Rebellen: Russland verletzt Waffenruhe
Syriens Armee und Russland sollen die Rebellen trotz Waffenruhe angegriffen haben. Moskau wiegelt ab. Die UN befürchtet eine Hungerkatastrophe und will neue Hilfslieferungen starten.
Syriens Armee und Russland sollen die Rebellen trotz Waffenruhe angegriffen haben. Moskau wiegelt ab. Die UN befürchtet eine Hungerkatastrophe und will neue Hilfslieferungen starten.
In Syrien ist die vereinbarte Waffenruhe um Mitternacht Ortszeit in Kraft getreten. Russland hat aber schon angekündigt, in vielen Gebieten weiter anzugreifen.
Im Oktober stürzte über dem Sinai ein russischer Airbus ab. Schnell war klar: Es war ein Attentat des IS. Nun spricht auch Al Sisi erstmals von Terrorismus. Und benennt Gründe für den Anschlag.
Washington hat seine Zweifel am Erfolg der vereinbarten Feuerpause in Syrien und ein Offizier der Rebellen sagt: „Es ist schier unmöglich.“ Moskau aber freut sich. Alles läuft nach Putins Plan.
Russlands Bereitschaft zur Waffenruhe in Syrien ist keine ganz so wundersame Fügung, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Für Präsident Putin ist die Gelegenheit zur Deeskalation günstig.
Amerika und Russland wollen in Syrien gemeinsam eine Waffenruhe durchsetzen. Die Feuerpause soll am Samstag beginnen. Russlands Präsident verbindet damit große Hoffnungen. Diktator Assad muss noch zustimmen – und kündigt Wahlen an.
Sowohl die Rebellen als auch Assads Truppen brauchen neue Kämpfer und rekrutieren sie, wo immer es geht. Die Zeit aber arbeitet für das Regime – dank Moskaus Bomber.
Für das Tragen eines Wladimir-Putin-Shirts wird Dmitri Tarassow von seinem Verein bestraft. Und es könnte noch schlimmer kommen für den russischen Nationalspieler.
Der Moskauer Fußballspieler Tarassow zeigt nach dem Risikospiel in Istanbul ein Shirt mit Putin-Bild und einem Spruch, der sich auf die Annexion der Krim bezieht. Die Uefa ermittelt.
Die Russen haben so wenig Wodka exportiert wie seit Jahren nicht mehr. Das Ansehen des Landes sei wegen Krisen wie in Syrien schlechter geworden, sagt ein Experte.
Weder Putin noch Assad sind an einem schnellen Waffenstillstand in Syrien interessiert. Deshalb bomben ihre Truppen weiter. Die neue russisch-syrische Offensive begräbt die zarte Hoffnung auf Frieden. Ein Kommentar.
Im Konflikt mit der Türkei unterstützt Moskau jetzt die kurdischen Milizen in Syrien – und fordert auch ihre Teilnahme an den Genfer-Friedensgesprächen. Hofft Putin, die Nato spalten zu können?
Gerhard Wettig widmet sich der historiographischen Kontroverse um die Stalin-Note vom März 1952. Für ihn war die Stalin-Note nur eine Drohung an die Adresse Ost-Berlins, dass sich Moskau jederzeit mit den Westmächten auf ein Ende der deutschen Teilung verständigen und dabei die DDR opfern könnte.
In einem Telefonat mit Kanzlerin Merkel kündigt der türkische Ministerpräsident an, die Kurden im Norden Syriens auch künftig anzugreifen. Auch Russlands Regierungschef hat sich nach der Münchner Sicherheitskonferenz nochmal zu Wort gemeldet.
Weil im Sommer 2018 in Russland die Fußball-WM ausgetragen wird, rechnen viele Gastronomen mit einem Ansturm auf ihre Hotelzimmer. Frei festlegen aber dürfen sie ihre Preise nicht. Die Regierung hat jetzt Mindest- und Höchstpreise vorgegeben.
Keine großen Sympathien hegt offenbar die amerikanische Delegation auf der Sicherheitskonferenz für den bayerischen Ministerpräsidenten. Dem gemeinsamen Abendessen blieben viele fern. Ein Boykott? Nicht für einen Hardliner.
Großbritanniens Verteidigungsminister will die Nato wieder fit machen und entschlossen ausrichten. Wie schwer das wird, demonstriert die Türkei – und Warschaus Außenminister.
Es wäre wünschenswert, wenn es zu einem neuen west-östlichen Frühling käme. Und wenn man sich vertrauen könnte. Der russische Ministerpräsident hat in München beteuert, Moskau wolle genau das. Es könnte ja etwas dafür tun.
