Ganz im Sinne Gasproms
Der russische Erdgaskonzern kann mit dem Kompromiss von Brüssel rechtzeitig vor der Winterkälte zufrieden sein. Gasprom-Chef Alexeij Miller kann sogar noch auf einen Bonus hoffen.
Der russische Erdgaskonzern kann mit dem Kompromiss von Brüssel rechtzeitig vor der Winterkälte zufrieden sein. Gasprom-Chef Alexeij Miller kann sogar noch auf einen Bonus hoffen.
Der russische Präsident Wladimir Putin schickt nicht nur Kampfflugzeuge Richtung Westeuropa, auch mit Worten will er Stärke demonstrieren. An internationale Regeln fühlt er sich schon lange nicht mehr gebunden.
Russland und der Westen tauschen im Himmel über Europa mittels Kampfflugzeugen Botschaften aus. Die Kanzlerin reagiert richtig auf Moskaus Luftnummer. Sie lässt Putins militärisches Aufplustern wie die Tat eines Halbstarken aussehen.
Russland lernt das Spiel der zweiten Geige: Für das Kulturleben beginnen frostige Zeiten, der zuständige Minister schickt Musiker in Fußgängerunterführungen. Das härtet ab und fördert Humor.
Frankreich wird Mitte November nach Angaben der russischen Regierung nun doch ein „Mistral“-Kriegsschiff an Moskau liefern. Präsident Hollande hatte das Geschäft von einem Waffenstillstand in der Ukraine abhängig gemacht.
In seiner ersten Grundsatzrede mahnt der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, die Allianz müsse Russland aus einer Position der Stärke begegnen. Er fordert Moskau auf, die Ukraine nicht weiter zu destabilisieren.
Torfestivals von London bis Borissow! Ukraines Meister gewinnt in Weißrussland mit 7:0. Chelsea fertigt Maribor mit 6:0 ab. Barcelona schlägt Ajax, Paris siegt ohne Ibrahimovic in letzter Minute.
Der Winter steht vor der Tür - und zum Heizen braucht die Ukraine Gas aus Russland. EU-Energiekommissar Oettinger sieht „wichtige Fortschritte“, aber noch haben sich Moskau und Kiew nicht einigen können. Die Ukraine hofft auf weitere EU-Milliarden.
Beim Start in Moskau hat das Flugzeug von Total-Chef Christophe de Margerie einen Schneepflug gerammt. Dessen Fahrer war nach Angaben der Ermittlungsbehörden betrunken. Frankreichs Präsident Hollande zeigt sich erschüttert vom Tod des Spitzenmanagers.
Moskau und Kiew haben sich auf Lieferungen russischen Gases verständigt. Sie sind auf Kante genäht. Die Ukraine muss nun hoffen, dass der Winter nicht zu hart wird.
Russland ist in der Gas-Frage zu Zugeständnissen an die Ukraine bereit. Angesichts des sinkenden Ölpreises und des verfallenden Rubels kann Putins Pragmatismus aber nicht verwundern.
Ein russisches U-Boot vor der schwedischen Küste? Da werden Erinnerungen wach an die meist vergeblichen und obskuren schwedischen „Jagden“ auf vermeintliche sowjetische U-Boote zur Zeit des Kalten Krieges.
Der ukrainische und der russische Präsident haben sich optimistisch geäußert, den Gaskonflikt zwischen ihren Ländern beilegen zu können. Weiter ungelöst aber scheint ein Problem, das Putin als „Riss in der ukrainischen Kasse“ bezeichnet hat.
Der weißrussische Präsident Aleksandr Lukaschenka hat die Besetzung der Krim durch Russland kritisiert. Dass nach der Ukraine auch sein Land ins Visier von Wladimir Putin geraten könnte, fürchtet er nicht.
Das „Memorial“-Archiv in Moskau ist das Untergeschoss der russischen Geschichte. Es erinnert an die Schrecken während der sowjetischen Diktatur. Dem Kreml ist das ein Dorn im Auge.
Präsident Wladimir Putin will die Zahl der Arbeitsmigranten in Russland begrenzen. Tausende wurden schon abgeschoben. Andere müssen Prüfungen bestehen. Unsere Korrespondentin hat einige Bewerber dabei begleitet.
Das russische Justizministerium will offenbar die Menschenrechtsorganisation „Memorial“ auflösen. Am 13. November wird der Oberste Gerichtshof in Moskau darüber verhandeln.
1952 wird die Grenze der DDR zur Bundesrepublik geschlossen, um Flüchtlingen den Weg zu versperren. Die Berliner Sektorengrenzen bleiben offen. Ulbricht will auch diese schließen, er will die Mauer. Moskau weigert sich - 1952.
