Gibt es bald eine deutsche Nationalgarde?
Würzburg, München, Ansbach – die Bundesregierung denkt über ein neues Sicherheitskonzept nach.
Würzburg, München, Ansbach – die Bundesregierung denkt über ein neues Sicherheitskonzept nach.
Mit dem Selbstmordanschlag eines abgewiesenen Flüchtlings ist der internationale Terrorismus nach Ansbach gekommen. Wie gehen die Bewohner des mittelfränkischen Städtchens damit um?
Gerade erst hatten CSU und CDU ihre Konflikte beendet. Der Anschlag von Ansbach könnte den Streit zwischen Berlin und Bayern allerdings neu beleben. Das liegt vor allem an einer Frage.
Ansbach, München, Reutlingen, Würzburg: Die passgenaue Antwort auf all diese Attentate wird es nicht geben. Aber es gibt Antworten. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass „Lebensqualität“ darunter nicht leiden müsste. Ein Kommentar.
Der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mitwisser des Münchner Amokläufers ist abgelehnt worden. Die Staatsanwaltschaft will allerdings Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen – und weiter gegen den 16-Jährigen ermitteln.
Nach der Serie von Gewaltakten in Deutschland schießen in den sozialen Netzwerken Falschmeldungen und Gerüchte ins Kraut. Fakten spielen dabei keine Rolle, solange es gegen Regierung und Behörden geht.
Der Staat wird nicht daran gemessen, wie viele Polizisten er hat - sondern ob er bei Anschlägen und Amokläufen wie in München oder Ansbach schnell und entschlossen gegen Gewalt vorgeht.
München steht immer noch unter Schock. Münchens OB überlegt jetzt, welche Konsequenzen sich für das Oktoberfest ergeben – und erwägt ein Rucksackverbot.
Auch die Waffe des Münchner Amokläufers war zunächst einmal legal. Fünf Jahre nach dem Utøya-Massaker werden private Schusswaffen in Europa noch immer zu Mordwaffen.
Der Amokläufer von München benutzte bei seiner Tat Ermittlern zufolge eine wieder schussfähig gemachte Dekowaffe, die er im Internet gekauft hatte. Er ist nicht der erste Täter, der so an seine Mordwaffe kam.
Das wusste niemand, über Stunden noch nicht einmal die Polizei. Erwartet wird Gewissheit, die niemand bieten kann. Das bietet erst den Raum für Gerüchte und haltlose Spekulationen.
Bayerns Innenminister Herrmann hat in „hart aber fair“ Zweifel daran geäußert, dass man den Plan des Amokläufers frühzeitig hätte erkennen können. Eine Journalistin berichtete dagegen, der Täter habe Mitschülerinnen bedroht.
Nach der Tat von Freitagabend hatte sich ein Freund des Amokläufers bei der Polizei gemeldet. Nachdem er sich bei seiner Vernehmung in Widersprüche verstrickt hatte, wird nun gegen ihn ermittelt.
Kriminologen warnen, dass Berichte über Amokläufer Nachahmungstätern als Vorlage dienen können – und tatsächlich finden sich bei Winnenden, Utøya und München Gemeinsamkeiten.
Einer meiner Klassenkameraden beging selbst einen Amoklauf, nachdem wir im Unterricht über Winnenden sprachen. Unsere Gier nach Informationen fordert Nachahmer geradezu heraus – warum wollen wir trotzdem alles über die Täter wissen?
Ist es globaler Terrorismus, der uns bedroht, oder doch nur vereinzelter Wahnsinn? Und warum breitet sich diese neue Form des Selbstmords aus wie ein Virus? Womöglich hat das mehr mit der Gesellschaft zu tun als uns lieb ist.
Der Amok-Schütze von München hat nach Erkenntnissen der Ermittler wahllos auf seine Opfer geschossen. Er war wegen einer psychiatrischen Erkrankung in Behandlung – und besuchte den Schauplatz des Amoklaufs in Winnenden.
Beim Einsatz nach dem Amoklauf wurde die Münchner Polizei von österreichischen Kollegen unterstützt. Nicht zuletzt bei großen Lagen wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden immer wichtiger.
