Das K in K-Frage steht nicht für Kraft
Die Troika der SPD will auch nach dem Wahlsieg Hannelore Krafts in Nordrhein-Westfalen an ihrem Plan für die Kür des Kanzlerkandidaten festhalten.
Die Troika der SPD will auch nach dem Wahlsieg Hannelore Krafts in Nordrhein-Westfalen an ihrem Plan für die Kür des Kanzlerkandidaten festhalten.
Gepeinigt von der Angst in einen Abwärtssog zu geraten, sucht Horst Seehofer einen Sicherheitsabstand zur Schwesterpartei - zumal nach Niederlagen für die CDU wie in Nordrhein-Westfalen. Der CSU-Vorsitzende versetzt dem gestrauchelten Norbert Röttgen noch einen kräftigen Tritt.
Der Erfolg der FDP bei den Wahlen in NRW und Schleswig-Holstein hat nicht so viele Väter, wie der Volksmund meint. Eigentlich nur zwei: Wolfgang Kubicki im Norden und Christian Lindner im Westen. Und Philipp Rösler? Er hat zumindest nicht geschadet.
Hannelore Kraft ist es in Nordrhein-Westfalen gelungen, Wähler für die SPD zu gewinnen, ohne die Grünen zu schwächen. Eine Analyse der Wähler und ihrer Wanderungen.
Ob in Berlin, im Saarland, in Schleswig-Holstein oder nun in Nordrhein-Westfalen - stets sind die Piraten die gar nicht so heimlichen Wahlsieger. Die Anziehungskraft der jungen Partei hat längst eine stabile Basis.
Nach dem NRW-Wahldesaster der Linkspartei hat sich der frühere Parteivorsitzende Oskar Lafontaine zu einem „Comeback“ bereit erklärt. In Ostdeutschland formiert sich Widerstand dagegen.
Trotz des Wahldebakels für die CDU in Nordrhein-Westfalen und scharfer Kritik aus der Union will Bundeskanzlerin Merkel an Norbert Röttgen als Umweltminister festhalten Dieser habe noch „wichtige Aufgaben zu erfüllen“, sagt Regierungssprecher Seibert.
Von Shopping-Tempeln auf der grünen Wiese versprechen sich gleich mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen Wohlstand. Dabei wollten sie eigentlich ihre Innenstädte stärken. Stadtplaner sind entsetzt.
Was bedeutet die Wahl in NRW? Das Schicksal der CDU liegt mehr denn je in den Händen der Kanzlerin. Für die SPD hingegen gilt: Wenn drei sich streiten, freut sich die Partei auf die Vierte.
Als Person gewinnen, als Partei verlieren und umgekehrt: Bei Günther Jauch wurde dieses Spiel schon einmal für die Bundestagswahl eingeübt.
Die Kanzlerin will den zähen Streit über das Betreuungsgeld mit einem Kompromiss möglichst schnell befrieden. Der CSU-Vorsitzende Seehofer droht dagegen damit, sich nicht mehr an der schwarz-gelben Koalitionsarbeit zu beteiligen.
Der SPD gelingt mit Hannelore Kraft ein sensationelles Wahlergebnis, das einst Normalität war. Lindner rettet die FDP und Röttgen macht einen Spaziergang in der Abendsonne, nachdem er wie Ikarus auf Normalnull aufgeschlagen ist.
Keine Landtagswahl ist wichtiger als die in Düsseldorf. Der CDU ist das schmerzhaft bewusst geworden. Auch die SPD weiß das, sie wird sogleich wieder übermütig: Die Currywurst gibt es auf der Wahlparty gratis.
Hannelore Kraft kann künftig mit deutlicher rot-grüner Mehrheit als Ministerpräsidentin in Nordrhein-Westfalen regieren. Die SPD erreicht nach dem vorläufigen Endergebnis 39 Prozent der Stimmen, die Grünen fielen leicht auf 11,3 Prozent. Die CDU erlebt unter Norbert Röttgen ein historisches Desaster und fällt auf rund 26 Prozent. Die FDP und die Piraten ziehen in den Landtag ein, die Linkspartei bleibt draußen.
„Es ist so ein tolles Gefühl“: Hannelore Kraft bleibt Ministerpräsidentin in Nordrhein-Westfalen - und zeigt sich vor ihrer Partei überglücklich. Auch Grüne und die FDP jubeln über ihr Abschneiden - bei der Linkspartei herrscht Katerstimmung. Reaktionen auf den Wahlausgang.
Norbert Röttgen hat alle Ziele verfehlt. Vom CDU-Landesvorsitz in Nordrhein-Westfalen ist er zurückgetreten. Aber kann er sich als Bundesumweltminister halten?
