Ein halbes Jahrhundert Bücherkampf
Zwischen Situationismus und Selbstausbeutung: Hanna Mittelstädt, Mitgründerin der Edition Nautilus, fasst ihre Erinnerungen an den anarchischen Bücherkampf zusammen. Eine mitreißende Utopie.
Hamburgs Musikkultur lebt von den internationalen Gastspielen in der Elbphilharmonie und der Subkultur auf dem Kiez. Nun verliert mit dem Molotow einer der wesentlichen Spielorte seine Heimat. Der Kultursenator will gegensteuern.
Zwischen Situationismus und Selbstausbeutung: Hanna Mittelstädt, Mitgründerin der Edition Nautilus, fasst ihre Erinnerungen an den anarchischen Bücherkampf zusammen. Eine mitreißende Utopie.
Der Hamburger „Tatort: Schattenleben“ nimmt sich den realen Fall zweier verdeckter Ermittlerinnen zum Vorbild, die das Linkenzentrum „Rote Flora“ infiltrierten. Das eigentliche Thema des Films aber ist seine Entstehung.
Seit Jahren leben Linksautonome in Bauwagen auf einem Grundstück im Herzen Berlins. Jetzt erwirkte der Eigentümer die Räumung. Hunderte Polizisten setzen sie durch – danach protestieren Tausende in der Innenstadt.
Industriedenkmäler +++ Demonstrationen zum 1. Mai +++ Feuilleton-Vielfalt +++ „Ingenuitiy“ +++ Intendant Joachim Knuth
In ganz Deutschland gehen Zehntausende auf die Straßen und fordern gerechtere Löhne. Bis zum frühen Abend verlaufen die Demos weitgehend friedlich. Dann kommt es in Berlin und in Frankfurt zu Unruhen. Mehrere Polizisten werden verletzt.
Nach dem Corona-Ausbruch in einer Hamburger Bar werden die Gäste gesucht. Das gestaltet sich schwierig, da einige falsche Kontaktdaten hinterließen. Die Infektionszahlen in der Hansestadt sind ohnehin gestiegen.
Ermahnungen haben nicht gewirkt. Jetzt will Hamburg den Außer-Haus-Verkauf von Alkohol auf seinen Partymeilen einschränken. Ein Schritt, der vielen wehtut.
Für viele Menschen sind Polizisten noch immer Helfer. An den Rändern der Gesellschaft ist das nicht so. Von dort werden die Ordnungshüter mit Stahlkugeln beschossen oder mit Kot beworfen. Es bleibt ein Gefühl der Erniedrigung.
Nirgendwo bekam die AfD 2017 weniger Stimmen als in Hamburg. Doch auch dort ist die Partei nach Machtkämpfen und Richtungsstreits eine andere geworden.
Die SPD liegt abgeschlagen bei unter 20 Prozent. Doch einer sieht seine Chance und nutzt das Interregnum bei der CDU, um die eigene Position in Partei und Koalition zu festigen: Olaf Scholz.
Die Krawalle beim G-20-Gipfel sollten konsequent aufgearbeitet werden. Viel ist aber nicht passiert – vor allem die Rolle der „Roten Flora“ ist weiter ungeklärt.
Die Ausschreitungen beim G-20-Gipfel sorgten für Empörung – auch, weil die Polizei über Stunden nicht eingriff. Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer spricht im Interview über die Aufklärung, Ohnmachtsgefühle und die Rote Flora.
In Berlin und Hamburg fallen die befürchteten Krawalle am 1. Mai in diesem Jahr aus. Trotz vereinzelter Ausschreitungen und Festnahmen bleibt es so friedlich wie lange nicht.
Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, beobachtet einen Autoritätsverlust des Staates bis hin zur Staatsverachtung. Er fordert mehr Personal für Polizei und Justiz.
Kulturpessimisten feiern im Internet große Erfolge. Denn die Angstlust vor einem drohenden Staatsversagen ist en vogue. Warum aber ist Deutschland immer noch nicht zerfallen?
Der Hamburger Rondenbarg steht im Mittelpunkt der Aufarbeitungen der Ausschreitungen beim G-20-Gipfel. Es gab erst einen Prozess gegen einen Aktivisten, der dort festgenommen wurde. Jetzt versucht die Polizei an den Kern der autonomen Szene heranzukommen.
Geld vom Staat, die Polizei ist schuld, brennende Autos, und wenn die Flora nicht bleibt, gibt es Anschläge: Die Netzdiskussion der Linksradikalen zum Gipfelprotest in Hamburg zeigt eine Szene voller Hass und Menschenverachtung.
Während des G-20-Gipfels erlebte Hamburg die schwersten Unruhen seit der Nachkriegszeit. Nun beginnt die Aufarbeitung, doch auf viele Fragen wird es keine Antworten geben.
