Russlands Krieg belebt das Geschäft
Die meisten Waffen bestellt Warschau in den USA und Südkorea. Die polnische Regierung scheut keine Ausgaben. Das zeigt sich auch auf der „Messe der Rüstungsindustrie“ in Kielce.
Die meisten Waffen bestellt Warschau in den USA und Südkorea. Die polnische Regierung scheut keine Ausgaben. Das zeigt sich auch auf der „Messe der Rüstungsindustrie“ in Kielce.
Am Freitag treffen sich die EU-Energieminister, um über die Ideen der Kommission zur Abfederung der Energiekrise zu diskutieren. Streit gibt es nicht nur über die Abschöpfung von Sondergewinnen.
Die Debatte um deutsche Reparationszahlungen an Polen ist wieder aufgeflammt. Viele Polinnen und Polen sehen Deutschlands Schuld noch nicht gesühnt. Die astronomische Zahl von 1,3 Billionen Euro ist im Umlauf. Aber kommt die Forderung nicht zur Unzeit?
Zwei Ausstellungen in Polen würdigen Verstecke, in denen Juden den Holocaust überlebten.
Das Ausmaß der Zerstörungen durch Deutsche in Polen im Zweiten Weltkriege wird unterschätzt. Ausreichend entschädigt wurde Polen nie, sagt Regierungschef Morawiecki. Das solle sich jetzt ändern. Ein Gastbeitrag
Mehrere polnische Regierungen haben auf deutsche Entschädigungszahlungen verzichtet. Trotzdem hat Polen im Lauf der Zeit viel Geld erhalten.
Polens Regierung ist aus eigener Schuld in Gefahr, EU-Milliarden nicht zu bekommen. Um davon abzulenken, richtet sie nun hohe Forderungen an Deutschland.
Angesichts der Verbrechen, die Deutsche während des Zweiten Weltkriegs in Polen verübt haben, sind Forderungen nach Wiedergutmachung verständlich. Aber was Warschau jetzt verlangt, kann nicht erfüllt werden.
Die polnischen Behörden wollten das Fischsterben in der Oder vertuschen, glaubt der Publizist und Deutschlandkenner Adam Krzemiński. Ein Gespräch über antideutsche Stimmungsmache und einen unterschätzten Fluss.
Am 30. September soll der offizielle Abschlussbericht zu der Umweltkatastrophe in der Oder vorliegen, hieß es zum Abschluss des Deutsch-Polnischen Umweltrates.
Die vier größten europäischen Richterverbände wenden sich dagegen, dass der Rat im Juni den Wiederaufbauplan für Polen genehmigt hat. Die Meilensteine, die die EU-Kommission dafür mit Warschau vereinbart hatte, blieben hinter den Auflagen des EuGH zurück.
Die Forderung von Umweltministerin Lemke ist sinnvoll, den Ausbau der Oder zu stoppen. Aber er wird zu weiteren Reibereien mit Warschau führen.
Im Fall um das Massensterben von Fischen in der Oder hat sich die polnische Umweltministerin nun auf Twitter kritisch gegenüber Deutschland geäußert. Sie spricht von „Fake News“.
Die EU-Mitgliedsstaaten sollen ihren Gasverbrauch senken – auch um das deutsche Energieproblem zu lösen. Nicht überall ist die Begeisterung groß.
Schon früher als bisher bekannt könnten giftige Stoffe in die Oder gelangt sein. Jetzt liegt die Hoffnung auf Satellitenbildern.
Unter Rumänen und Polen glaubt die Mehrheit noch an die Hölle. Im aufgeklärten Westen sorgt dieses Umfrageergebnis für eine Heiterkeit, die vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs frivol wirkt.
Polens Opposition wirft der nationalkonservativen Regierung wegen des Fischsterbens Versagen vor. Hinweise auf Umweltprobleme in der Oder gab es schon im März.
Polens Umweltministerin kündigt wegen des Fischsterbens in der Oder entschiedenes Handeln an. Damit verteidigt sie sich gegen wachsende Kritik.
