Manfred Weber sitzt zwischen den Stühlen
Die Spanier in der EVP-Fraktion grenzen sich gegen die Sozialisten ab, die Deutschen gegen die AfD. Der Vorsitzende Manfred Weber steht dazwischen – und kriegt massiven Druck aus Berlin.
Der Europapolitiker Manfred Weber wird in Deutschland für seinen Umgang mit den Rechtsaußenparteien kritisiert. Das ist scheinheilig und kurzsichtig.
Die Spanier in der EVP-Fraktion grenzen sich gegen die Sozialisten ab, die Deutschen gegen die AfD. Der Vorsitzende Manfred Weber steht dazwischen – und kriegt massiven Druck aus Berlin.
Manfred Weber hat mit der EVP-Fraktion dafür gesorgt, dass CDU und CSU ihre Politik durchsetzen. Jetzt zeigt sich: Die beiden Parteien danken es ihm nicht.
Dass die EVP sich mit der AfD abgesprochen hat, berührt bei der CSU wunde Punkte. Wird das Vorgehen im Europaparlament zur Belastung für die Union in den bevorstehenden Wahlen?
Arbeitet die Union im Europäischen Parlament mit der AfD zusammen? Die Chats auf EU-Ebene gefallen dem CDU-Vorsitzenden zumindest nicht. EVP-Fraktionschef Manfred Weber gerät in die Kritik, andere beschwichtigen.
Der Konflikt um die Ölinsel Kharg und die Straße von Hormus spitzt sich zu. In Berlin trifft sich die Energiepreise-Taskforce. Und in Los Angeles sind die Oscars verliehen worden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Innenausschuss des EU-Parlaments haben sich die Christdemokraten mit den Rechtsradikalen abgestimmt, auch mit der AfD. Fraktionschef Weber steht nun unter Druck.
Die Brandmauer zur AfD stehe auch im Europaparlament – das beteuerte CSU-Politiker Manfred Weber noch vor kurzem. Doch es gab eine gemeinsame Chat-Gruppe und ein Treffen.
Maybrit Illner beschäftigt sich mit Europas Verteidigungsfähigkeit. Außenminister Johann Wadephul warnt trotz „befremdlicher Entwicklungen“ vor zu viel Pessimismus im Umgang mit den USA.
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni kommt nicht zur Sicherheitskonferenz. Aber ihr Land wird für Deutschland immer wichtiger. Anders als Frankreich.
Zwei Tage lang haben die Spitzen der Europäischen Volkspartei über Reformen beraten. Parteichef Weber hatte weitreichende Pläne – doch Merz bremste ihn aus.
Seit seiner Parteitagsschlappe fragen Beobachter, wie fest Söder noch im Sattel sitzt. Er selbst gibt sich kurz seriös. Doch schnell findet er wieder in die Spur.
In Abu Dhabi wird es Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA geben. In Rom treffen sich die deutsche und die italienische Regierung. Und in Taipeh kommt es zu einem brandgefährlichen Spektakel. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Grünen haben den Mercosur-Handelsvertrag ausgebremst und werden dafür heftig angegriffen – auch, weil es ohne die Stimmen der AfD keine Mehrheit gegeben hätte.
Sollte sich Europa in Verteidigungsfragen unabhängig von den USA machen? Trotz der Politik von Donald Trump sieht NATO-Generalsekretär Mark Rutte dafür keine Notwendigkeit.
Die Mitte in Baden-Württemberg ist heiß umkämpft: CDU und Grüne starten in einen Wirtschafts-Wahlkampf. Özdemir ist dabei der bekanntere Kandidat.
Kommissionspräsidentin von der Leyen will das Aus des Verbrenners kippen. Aber sie stellt strikte Bedingungen – und es regt sich Widerstand.
Seit Monaten läuft die deutsche Autoindustrie Sturm gegen das Verbrennerverbot 2035. Bundeskanzler Merz hat eben erst bei Kommissionspräsidentin von der Leyen für mehr Flexibilität geworben. Nun rückt die Kommission vom Verbrennerverbot ab.
Im Rentenstreit fühlt sich die Junge Union vom CSU-Chef eher gesehen als vom CDU-Chef. Manche glauben aber, Söders Mütterrente sei Teil des Problems.
