Der Tag der „Rache für Gijón“
Schnell, offensiv – und übereifrig: Algerien ist zum besten Team Afrikas gereift. Umso mehr genießt Trainer Vahid Halilhodzic die Außenseiterrolle vor dem Spiel gegen Deutschland am Montag.
Schnell, offensiv – und übereifrig: Algerien ist zum besten Team Afrikas gereift. Umso mehr genießt Trainer Vahid Halilhodzic die Außenseiterrolle vor dem Spiel gegen Deutschland am Montag.
Bundestrainer Löw hat für die WM die Statik der deutschen Nationalmannschaft verändert. Vor dem Achtelfinale gegen Algerien (22 Uhr) wirkt das Team stabiler, aber offensiv weniger stark.
Die Mannschaft von Algeriens Trainer Halilhodzic ist wahnsinnig gefährlich - und zudem eingespielt. Was die Aufstellung der DFB-Elf angeht, bleibt nur der Blick in die Glaskugel.
Alles andere als ein Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Algerien wäre eine Sensation. FAZ.NET erklärt schon vorher den Erfolg mit Hilfe von ästhetischen, politischen und statistischen Gründen.
Vor dem WM-Achtelfinale darf das deutsche Team im Stadion trainieren, Algerien muss dagegen draußen bleiben. Ein Statusunterschied, der Joachim Löw gar nicht gelegen kommt: er warnt vor einem unangenehmen Gegner.
Mit Jérome Boateng bestreitet das DFB-Team das Abschlusstraining vor dem WM-Achtelfinale gegen Algerien. Ob Sami Khedira oder Bastian Schweinsteiger aufläuft, ist unklar. Eine Tendenz lässt der Bundestrainer aber erkennen.
In Algerien wäre der Teufel los, ginge es bei der Weltmeisterschaft mit einem Sieg über die deutsche Elf weiter. Die Presse bringt jetzt schon die tollsten Kommentare und Schlagzeilen.
Bundestrainer Löw warnt vor dem Achtelfinal-Gegner. Lukas Podolski wird gegen Algerien definitiv nicht dabei sein. Der Schiedsrichter kommt aus Brasilien – und pfiff das DFB-Team schon beim 2:2 gegen Ghana.
Der Bundestrainer steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er mit Khedira oder mit Schweinsteiger im Achtelfinale gegen Algerien (Montag, 22 Uhr) beginnen? Der eine ist näher bei Löws Idealbild einer Führungsfigur, der andere zeigte gegen die Amerikaner Führungsstärke.
Aus Hoffnungen werden Erwartungen: Der bosnische Trainer der algerischen Nationalmannschaft, Vahid Halilhodzic, soll mit seinem Team das Halbfinale erreichen. Das Land steht schon jetzt kopf.
Trotzdem rechnet Ralf Rangnick fest mit einem Achtelfinalsieg gegen Algerien, wie der Fußballlehrer in seiner zweiten von drei Einschätzungen während der WM der F.A.Z. sagt.
Islam Slimani wird mit einem Kopfball zum Nationalheld: Der Algerier bringt seinem Team die Achtelfinal-Teilnahme. Schauen Sie die Tore aus dem Spiel gegen Russland im Video an.
1982 verhinderte ein deutsch-österreichischer Nichtangriffspakt Algeriens Weiterkommen bei der WM. 32 Jahre später hat Algerien als Gruppenzweiter von Gruppe H nun die Gelegenheit zur Revanche. Löw nennt den Gegner „unbequem“.
Die deutsche Mannschaft besiegt die Amerikaner und zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale gegen Algerien ein. Auch Klinsmanns unterlegenes Team darf in Brasilien bleiben. Für Thomas Müller bleiben Weltmeisterschaften auch eine persönliche Erfolgsgeschichte.
Tore, Tore, Tore in Porto Alegre: Algerien bringt sich durch einen spektakulären 4:2-Sieg über Südkorea in eine gute Ausgangsposition. Die Afrikaner könnten im WM-Achtelfinale Gegner der deutschen Elf werden.
Deutschlands Rüstungsindustrie steht laut einem Medienbericht vor milliardenschweren Geschäften mit Algerien. Rheinmetall soll 980 Radpanzer des Typs „Fuchs 2“ an den autoritären Staat liefern. Wirtschaftsminister Gabriel will das Geschäft nicht stoppen.
