Aufruhr in der polnischen Provinz
In der Silvesternacht kommt es im polnischen Masuren zu einer tödlichen Messerstecherei. Der Täter stammt aus Tunesien. Das löst Krawalle aus – aber auch Debatten in Bevölkerung und Politik.
In der Silvesternacht kommt es im polnischen Masuren zu einer tödlichen Messerstecherei. Der Täter stammt aus Tunesien. Das löst Krawalle aus – aber auch Debatten in Bevölkerung und Politik.
In Marokko haben etliche Menschen versucht, die Grenzzäune zur spanischen Exklave Ceuta zu überwinden. Dabei kam es zu teilweise heftigen Auseinandersetzungen.
Tunesien hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Abschiebung des mutmaßlichen Täters von Berlin blockiert zu haben. Kurz vor dem Anschlag wollen die Behörden in Tunis mit der Rückkehr von Anis Amris einverstanden gewesen sein.
Tunesische Sicherheitskräfte haben in einem Randgebiet der Hauptstadt eine „gefährliche“ Gruppe ausgehoben. Sie soll für die Rekrutierung von Kämpfern verantwortlich sein. Eine Verbindung zu Anis Amri gibt es bisher nicht.
Die Bundesregierung will Abschiebungen nach Tunesien beschleunigen. In der Hauptstadt des nordafrikanischen Landes regt sich dagegen Widerstand.
Ein Neffe des mutmaßlichen Berlin-Attentäters und zwei weitere Männer sind festgenommen worden. Sie sollen Mitglieder einer Terrorzelle sein. Unterdessen wird Amris mögliche Route nach Italien offenbar deutlicher.
Nach der Erschießung des Terror-Verdächtigen von Berlin hat die Bundesregierung erklärt, schnell die Gesetzeslage zu ändern, um die Sicherheit der Bürger zu garantieren. Die Bundeskanzlerin forderte zügigere Abschiebungen nach Tunesien.
Viel zu früh haben viele Medien über die Fahndung nach Anis Amri berichtet. Bei den Behörden soll das Entsetzen groß gewesen sein. Wie konnte das passieren?
Anis Amri wurde schon in seiner Heimat Tunesien straffällig, dann auch in Italien. Im Sommer 2015 kam er nach Deutschland. Dort lief schief, was nur schieflaufen kann.
Nur wenige Tage nach dem offenbar islamistisch motivierten Anschlag in Berlin streiten die Parteien darüber, warum Anis Amri nicht gestoppt werden konnte. Als Verantwortliche kommen mehrere in Frage.
Politiker, die seit langem mehr Überwachung fordern, fordern jetzt Gelassenheit im Umgang mit einem Anschlag, bei dem alle Überwachung nichts geholfen hat. Es gibt aber kein Grundrecht auf Gelassenheit bei Versagen.
Der verdächtige Anis Amri soll nach einer Aussage seines Vaters erst im Gefängnis in Italien in Kontakt mit radikalen Islamisten gekommen sein. In Tunesien sei er zwar bereits gewalttätig, aber nicht „intolerant“ gegenüber anderen Religionen gewesen.
Deutschland müsse mit schärferen Gesetzen auf die Terrorgefahr reagieren, fordern mehrere Unionspolitiker nach dem Anschlag in Berlin. Auch die Einstufung nordafrikanischer Länder als sichere Herkunftsstaaten dürfe nicht länger blockiert werden.
Anis Amri soll schon in Italien und Tunesien zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt worden sein. Auch in Deutschland wurde gegen ihn ermittelt, er hätte abgeschoben werden sollen. Wo versteckt er sich?
Wieder haben mehrere hundert Männer aus Schwarzafrika den Zaun zur spanischen Enklave Ceuta in Marokko überwunden. Dabei wurden viele Migranten – und auch Grenzschützer – verletzt.
Das Bundesinnenministerium will auf dem Mittelmeer gerettete Migranten nach Afrika zurückbringen. Laut eines Zeitschriften-Berichts werbe das Innenministerium für den Plan, in Tunesien ein Aufnahmelager einzurichten.
