurde am Ghetto-Denkmal gerufen. Am Jahrestag des Kampfes der Warschauer Juden gegen die Besatzer erhebt ein Überlebender seine Stimme gegen das Russland von heute.
Siegfried Wolf ist einer der mächtigsten Aufsichtsräte der deutschen Fahrzeugbranche. Und er steht Putin nahe. Partner wenden sich ab – und die Ukraine nimmt ihn ins Visier.
„Ruhm den Helden“ wurde am Ghetto-Denkmal gerufen. Bundespräsident Steinmeier spricht als erster Deutscher dort. Am Jahrestag des Kampfes der Warschauer Juden gegen die Besatzer erhebt ein Überlebender seine Stimme gegen Russland.
Die Basketball-Nationalmannschaften von Russland und Belarus dürfen nicht an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen. Der Weltverband hat die Teams ausgeschlossen.
Brasiliens Präsident verurteilt abermals den Einmarsch Russlands – und dringt weiterhin auf eine Beendigung des Kriegs durch Verhandlungen. Deutschland hat der Ukraine das Flugabwehrsystem Patriot geliefert. Der Überblick.
Japans Außenminister warnt Moskau und Peking. Die Solidarität innerhalb des westlichen Bündnisses sei so stark wie noch nie.
Die Außenminister der großen Industriestaaten haben Russlands Krieg gegen die Ukraine verurteilt. China mahnten sie, keine militärische Gewalt im Indopazifik anzuwenden.
Zum zweiten Mal binnen eines Monats soll Russlands Präsident besetzte ukrainische Gebiete besucht haben. Journalisten sagen, Putin war vor Ostern bei den Invasionstruppen. Der Kreml beteuert: am Montag.
Mehr Männer aus Russland suchen Schutz in Deutschland. Wie viele Deserteure unter den Antragstellern sind, ist jedoch noch nicht ermittelt worden.
Der US-Journalist Gershkovich muss weiterhin in Russland in Untersuchungshaft bleiben: Die russischen Behörden werfen dem Reporter Spionage vor, was dieser jedoch zurückweist.
Computer können kreativ sein, finden Telekom-Chef Tim Höttges und Palantir-Gründer Alex Karp. Hier sprechen sie über das enorme Tempo der KI, fehlende Zuversicht in Deutschland und mangelnde Vorsicht in Amerika.
Die starke Ausrichtung österreichischer Unternehmen nach Osteuropa schreckt Anleger derzeit ab. Dabei ist der Leitindex ATX vergleichsweise günstig bewertet.
Die Außenminister haben sich zum Abschluss des Treffens in Japan klar gegen aggressives Verhalten von Russland und China positioniert und kündigten weitere Sanktionen gegen Russland an.
Die Außenminister mahnen, die Solidarität innerhalb des westlichen Bündnisses sei so stark wie noch nie. Die Botschaft soll auch Bemerkungen des französischen Präsidenten vergessen machen.
Russische Truppen und Wagner-Söldner kämpften zusammen, heißt es aus dem Verteidigungsministerium in Moskau. Der ukrainische Präsident Selenskyj hofft derweil auf Waffen und Munition nach neuen Ramstein-Gesprächen.
Gut ein Jahr nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine konzentriert sich die deutsche Debatte wieder auf die nähere Lebensrealität der Bürger. Das bringt Putin seinem Ziel näher, den Konflikt einzufrieren.
In Finnland wollen viele das russische Konsulat auf Åland loswerden. Auch gibt es Forderungen, nach dem NATO-Beitritt des Landes die strategisch wichtige Inselgruppe endlich zu militarisieren.
Die einander bekämpfenden sudanesischen Militärführer al-Burhan und Hamdan haben jeweils mächtige Unterstützer im Ausland. Immer stärker wird der Einfluss Russlands. Auch die Söldnertruppe „Wagner“ soll involviert sein.
Robert Habeck will den Export von Brennelementen aus Russland verbieten lassen. Andernfalls könnte Rosatom bald mit der Herstellung von Brennstäben in Deutschland Geld verdienen – als Partner eines französischen Unternehmens.
Immer mehr Länder Osteuropas blockieren die Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte, weil ihre Bauern unter dem Preisdruck der Importware leiden. Das irritiert die EU-Kommission.