Eine „emotionale Reaktion“ als Druckmittel?
Dramatisch hatte der Arsenij Jazenjuk seinen Rücktritt erklärt - um dann weiter ukrainischer Ministerpräsident zu bleiben. Manche betrachten das als einen Erpressungsversuch.
Dramatisch hatte der Arsenij Jazenjuk seinen Rücktritt erklärt - um dann weiter ukrainischer Ministerpräsident zu bleiben. Manche betrachten das als einen Erpressungsversuch.
Mindestens 19 Zivilisten wurden bei schweren Kämpfen zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Separatisten im Raum Donezk getötet. Internationale Experten können die Absturzstelle von Flug MH17 weiter nicht erreichen.
Im Kiewer Parlament wurde die Fraktion der Kommunisten aufgelöst. Deren Anhänger fühlen sich nun verraten – und hoffen auf Hilfe aus Europa.
Eine internationale Polizeimission soll die Absturzstelle des Fluges MH17 sichern. Das haben die Außenminister der Ukraine und der Niederlande vereinbart. Noch kommen die Fachleute aber nicht zum Wrack.
Der Absturz des Fluges MH17 sei durch eine starke Explosion verursacht worden. Das teilte der ukrainische Rat für Sicherheit und Verteidigung mit. Ob das Ergebnis stimmt, ist jedoch unklar.
Der russische Präsident hilft den Separatisten in der Ukraine mit all seinen Mitteln. Dazu gehören Kämpfer, Panzer, Geld – und Lügen. Doch alle Scheinheiligkeiten haben auch für Russland ihren Preis.
Der Donbass stand schon immer im Ruf der Unregierbarkeit. Die regionalen Machthaber handelten wie Feudalherren. Doch sie konnten die Unterstützung der Bevölkerung gewinnen.
Internationale Experten haben den Besuch der Absturzstelle von Flug MH17 abgesagt. In dem Gebiet in der Ostukraine brachen Panzergefechte zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Rebellen aus.
Wie weit sollte sich Amerika in den Krieg in der Ukraine hineinziehen lassen? Im Pentagon wird offenbar diskutiert, ob man Kiew Geheimdienstinformationen in Echtzeit liefern sollte. Die ukrainische Armee könnte diese für Angriffe auf Raketenstützpunkte der Separatisten nutzen.
Das ukrainische Parlament will in einer Sondersitzung über eine Rückkehr des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk in das Amt beraten. Zur Debatte steht auch eine Kriegssteuer.
Nach dem Auseinanderbrechen der Regierungs-Koalition machen in Kiew wilde Gerüchte die Runde. Es ist nicht einmal klar, wer das Amt des Ministerpräsidenten innehat.
Nach dem Rücktritt des ukrainischen Regierungschefs Jazenjuk ist dessen bisheriger Stellvertreter Groisman zum geschäftsführenden Ministerpräsidenten ernannt worden. Die Niederlande prüfen derweil einen Militäreinsatz.
Die prorussischen Separatisten geraten gegenüber der ukrainischen Armee in die Defensive. Die Aufständischen verloren mehrere Panzer, etliche Kämpfer sind gefallen. Einer ihrer Führer droht nun mit einem Häuserkampf nach historischem Vorbild.
Erstmals hat ein Separatistenführer in der Ostukraine zugegeben, dass die Aufständischen Buk-Luftabwehrraketen besessen haben. Gleichzeitig machte der Kommandeur des Wostok-Bataillons, Alexander Chodakowski, Kiew schwere Vorwürfe.
Abermals sind zwei ukrainische Kampfflugzeuge nahe Donezk abgeschossen worden. Nach Angaben der Regierung in Kiew wurden sie von Raketen getroffen, die von russischem Territorium aus abgefeuert wurden.
Schachtjor Donezk zieht nach Lemberg. Dnjepr Dnjepropetrowsk tritt in Kiew an. Und der eingebürgerte Profi Edmar fürchtet, er werde in die Armee eingezogen.
Die Bundesregierung droht Russland, noch in dieser Woche weitere Sanktionen auf den Weg zu bringen. Der Kreml habe offenbar kein Interesse an einer Aufklärung des MH-17-Absturzes und mache seinen Einfluss auf die Separatisten nicht geltend.
Schrappnell-Spuren an einem Wrackteil des abgeschossenen malaysischen Flugzeugs deuten nach einem Bericht auf den Abschuss durch eine Überschallrakete hin. Unterdessen haben die Separatisten die Black Box des Flugzeugs ausgehändigt.