Amerikas Konzerne wollen das Klima retten. Aber was will Donald Trump?
Für nordafrikanische Verhältnisse erschien Marokko bislang als ein Hort der Ruhe. Mit dem tragischen Tod eines Fischverkäufers könnte sich das nun ändern.
So wütend waren die Marokkaner schon lange nicht mehr: Weil ein junger Fischhändler bei der Beschlagnahmung seiner Ware ums Leben kam, gehen die Marokkaner in den großen Städten auf die Straße.
Kriegsschiffe für Algerien oder Munition für die Vereinigten Staaten: Der SPD-Abgeordnete Rainer Arnold nimmt die gestiegenen Rüstungsexporte in Schutz – sie hätten auch etwas Gutes.
In Marokko haben sich die gemäßigten Islamisten offenbar bei der Parlamentswahl durchgesetzt. Die Wahlbeteiligung in dem nordafrikanischen Königreich war jedoch niedrig.
Klimaschutz-Milliarden für eine grüne Revolution: Der nächste Klimagipfel soll Afrika gehören. 27 Staaten verbünden sich und sehen ihre Bauern schon mit Drohnen und Smartphones über „intensivökologische“ Felder streifen.
Bei der Berlinale wurde der Film mehrfach ausgezeichnet, und das nicht ohne Grund: „Hedis Hochzeit“ von Mohamed Ben Attia zeigt das tunesische Kino auf Weltniveau.
Für Martin Mosebach existiert das Sichtbare im Augenblick: In seinem neuen Roman „Mogador“ schickt er einen Düsseldorfer Finanzjongleur in die phantastisch-unheimliche Szenerie Marokkos.
Schon wieder steht ein islamischer Geistlicher in Marokko im Mittelpunkt eines Sex-Skandals: Der Imam wurde beim Ehebruch in einer Moschee gefilmt. Jetzt droht ihm eine Haftstrafe.
Marokko sieht sich einem Sexskandal gegenüber. Ausgerechnet zwei der striktesten Moralpredigern des Landes wird nun Ehebruch vorgeworfen.
Energie ist wieder deutlich teurer geworden. Der Preis für Rohöl steigt über 50 Dollar je Fass – der Preis für Heizöl in Deutschland über 50 Cent je Liter. Woran liegt das?
Maghrebinische Slipper erobern die Modewelt – eine Rückbesinnung auf die Schönheit des Orients. Aber muss es überhaupt die Luxusvariante sein?
Das Land, in dem der „Arabische Frühling“ seinen Anfang nahm, steht vor einem Machtwechsel: Das Parlament entzog dem Ministerpräsidenten wegen einer desaströsen wirtschaftlichen Bilanz das Vertrauen.
Kaum zu glauben: Tunesien hat eine Eishockey- Nationalmannschaft und träumt von den Winterspielen. Wie kam der Wüstenstaat dazu?
Die Maghreb-Staaten Marokko, Algerien und Tunesien sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Hessens Grüne halten das Modell allerdings für grundsätzlich falsch.
Über den Terroristen von Nizza wird immer mehr bekannt. Etwa, dass er zum Bodybuilding ging und Salsa mochte. Vor allem aber war er gewaltbereit – und hatte jede Menge Probleme.
Rio kann kommen! Das deutsche Handball-Team hat sein letztes Testspiel vor Olympia gegen Tunesien souverän gewonnen. Einige Fragezeichen gibt es aber noch mit Blick auf den endgültigen Turnier-Kader.
In Karlsruhe ermittelt eine Spezialeinheit, wenn Einwanderer mehrfach straffällig werden. Die meisten Täter kommen aus Ländern des Maghrebs. Lohnt sich der aufwendige Kampf gegen die Alltagskriminalität?
Ein Freiburger Polizist betätigt sich als Hehler, bietet Kriminellen an, Ermittlungen gegen Geld einzustellen. Als er vor Gericht muss, taucht er unter. Jetzt endet die dreimonatige Suche nach ihm.