Bei der Aufklärung des Fischsterbens in der Oder hat Umweltministerin Lemke mit der polnischen Regierung „gute und gemeinsame Schritte“ vereinbart. Untersuchungen zufolge wurden bislang keine toxischen Substanzen entdeckt.
Feuerwehrleute, Polizisten und Freiwillige haben zuletzt tonnenweise tote Fische aus der Oder geholt. Bundesumweltministerin zeigt sich „sehr betroffen“ – und plant noch am Abend ein Treffen mit ihrer polnischen Amtskollegin.
Das haben Analysen toter Fische ergeben, wie die polnische Umweltministerin mitteilte. Zuvor hatte die polnische Regierung bereits erhöhte Quecksilberwerte als Ursache ausgeschlossen. Andere Werte waren in den Proben dagegen erhöht.
Die Zusammenarbeit mit Polen habe anfangs nicht reibungslos funktioniert, gesteht Umweltministerin Lemke ein. Politiker fürchten, dass die Umweltkatastrophe sich bis auf die Ostsee ausweitet. Laboranalysen weisen auf eine große Menge im Wasser gelöster Salze hin.
Das Fischsterben in der Oder hatte in den vergangenen Tagen Angler und Behörden in Brandenburg an der Grenze zu Polen beunruhigt. Tausende tote Fische wurden in dem Fluss entdeckt.
Auf dem Weg zum Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien kommt ein Bus aus Polen von der Fahrbahn ab und stürzt in den Straßengraben. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Bulgarien sterben Menschen bei einem Busunglück.
Polens Geheimdienstchef stolpert über eine Affäre mit Beatmungsgeräten. Ein unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommener Waffenhändler soll dabei die Hauptrolle gespielt haben.
Im Urlaub will man nicht nur dem Alltag entkommen – sondern möglichst auch allen anderen Touristen. Nur: Wie ist dieser Wunsch zu erfüllen? Eine soziologische Betrachtung.
Die deutschen Radprofis lassen bei der Polen-Rundfahrt weiter aufhorchen: Phil Bauhaus fährt zum nächsten deutschen Etappensieg – profitiert jedoch von einem Massensturz kurz vor dem Ziel.
Ende einer Leidenszeit: Im Frühjahr bricht sich Radprofi Pascal Ackermann das Steißbein, doch kämpft sich zurück. Bei der Polen-Rundfahrt gewinnt Ackermann nun die vierte Etappe.
Duda im F.A.Z.-Gespräch: Nord Stream „mein großer Vorwurf an Deutschland“
Im F.A.Z.-Interview schildert der polnische Präsident Andrzej Duda, wie Angela Merkel auf seine Einwände gegen Nord Stream reagierte und was sich Polen vom Panzer-Ringtausch erhofft hat.
Nicht nur der Krieg in der Ukraine auch hausgemachte Fehler trüben die wirtschaftlichen Aussichten in Mittel-Ost-Europa. Nicht nur die Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine lassen Analysten zurückhaltend sein. Das hat auch Folgen für Anleger.
Aus Polen heißt es, die Deutschen täuschten bei Panzerlieferungen bewusst. Die Bundesregierung sagt, sie könne einfach nicht mehr abgeben. Wer hat recht?
Der CDU-Chef erntet Lob in Polen und Litauen. Gastgeber Kaczyński in Warschau beklagt aber Differenzen bei der Frage der Reparationen. Litauen warnt vor Russlands strategischen Zielen.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz wollte in Warschau Kritik an der Bundesregierung wegen der Lieferung deutscher Panzer entkräften. So ganz ist ihm das nicht gelungen.
Nicht nur die SPD, auch die CDU hat in Osteuropa und im Baltikum einen Nachholbedarf. Es ist deshalb schwierig für Friedrich Merz, sich in Polen und Litauen als der bessere Olaf Scholz zu präsentieren.
In Warschau äußert CDU-Chef Friedrich Merz Verständnis über die polnische Enttäuschung. Nicht einig ist er sich mit PiS-Chef Kaczynski über Fragen der Rechtsstaatlichkeit und die Forderung nach Reparationen.