Die SPD feiert unter Hannelore Kraft einen Wahlsieg, der Maßstäbe setzt und an frühere Epochen in Nordrhein-Westfalen erinnert. Die bürgerliche Opposition aber hat es den Sozialdemokraten so leicht gemacht wie selten.
CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen hat seine Wahlniederlage eingestanden und als Konsequenz den Rücktritt als Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen angekündigt. „Das ist ein bitterer Tag“, sagte er. Für die Niederlage sei er persönlich verantwortlich.
Mit ihrer bodenständigen Art hatte sie keine Schwierigkeiten gegen ihren Herausforderer Norbert Röttgen: Hannelore Kraft ist die triumphale Gewinnerin der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Sigmar Gabriel sieht sie schon als Kanzlerkandidatin.
Der Bundesumweltminister hat nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen den Rücktritt vom Landesvorsitz angekündigt. Norbert Röttgens Niederlage ist so vollständig, dass er sie nicht mehr zum Gewinn umdeuten kann. Das Projekt Aufstieg ist zum Erliegen gekommen.
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich eine geringe Wahlbeteiligung ab - große Folgen wird der Urnengang trotzdem haben. Denn Nordrhein-Westfalen ist die Bundesrepublik im Kleinen. Schon oft haben Wahlen in Düsseldorf kommende Machtverschiebungen in Berlin vorweggenommen.
In der CDU ist die Debatte über die Zukunft ihres Spitzenmannes in Nordrhein-Westfalen längst entbrannt. Die 30-Prozent-Marke gilt als entscheidend. Es sieht schlecht aus für den Umweltminister.
Millionen Schnittblumen werden am Muttertag verschenkt. Die meisten von ihnen stammen aus Entwicklungsländern. Aber wie viele sind mit Pestiziden verseucht?
Rechtspopulisten zeigen öffentlich Karikaturen des Propheten Mohammed. Viele Muslime halten das aus. Die Salafisten jedoch nicht. Ihre Antwort darauf: Gewalt.
Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag kam es am Freitag für Norbert Röttgen schon einmal knüppeldick: Bei der Abstimmung über die Pläne zur Kappung der Solarförderung im Bundesrat.
Nach den Umfragen dürfte die SPD bei der Landtagswahl am Sonntag mit Abstand die stärkste Kraft werden. Auch die Piratenpartei steht abermals vor einem Erfolg. Der CDU droht dagegen ein Debakel.
Ist die CDU von allen guten Geistern verlassen? Nicht nur die Parteiführung, auch die wenigen noch regierenden CDU-Ministerpräsidenten fallen dem Spitzenkandidaten in NRW in den Rücken.
Der Bundestag debattiert über Europa. Die griechische Tragödie steht als Déjà vu kurz vor der Wahl im Westen auf der Agenda. Außenminister Westerwelle nutzt seine Regierungserklärung für Spitzen gegen Kanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich.
Zwei Tage vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen stellt sich eine Zweidrittelmehrheit im Bundesrat gegen Bundesumweltminister Röttgen. Sie haben dessen Sonnenstrom-Reform in der Länderkammer nicht gebilligt.
Hannelore Kraft führt in Nordrhein-Westfalen einen Wahlkampf als große „Kümmerin“. Und die Menschen danken es ihr. Auch wenn sie auf dem Schuldengaspedal steht.
Im Streit um Steuerentlastungen, das Steuerabkommen mit der Schweiz und den Fiskalpakt macht die SPD einen Schritt auf die Regierung zu. Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn erwartet ein riesiges Paket noch vor der Sommerpause.
Gerüchte um den Blog „Wir in NRW“ schlagen Wellen im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf. Gab es von der Landesregierung Staatsaufträge fürs Lob auf die Spitzenfrau?
Norbert Röttgen gilt in Berlin als großes Talent: „Muttis Klügster“. Sein Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen aber ist durch und durch verkorkst. Das hat der Umweltminister sich auch selbst zuzuschreiben. Dabei geht es doch für ihn um alles.
Die Bekämpfung religiöser Fanatiker sollte nicht Fanatikern überlassen werden. Warum aber muss erst die angebliche „Bürgerbewegung“ Pro-NRW kommen, um allen zu zeigen, dass religiöser Fanatismus nicht unter den Teppich gekehrt werden darf?
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat die rechtsextreme Kameradschaft „Walter Spangenberg“ in Köln verboten und auflösen lassen. Unmittelbar nach dem Verbot durchsuchten Polizisten in mehreren Städten Wohnungen und Haftzellen der 14 Kameradschafts-Mitglieder.
Angela Merkel bleibt ihrer Linie treu: In ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag lehnte die Bundeskanzlerin den Wunsch von Frankreichs designiertem Präsidenten Hollande ab, die Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Programme zu beleben.