Während die Medien kritische Fragen an die Behörden stellen, feiern die großen und kleinen Autonomen neue Anschläge. Kein Wunder, dass die Bürger lieber die Polizei als die Rundfunkgebühren bezahlen.
Es mehren sich die Hinweise auf Fehler der Polizei beim G-20-Gipfel. Aber Olaf Scholz will davon nichts wissen. Damit schadet Hamburgs Bürgermeister dem Ansehen der Einsatzkräfte. Ein Kommentar.
Dunja Hayali diskutiert mit ihren Gästen über linke Gewalt. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow wird in der Sendung mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
Nach den G-20-Krawallen fordern immer mehr Politiker die Schließung der „Roten Flora“, einem Zentrum der Autonomen in Hamburg. FDP-Vize Kubicki macht der Stadt wegen des laschen Umgangs mit Linksextremen schwere Vorwürfe.
Knapp eine Woche nach den Ausschreitungen beim G-20-Gipfel, besucht der SPD-Spitzenkandidat die Hansestadt. Doch Martin Schulz wird nicht überall freundlich empfangen.
Eine Prise Anarchismus, ein wenig Kommunismus, dazu Antifaschismus, Feminismus, Hedonismus, und immer den „Arschlöchern“ und „Schweinen“ in die „Fresse“: Wie die Hamburger Autonomen im Schanzenviertel die Welt sehen.
Seit den G-20-Protesten ist die extreme politische Linke wieder im Fokus. Dabei werden die Begriffe linksautonom, linksextrem und linksradikal häufig synonym verwendet. Im Interview erklärt der Politikwissenschaftler Thomas Noetzel, wo die Unterschiede liegen.
Eklat bei Sandra Maischberger: Es geht um die Gewalt beim G-20-Gipfel, als der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach aus Empörung die Sendung verlässt. Das war falsch. Denn so verpasste er den politischen Bankrott der radikalen Linken.
Eigentlich waren sie regulär akkreditiert, doch dann wurden 32 Journalisten vom G-20-Gipfel ausgeschlossen. Nun fordert Justizminister Maas Aufklärung. Derweil ist ein heftiger Koalitionskrach um Hamburgs Bürgermeister Scholz entbrannt.
Hamburgs Erster Bürgermeister zeigt sich abermals entsetzt über die Krawalle in Hamburg. Er steht unter Druck – reagiert aber ganz wie ein Polit-Profi. Ist ihm mit seiner Regierungserklärung der Befreiungsschlag gelungen?
Hamburgs Bürgermeister hat einen sicheren Gipfel versprochen, jetzt sieht er sich massiv in der Kritik. In seiner Regierungserklärung bedauert er die G-20-Krawalle, steht aber weiter zu Hamburg als Veranstaltungsort. Für die Rote Flora findet er deutliche Worte.
Die Zukunft des Hamburger Linksautonomenzentrums ist nach den Krawallen vom Wochenende unklar. Vor der Regierungserklärung von Olaf Scholz gehen die Aktivisten jetzt in die Offensive.
Diese Bilder stehen symbolisch für die Gewalt beim G-20-Gipfel: Randalierer werfen von einem Dach im Schanzenviertel Molotowcocktails auf die Polizei. Nun sind alle Verdächtigen wieder frei. Wie wird Bürgermeister Scholz darauf reagieren?
Die Besuche der Kanzlerin in Bayern waren in letzter Zeit von gegenseitigem Misstrauen geprägt. Vor der Bundestagswahl ist nun alles anders. Die CSU übt sich in Harmonie. Und Angela Merkel dankt vor allem einer Parteifreundin.
Nach den Krawallen am Rande des G-20-Gipfels fordern Vertreter der Union den Rücktritt des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz. Außenminister Gabriel geht in die Offensive – und greift die Kanzlerin an.
Erstmals scheint das Fortbestehen des linksautonomen Zentrums auf der Kippe zu stehen. Hamburgs Bürgermeister Scholz will jedoch einen „Schnellschuss“ vermeiden. Unterdessen fordert vor allem die CSU ein konsequentes Vorgehen gegen die linksextreme Szene.
Nach der Chaos-Randale debattieren die Hamburger leidenschaftlich über die Ereignisse. Hat die Linke die Stadt verraten? Ein offener Brief an den Vertreter des linksautonomen Zentrums Rote Flora.
Nach den Krawallen beim G-20-Gipfel steht Olaf Scholz vor einem Scherbenhaufen. Doch die Grundlagen für die Randale vom Wochenende wurden in Hamburg schon vor Jahren gelegt – indem linksextreme Zentren zu Folklore erklärt wurden.