Der Zerfall Libyens und der Terror in Tunis
Der Islamische Staat ist zum dritten wichtigen Akteur im zerfallenden Libyen geworden. Waffen und Kämpfer gelangen nahezu ungehindert von dort nach Syrien, in den Irak, nach Tunesien – und wieder zurück.
Der Islamische Staat ist zum dritten wichtigen Akteur im zerfallenden Libyen geworden. Waffen und Kämpfer gelangen nahezu ungehindert von dort nach Syrien, in den Irak, nach Tunesien – und wieder zurück.
Präsident Essebsi kündigt nach dem Anschlag in Tunis einen „gnadenlosen“ Kampf gegen Terror an. Ob ein deutscher Staatsbürger getötet wurde, ist weiterhin unklar. Frankreichs Präsident Hollande bestätigte, dass zwei Landsleute unter den Opfern sind.
Der Terror hat nun auch Tunesien erfasst. Das Land, das neben wenigen anderen in der Region Anlass zu Hoffnung gibt. Beim Kampf gegen Extremismus sollte es sich auf den Westen verlassen können, denn die Gewalt geht uns alle an.
Bei einem Angriff auf das Nationalmuseum in Tunis sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 17 ausländische Touristen, darunter auch ein Deutscher. Präsident Béji Caïd Essebsi fordert, das Land müsse alle Kräfte mobilisieren.
Sie suchte nach dem Platz, den Frauen in der arabischen Gesellschaft einnehmen können und kämpfte für eine demokratische Erneuerung Algeriens: Die Schriftstellerin und Historikerin Assja Djebar ist gestorben.
Beim Afrika-Cup rückt der Sport wieder in den Hintergrund – nach einer fragwürdigen Schiedsrichterleistung protestieren die Tunesier und steht Äquatorialguinea im Halbfinale. Ebenfalls unter den besten Vier: Ghana, der Kongo und die Elfenbeinküste.
Die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana marschieren bei ihrer Kontinentalmeisterschaft in die K.o.-Runde. Abdul Rahman Baba vom FC Augsburg bereitet dabei einen entscheidenden Treffer vor.
Man konnte aus Algerien berichten, was man wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen. Sie sagte: Wer den Islam angreift, greift die Muslime an. Ein Weggefährte berichtet.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bangt um sein politisches Überleben. Der niedrige Ölpreis bringt das Land in Zahlungsschwierigkeiten. Große Hoffnungen richten sich auf China.
In Tunesien ist der alte Politikveteran Béji Caid Essebsi zum Präsidenten gewählt worden. Er will auch mit seinem Widersacher zusammenarbeiten. Doch folgt nun tatsächlich die Aussöhnung?
Unklarheit nach Tunesiens erster freier Präsidentschaftswahl: Ein 88 Jahre alter früherer Regierungschef hat sich zum Sieger erklärt, sein Kontrahent widerspricht.
Die letzten Wahlen in Tunesien haben bewiesen, dass die Bevölkerung dem Extremismus keine Chance gibt. Seit der Gründung Karthagos spiegelt sich die Geschichte Tunesiens, das Zusammenleben der verschiedensten Kulturen und Völker, im friedlichen Miteinander wider. Berber, Phönizier, Griechen, Römer, Araber, Ottomanen, Andalusier, Italiener und Franzosen haben mit ihrer Kultur das Leben in Tunesien bereichert. Spuren dieser langen multikulturellen Geschichte finden sich in der Architektur, in der Gastronomie, in den Museen und der Kunst, aber auch im Lebensstil wieder.
Tunesien ist ein Land, in dem verschiedene Völker und Kulturen seit jeher friedlich zusammenleben. Aus dieser Tradition heraus sind auch Gastfreundschaft und Offenheit Touristen gegenüber eine Selbstverständlichkeit.
Von Ras Angela im Norden bis mitten in die Sahara, von Tiefblau bis Weizengelb – Tunesien bietet endlose Horizonte und Eindrücke. Berge, Täler, Wälder, das Meer oder die Wüste – Sie haben die Qual der Wahl.
Wie beschreibt man eine derart vielfältige Küche? Getreide, Gemüse oder Olivenöl prägen sie genauso wie die vielen Nuancen der Kulturen! Osmanisch? Italienisch? Arabisch? Spanisch? Schwer zu sagen, aber ganz sicher köstlich.
Die Wahl des neuen Präsidenten soll den Übergang Tunesiens zur Demokratie abschließen. Vorerst sehen sich sowohl der Amtsinhaber als auch sein Herausforderer als Sieger.