Das ukrainische Parlament hat eine Teilmobilmachung der Bevölkerung beschlossen. Mit der Masseneinberufung von Männern im wehrdienstfähigen Alter sowie von Reservisten soll der Kampf gegen die prorussischen Separatisten noch härter geführt werden.
In Russlands riesigem Leib regt sich neues Leben: die freie Ukraine. Was macht das Reich nun mit dieser ungewollten Schwangerschaft?
Internationale Fachleute haben immer noch keinen Zugang zu den sterblichen Überresten der 298 Personen, die bei der Katastrophe ums Leben gekommen sind. Die meisten Leichen aber wurden mittlerweile in einen von Separatisten bewachten Kühlzug gebracht.
Noch immer überschatten Chaos und Willkür die Arbeiten internationaler Experten an der Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs. Die angereisten Ermittler suchten bislang vergeblich nach dem Flugschreiber – nun sollen die Separatisten alle Leichen verladen und abtransportiert haben.
Chaotisch geht es zu bei den Untersuchungen an der Absturzstelle im Osten der Ukraine. Russlands Präsident Putin müsse ein Machtwort an die Separatisten richten, fordert der Regierungschef des am schlimmsten getroffenen Landes.
Nach dem Flugzeugabschuss im Osten der Ukraine setzt der Kreml in seiner Propaganda auf Attacke. Putins Leute füttern das heimische Publikum über die Staatsmedien mit Verschwörungstheorien.
Die OSZE hat gegenüber FAZ.NET bestätigt, dass ihre Mitarbeiter von betrunkenen Separatisten an der Untersuchung des abgeschossenen malaysischen Flugzeugs gehindert worden sind. Verteidigungsexperten berichten, dass die Kämpfer versuchen, ihre Spuren zu verwischen.
Identifizierungsfachleute aus mehreren Ländern sind auf dem Weg in die Ukraine. Auch Deutschland schickt zwei BKA-Experten. Der genaue Einsatzort und die Führung der Mission sind noch unklar.
Und keiner will es gewesen sein. Ukrainer, Russen und Separatisten versuchen Beweise dafür anzuführen, dass am Flugzeugabsturz der jeweilige Feind schuld war. Über Propaganda und Provokation.
In Kiew wird um den sinnlosen Tod der rund 300 Insassen des abgeschossenen Flugzeugs MH 17 getrauert. Fast schien es, als hätten die Ukrainer sich auf diesen Moment vorbereitet. Bilder der Trauer.
Wer ist für den Abschuss des Flugzeugs der Malaysia Airlines verantwortlich? Viele Indizien weisen auf die prorussischen Separatisten hin. Doch Moskau und die Aufständischen zeigen auf Kiew. Der russische Präsident fordert nun zu einer Feuerpause für Verhandlungen auf.
Die Zeitung Kiew Post hat Gesprächsprotokolle veröffentlicht, die angeblich zwischen Separatisten und russischen Geheimdienstmitarbeitern geführt wurden. Demnach hätten Separatisten die Maschine MH-17 abgeschossen.
Von einer russischen Militärmaschine abgeschossene Raketen haben nach Darstellung der Armeeführung in Kiew ein Kampfflugzeug über ukrainischem Staatsgebiet abgeschossen. Die Separatisten melden zugleich, Regierungstruppen wieder zurückgedrängt zu haben.
Kein Frieden in Sicht: In der Ostukraine steigt die Zahl der Toten weiter. In Teilen von Donezk gilt das Kriegsrecht. Die prorussischen Separatisten arbeiten weiter an ihrer Föderation Noworossija.
Bei einem Luftangriff auf ein Wohnhaus in der ukrainischen Kleinstadt Sneschnoje werden mehrere Menschen getötet. Wer ist dafür verantwortlich? Im Propagandakrieg geht es auch um die Frage, inwiefern Russland in die Kämpfe eingreift.
Die Regierung in Kiew und die Separatisten im Osten der Ukraine haben Gesprächen über einen Waffenstillstand zugestimmt. Vorerst aber gehen die Gefechte weiter - und es gibt weitere Tote.
Im Osten der Ukraine eskaliert die Lage weiter: Eine ukrainische Militärmaschine wurde von einer Rakete abgeschossen. Die Regierung in Kiew behauptet, sie wurde von russischem Territorium aus abgefeuert.
Vor zwei Jahren noch Austragungsort eines EM-Halbfinales, heute eingekesselt und Ziel von Luftangriffen: Donezk ist eine der letzten Hochburgen der Separatisten. Die ukrainische Armee bereitet sich auf den Angriff vor.