Rheinmetall winkt laut Medienberichten ein Milliarden-Auftrag aus Algerien, Oracle will angeblich den Gastgewerbe-Softwarespezialist Micros kaufen und Valeant lässt im Übernahmekampf um Botox-Hersteller Allergan nicht locker.
Ein Geheimfavorit mit Problemen: Dank zwei später Joker-Tore von Fellaini und Mertens verhindert Belgien einen Fehlstart bei der Fußball-WM. Die „Roten Teufel“ gewinnen gegen Algerien nach Rückstand noch mit 2:1.
An diesem Dienstag (18.00 Uhr) beginnt für Belgien mit dem Spiel gegen Algerien die Fußball-WM. Im F.A.Z.-Interview spricht Trainer Marc Wilmots über Perfektionismus und Bequemlichkeit.
Der amtierende tunesische Ministerpräsident sieht die Sicherheit seines Landes wegen der Krise im Nachbarland gefährdet. Von Deutschland erbittet Mehdi Jomaa im F.A.Z.-Interview Hilfe bei der Grenzsicherung.
Der radikale Salafismus scheint unter Muslimen kein wichtiges Thema zu sein. Er ist weit weg von der gängigen religiösen Praxis. Aber es gibt auch warnende Stimmen.
Algeriens erste WM endete früh durch die „Schande von Gijon“. Die Qualifikation 2014 schafften die „Wüstenfüchse“ nur knapp. In Brasilien treffen sie auf ziemlich alte Bekannte. Alles zu Algerien in der WM-Vorschau.
Im libyschen Misrata ist der Aufbau eines Staates wenig mehr als ein frommer Wunsch. Die eigentlichen Herren sind die Milizionäre. Sie stiften so viel Chaos, dass die Rufe nach einem starken Mann lauter werden.
In Algerien tritt der 77 Jahre alte Abdelaziz Bouteflika eine vierte Amtszeit an. Nach Angaben des Innenministeriums erhielt er 81,5 Prozent der Stimmen bei der Präsidentenwahl. Die Opposition spricht von Wahlbetrug.
Der altersschwache Präsident wurde voraussichtlich klar wiedergewählt. Doch die Beteiligung ist vermutlich deutlich niedriger als vor fünf Jahren. Oppositionsparteien hatten zum Boykott aufgerufen.
Kaum jemand in Algerien bezweifelt, dass Präsident Bouteflika wiedergewählt wird. Doch anders als früher wird ihn der Geheimdienst beim Wahlbetrug nicht mehr unterstützen. Der altersschwache Staatschef begeistert kaum noch.
Lieferungen aus Afrika könnten Europas Abhängigkeit von Russland verringern, findet die spanische Regierung. Das ist nicht ganz uneigennützig.
Eigentlich gilt Tunesien als Hoffnungsträger. Bald soll es demokratische Wahlen geben. Doch im Süden des Landes hat sich seit dem Sturz des Diktators wenig geändert. Die Freiheit allein reicht den Leuten nicht.
Menschenhändler und Schlepper passen ihre Routen nach Europa schnell neuen Bedingungen an. Für viele Flüchtlinge aus Westafrika und aus Syrien führen sie inzwischen über Marokko.
In Algier entsteht derzeit die drittgrößte Moschee der Welt. Es ist ein Heiligtum der Superlative. Seine Architekten sind Deutsche, die Arbeiter kommen aus China.
Nach Monaten mühsamer Vermittlung zwischen Israel und Palästina scheint der amerikanische Außenminister John Kerry die Geduld mit den unversöhnlichen Parteien zu verlieren.
Selten legte sich über Deutschland so viel Wüstenstaub wie jetzt. Allein über dem Saarland sind 13.000 Tonnen Sand in der Luft.
„Es ist ein Traum, in Rom an römischer Archäologie zu arbeiten“, sagt Philipp von Rummel. Er forscht im Deutschen Archäologischen Institut in Rom.
Der SS-Führer und Massenmörder Walther Rauff war in der Gehlen-Ära als Spion des Bundesnachrichtendienstes in Chile tätig.
Während die einen noch von Europa träumen, sind die anderen schon in Illegalität, Verzweiflung und Elend angekommen: Ville Tietäväinens mitreißender Comic über das Schicksal von Flüchtlingen.