Nur wenige Tage nach dem Axt-Attentat in Würzburg und dem Amoklauf in München hat ein bewaffneter Angreifer in Norddeutschland Panik ausgelöst. Doch seine Angriffsversuche endeten glimpflich.
Die Sicherheitsbehörden lernen aus ihren Niederlagen. In Deutschland tun sie sich mit konstruktiver Selbstkritik allerdings immer noch schwer.
Ein labiler 18-Jähriger dürfe nicht an Schusswaffen gelangen, sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bundesinnenminister de Maizière will die Einsatzkonzepte der Polizei überprüfen. Bayerns Innenminister Herrmann fordert Unterstützung durch die Bundeswehr.
Am Tag nach dem Amoklauf von München haben die Behörden viele Fragen beantworten können. Doch Vieles an der Tat bleibt unbegreifbar.
Der Täter von München hat an Depressionen gelitten. Ein Fachmann warnt davor, die falschen Schlüsse daraus zu ziehen.
In der Wohnung des Amokläufers von München hat die Polizei einschlägige Literatur gefunden. Vor allem ein Buch sticht heraus. Auch eine Verbindung zu den Taten von Winnenden und in Norwegen liege auf der Hand.
Gegenüber der F.A.S. erklärt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass sich nach dem Amoklauf in München eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in Bereitschaft befunden habe. Kanzlerin und Innenminister loben derweil das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Nach der Schießerei in einem Münchner Einkaufszentrum ist sich die Polizei sicher: Der 18 Jahre alte Täter, ein Deutsch-Iraner, hatte keine politischen Motive, sondern verübte einen Amoklauf. Möglicherweise litt er unter Depressionen. Die Ermittler sehen auch einen Zusammenhang zum Breivik-Attentat in Norwegen vor fünf Jahren.
Die Antwort der Polizei und der Münchner Stadtgesellschaft auf den Amoklauf in der Nacht zum Samstag zeigt, wer stärker ist. Es gibt deshalb keinen Grund zur Unruhe, keinen Grund zur Angst, keinen Grund zum Schrecken. Ein Kommentar.
Zehn Menschen sind tot, unter ihnen auch der Täter, mehr als 20 wurden verletzt. Was wir über die tödliche Attacke von München wissen.
Im Zimmer des Achtzehnjährigen hat die Polizei ein Buch mit dem Titel „Amok im Kopf – warum Schüler töten“ gefunden. Was wissen wir noch über den Mann, der neun Menschen erschossen haben soll?
Nach dem mutmaßlichen Amoklauf eines 18 Jahre alten Deutsch-Iraners ist die Betroffenheit auch in Teheran groß. Die iranische Regierung verurteilt die „Ermordung von schutzlosen Unschuldigen“ und sichert Deutschland ihre Unterstützung zu.
Die Lage in München war chaotisch, aber die Polizei hatte sie auffallend gut im Griff. Nicht nur ihr Sprecher wird am Tag nach dem Amoklauf für seine große Professionalität allenthalben gelobt.
In München sind am Morgen nach der Schießerei kaum Passanten auf der Straße, dafür umso mehr Polizei. Volksfeste wurden abgesagt, Misstrauen und Angst sind allgegenwärtig in der Stadt.
Der Amoklauf von München hat auf der ganzen Welt für Erschütterung gesorgt. Amerika und Frankreich haben Deutschland ihre Unterstützung zugesichert. In Berlin will am Samstag das Sicherheitskabinett zusammenkommen.
Ein junger Mann schießt wahllos auf Menschen, mindestens zehn werden getötet, etliche verletzt. Was ist in dieser Nacht in München geschehen? Die Ereignisse der vergangenen Stunden im Protokoll.
Das Fernsehen zeigt bei der Berichterstattung zu dem Massenmord im Olympia-Einkaufszentrum, wozu es in der Lage ist. Es erklärt Dinge, ohne zu wissen, was vor sich geht. Nur einer tritt beiseite und erklärt, was das Wesen von Terror und Gewalt ist.
Es ist ein friedlicher Hochsommertag in München – bis die Schießereien am Abend und die Suche nach den Tätern die Menschen in Angst und Schrecken versetzen.