Tunesien steht am Sonntag vor einer entscheidenden Wahl. Das Land, indem die Arabellion begann, ist gezeichnet von Unruhe, Gewalt und wirtschaftlicher Not. Der nächste Präsident muss vor allem für Stabilität sorgen.
Vor hundert Jahren reisten August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet nach Tunesien. In Europa schrieb ihre Studienfahrt Kunstgeschichte. In Tunesien werden die drei gerade erst entdeckt.
Weil Marokko wegen der Ebola-Epidemie auf eine zeitliche Verlegung des Afrika-Cups drängte, wurde dem Land die Gastgeberrolle entzogen. Nun übernimmt Äquatorialguinea. Dabei war das Land erst im Juli für das Turnier gesperrt worden.
Der Sultan in Konstantinopel ruft den Heiligen Krieg gegen die Feinde des Osmanischen Reiches aus. Für das Deutsche Reich kommt das nicht ungelegen. Ein Bericht der Frankfurter Zeitung vom 13. November 1914.
Marokko ist die Gastgeber-Rolle für den Afrika-Cup 2015 los und vom Turnier ausgeschlossen worden. Der Verband hatte zuvor wegen der Ebola-Epidemie auf eine Verlegung des Turniers gepocht.
Marokko besteht auf Verlegung des Afrika-Cups ++ Lazio blamiert sich gegen Empoli ++ Juve feiert Kantersieg ++ Kroos trifft für Real ++ Fußball kompakt am Sonntag.
Er kämpfte gegen die Gewalt der Islamisten und beschwor seine doppelte Herkunft als Muslim und Europäer: Der in Frankreich lebende tunesische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb ist tot.
Erst verlangten Islamisten von Frauen, dass sie sich verschleiern. Jetzt werden sie vergewaltigt, verkauft und versklavt – von jungen Burschen, die echte Männer sein wollen. Ein Gastbeitrag.
Tunesien ist weiter auf dem Weg zur Demokratie. Die säkulare Partei wurde nun offiziell zum Sieger der Parlamentswahlen erklärt. Die Islamisten akzeptieren das Ergebnis.
Noch sind die Stimmen nach der Tunesienwahl nicht ausgezählt. Doch die Säkularen sehen schon am Wahlabend Anzeichen für einen Sieg. Die Islamisten bleiben zurückhaltend.
Zum ersten Mal wird in Tunesien, dem Land, in dem der Arabische Frühling begann, ein Parlament gewählt. Doch die Politik wird vor allem von der Wirtschaftskrise bestimmt.
Mehr als 4000 Ebola-Tote, 8400 Infizierte in 40 Wochen in Westafrika: Der unsichtbare Gegner versetzt auch viele Fußballspieler in Furcht. Doch der Kontinental-Verband glaubt, beim Afrika-Cup alles im Griff zu haben.
Gastgeber Marokko beantragt aus Furcht vor einer Ausweitung von Ebola einen neuen Termin für den Afrika-Cup. Der afrikanische Fußballverband lehnt eine Verschiebung ab.
Türkei, Ägypten, Indien, Russland – so unterschiedlich die Stellung der Länder im Krieg war, eines hatten sie gemeinsam: sie beherbergten Anhänger der islamischen Religion. Die Frankfurter Zeitung berichtet am 5. Oktober 1914 welchen Stellenwert der Islam in den einzelnen Ländern einnahm.
Mit 16 Weltmeistern geht Bundestrainer Joachim Löw in die EM-Qualifikationsspiele gegen Polen und Irland. Kevin Großkreutz fehlt, Max Kruse ist wieder dabei. Erstmals berufen wird Karim Bellarabi, der auch für Marokko spielen könnte.
In der spanischen Enklave Melilla und der marokkanischen Stadt Nador sind neun mutmaßliche Dschihadisten festgenommen worden. Sie sollen für den Islamischen Staat in Syrien gekämpft haben.
Nach der Ermordung einer französischen Geisel in Algerien steigt in Frankreich die Terror-Angst. Die Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Plätzen und in Verkehrsmitteln werden verstärkt. Im Kampf gegen die IS-Terrormiliz sollen nun auch syrische Oppositionskräfte „verstärkt“ unterstützt werden.
Klarer Sieg am frühen Morgen: Die deutschen Volleyball-Frauen gewinnen gegen Tunesien 3:0. Nun ist der Weg geebnet in die zweite Runde der WM in Italien.
„Blutige Botschaft an die französische Regierung“: Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigt die Enthauptung des von Islamisten in Algerien verschleppten Franzosen.
Islamisten haben einen französischen Touristen in Algerien entführt. In einem Video stellen sie Frankreichs Hollande ein Ultimatum. Ansonsten wollen sie den Mann ermorden.