Erstmals hat das Parlament mit einer rechten Mehrheit für ein zentrales Gesetzesvorhaben gestimmt. Doch der Fall ist komplexer, als ihn linke Politiker darstellen.
Geht es nach einer Mehrheit der Abgeordneten, wird die Bürokratie weiter abgebaut als es die EU-Kommission möchte. Aus der Wirtschaft kommt Lob für die Entscheidung.
Den Populisten von links und rechts geht es um Aufmerksamkeit. Die proeuropäischen Kräfte rücken dagegen zusammen – was auch an einer Intervention von außen liegt.
„Ich verspreche den Europäern das Aus vom Verbrenner-Aus“, sagte der Chef der Europäischen Volkspartei in einem Interview. Der Automobilclub ADAC kritisierte unterdessen die anhaltenden „Grundsatzdebatten“ über die Zukunft der Elektromobilität.
Der Prozess um den Terroranschlag von Solingen soll heute enden. Frankreich hat einen neuen Premierminister. Und: Boris Becker hat ein Buch geschrieben – über Tennis und das Leben im Knast. Der F.A.Z.-Frühdenker.
„Sie tun uns weh“, sagt der EVP-Chef über die amerikanischen Zölle. Dass die EU-Kommission nicht härter mit Trump verhandelte, erklärt er sich mit der großen Abhängigkeit von Washington.
Die Verhandlungen zwischen Brüssel und Washington geben Anlass zur Sorge. Alexander Dobrindt ist an der EU-Außengrenze unterwegs. Und: Eine Ausstellung räumt mit dem Mythos Kleopatra auf. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der Bundeskanzler sagt, Zurückweisungen an der deutschen Grenze seien keine Dauerlösung. Noch gibt es aber keine zwingenden Gründe, damit aufzuhören.
Der Parteitag in Valencia hat den CSU-Politiker für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Weber umgibt sich mit Vertrauten und richtet die Parteifamilie auf ihren Hauptgegner aus: die Kräfte von rechtsaußen.
Was hat Merz mit Deutschland vor? Wie kommt die Wirtschaft aus der Krise? Und welche Gefahr droht uns durch Trump, Putin und Xi? Über diese und andere Fragen wurde auf dem F.A.Z.-Kongress debattiert.
Der EVP-Vorsitzende im Europäischen Parlament sieht nun die Chance, eine Europäische Verteidigungsunion zu begründen. Notfalls mit Eurobonds? Der CSU-Mann will nichts mehr ausschließen.
Zwischen autoritären Großmächten und inneren Krisen ringt Europa um Einfluss und Stabilität. Auf dem F.A.Z.-Kongress erklärt EVP-Chef Manfred Weber, wie die EU geopolitisch handlungsfähig bleiben kann – und wo sie dringend Kurs halten muss.
Wenn sich ein Kanzler Merz über europäisches Recht hinwegsetzen will, muss er mit Gegenwind innerhalb der EU rechnen. Er kann aber auch auf Unterstützer zählen. Von der Leyen würde er in eine Zwickmühle bringen.
Bei der Abstimmung über die neue Kommission empfehlen sich sowohl Grüne als auch Melonis Rechtskonservative als Partner im Parlament. Dagegen verweigert die SPD ihre Zustimmung – und eröffnet eine Flanke im Wahlkampf.
Bei der Abstimmung über die neue Kommission empfehlen sich sowohl Grüne als auch Melonis Rechtskonservative als Partner im Parlament. Dagegen verweigert die SPD ihre Zustimmung – und eröffnet eine Flanke im Wahlkampf.
Meloni bietet sich als Partnerin an. Fast ein halbes Jahr nach der Europawahl ist es Zeit, in der Realität anzukommen.
Das Ringen um die neue EU-Kommission hat ein Ende: Während in Madrid Umweltministerin Teresa Ribera um ihren Wechsel in die Kommission kämpft, meldet Brüssel am Mittwochabend eine Einigung.
Die großen Fraktionen im Europäischen Parlament haben sich im Ringen um die neue Kommission verhakt. Es geht um Macht und Misstrauen. Ob die Truppe um Ursula von der Leyen im Dezember beginnen kann, ist ungewiss.