Im Konflikt um die Ostukraine gibt es weitere Signale der Entspannung: Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Abzug der russischen Truppen aus dem Gebiet nahe der ukrainischen Grenze angeordnet. Zugleich nimmt die Intensität der Gefechte im Donbass ab.
Zivile Stiftungen werden in Russland als „ausländische Agenten“ verunglimpft. Sie wollen jetzt aus dem „Petersburger Dialog“ aussteigen. Der russische Außenminister Lawrow dringt bei Steinmeier darauf, am Treffen festzuhalten.
Zum zweiten Mal trafen sich, organisiert durch das Korrespondenten-Netzwerk n-ost, Journalisten aus mehreren Ländern um die Lage in der Ukraine zu beleuchten und eigene Recherchen zu vertiefen.
Die Krimtataren kommen nach der Annektion der Krim-Halbinsel durch Russland nicht zur Ruhe. 18 Männer sind spurlos verschwunden. Extremisten wollen die Region ins Chaos stürzen.
An diesem Samstag wählen die Letten ein neues Parlament. Viele von ihnen fragen sich, ob ihrem Land ein ähnliches Schicksal drohen könnte wie der Ukraine. Die Radikalen in der russophonen Minderheit erhielten zuletzt starken Zuspruch.
Das Geisterspiel gegen die Bayern machte wenig Spaß. Nun bestraft die Uefa ZSKA Moskau abermals. Auch die nächsten drei Heimspiele in der Champions League müssen die Russen ohne Fans austragen.
Vor der bulgarischen Parlamentswahl an diesem Sonntag kritisiert Präsident Plewneliew in der F.A.Z. die russische Führung scharf. Moskau betreibe eine Politik aus dem 19. Jahrhundert.
Zentralbank und Regierung weisen einen entsprechenden Bericht zurück. Der Rubel hat sich nach Rekordtiefs zum Dollar wieder etwas stabilisiert.
Formal herrscht in der Ostukraine Waffenruhe, doch um Donezk wird wieder gekämpft. Das Zentrum der Stadt liegt unter Beschuss. Auch das Rote Kreuz gerät in die Schusslinie.
Eto’o rettet dem FC Everton in der Europa League eine Punkt. Kuranyi steht glücklich und leitet den Sieg von Dynamo Moskau ein. Und der AC Florenz gewinnt auch ohne Gomez.
Russische Intellektuelle begehen auch heute wieder den Fehler, ihr Volk für besser zu halten als ihre Machthaber. Putins virtuoses Spiel mit der Volksseele beweist das.
Tausende DDR-Flüchtlinge aus den Bonner Botschaften in Prag und Warschau kommen endlich in der Bundesrepublik an - nach einer nervenaufreibenden Fahrt mitten durch das Staatsgebiet der verhassten DDR. Unser historisches E-Paper zum Wendeherbst.
Er sei stolz darauf, als „Russland-Versteher“ zu gelten, sagt der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder und wirbt in Rostock für den Dialog mit Moskau. „Immer schärfere“ gegenseitige Wirtschaftssanktionen seien in der Ukraine-Krise der falsche Weg.
Die Beziehungen zum Nachbarn Russland waren für Finnland stets eine heikle Angelegenheit. Im F.A.Z.-Interview spricht Ministerpräsident Alexander Stubb über eine Nato-Mitgliedschaft seines Landes, die Ukraine-Krise und den Streit über den Freihandel.
Am Flughafen von Donezk liefern sich Regierungstruppen und Separatisten wieder blutige Gefechte. Auch deshalb hält die EU an ihren Sanktionen gegen Russland fest. Der Kreml fordert derweil von der Ukraine drei Milliarden Euro.
Viele Zuschauer verdiente dieses Geisterspiel auch nicht. Den Bayern gelingt bei seltsamer Atmosphäre mit dem 1:0 in Moskau der 100. Sieg in der Champions League. Müller begibt sich an den Rand der Physik und trifft.
Heute vor 25 Jahren: Genschers Rede. Eine, die alles irgendwie änderte, die von manchen als Beginn der friedlichen Revolution von 1989 angesehen wird. Aber wo stehen der Westen und der Osten jetzt?
Wegen rassistischer Ausfälle muss ZSKA Moskau gegen den FC Bayern in der Champions League heute in einem leeren Stadion spielen. Doch die Bestrafung trifft eher die Münchner. Vor leeren Rängen anzutreten, sind sie nicht gewohnt.