Lupenreine Sportsfreunde in Moskau ++ Verletzte Finalistinnen von Melbourne ++ Lehrstunde für Rugby-Team ++ Gute Aussichten für Harvestehude ++ Sport kompakt am Samstag.
Der ukrainische Präsident Poroschenko greift Russland wegen der Intervention auf der Krim scharf an. Litauens Präsidentin Grybauskaite ging noch weiter: Es gebe keinen neuen Kalten Krieg – sondern einen heißen.
Das Treffen zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kirill ist historisch. Doch während Franziskus Gewalt in Syrien bedingungslos verurteilt, erteilt Kirill russischen Aggressionen den Segen. Können die beiden christlichen Kirchen dennoch zu gemeinsamen Taten finden?
Zwar sei es gut, dass Moskau an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Aber das allein reiche nicht, mahnt die Verteidigungsministerin. In Syrien habe man es schließlich mit einem gemeinsamen Feind zu tun.
Der russische Patriarch Kirill trifft sich an diesem Freitag in Havanna mit Papst Franziskus. Das historische Treffen liegt ganz im Interesse des Kremls - denn Kirche und Politik sind unter Putin zu einer Einheit verschmolzen.
Die in München getroffenen Vereinbarungen zur Syrien-Krise scheinen ein guter Weg zu sein, zu einem Frieden in dem Bürgerkriegsland zu kommen. Der Kreml muss zwar einige Kröten schlucken, darf aber auf Augenhöhe verhandeln.
Der Papst reist am diesem Freitag nach Lateinamerika. In Mexiko wird er die Drogenmetropole Juárez besuchen. Das brisanteste Gespräch aber hat er mit einem Russen. Den Patriarchen Kirill trifft er in Kuba. Putin freut das.
Viele Spätaussiedler fühlen sich von den neu in Deutschland ankommenden Flüchtlingen bedroht und von den deutschen Medien betrogen. Nach 20 Jahren erfolgreicher Integration droht die Entfremdung - fleißig befeuert von Moskau.
Moskau sei bereit, über alle „sinnvollen Vorschläge“ für eine Waffenruhe nachzudenken, sagt Russlands Außenminister. Die einfache Ankündigung einer „humanitären Pause“ sei aber unrealistisch.
Die Pavillons um die Metro-Stationen Moskaus sind eine beliebte Anlaufstelle – etwa für einen Imbiss, Blumen oder um das Handy-Guthaben aufzuladen. 97 von ihnen wurden nun über Nacht abgerissen. Einen ähnlichen Fall gab es schon mal.
Für einen Frieden in Syrien braucht es politische und militärische Anstrengungen. Aber er wird nicht möglich sein, wenn nicht auch die religiösen und ideologischen Fragen gelöst werden.
Auslandseinsätze der Bundeswehr werden bislang meist als Teilnahme an einem System kollektiver Sicherheit legitimiert. In der Union gibt es nun jedoch Bestrebungen, sie als Landesverteidigung zu bezeichnen.
Dank Russlands Bombenflugzeugen und Panzern dürfte das Assad-Regime in Kürze Aleppo eingekesselt haben. Den syrischen Rebellen und Hunderttausenden Zivilisten droht eine Katastrophe.
Die sieben Festgenommenen sollen Anschläge in Moskau und Sankt Petersburg geplant haben. In Jekaterinburg hat der russische Geheimdienst auch eine Sprengstoffwerkstatt entdeckt.
Die bayerische Staatsregierung scheint sich in einem Wettbewerb mit sich selbst zu befinden: Lässt sich jede bizarre Volte durch eine noch bizarrere übertreffen? Horst Seehofer und Edmund Stoiber haben die eigene Blamage auf ein Höchstmaß getrieben.
Klaus Mangold gilt als Russenversteher - die Nähe zu Wladimir Putin zahlt sich aus. Doch als solcher will er nicht in eine Ecke gestellt werden. Im Gespräch mit der FAS räumt er mit bösen Klischees über Geschäfte in Russland auf.
Außenpolitiker von SPD und CDU verurteilen die russische Strategie in Syrien. Moskau wolle mit seinen Luftangriffen die Opposition „wegbomben“ und sich dann „für die Lösung eines Konflikts anbieten, den es selbst mit geschaffen hat“.
Die Vereinigten Staaten beschuldigen Moskau, bei seinen Luftschlägen in Syrien zahlreiche Zivilisten zu töten. Russland weist die Vorwürfe zurück. An der Grenze zur Türkei bahnt sich unterdessen wegen einer neuen Fluchtwelle eine humanitäre Katastrophe an.