Die streitbare Stimme der Konservativen
Seit sich Seehofers Hoffnungen, mit seinem Stellvertreter eurokritische Wähler bei der CSU halten zu können, bei der Europawahl nicht erfüllt hatten, wurde schon an Gauweilers Stuhl gesägt.
Seit sich Seehofers Hoffnungen, mit seinem Stellvertreter eurokritische Wähler bei der CSU halten zu können, bei der Europawahl nicht erfüllt hatten, wurde schon an Gauweilers Stuhl gesägt.
In der Union ist er der bekannteste Kritiker der Eurorettungspolitik von Kanzlerin Merkel. Nun will sich Peter Gauweiler nicht länger politisch verbiegen lassen. Aus Protest gegen die Griechenland-Hilfen legt er sein Amt als stellvertretender CSU-Chef nieder und verlässt den Bundestag. Die AfD umwirbt den „Euro-Rebell“.
Es gebe keine Anzeichen für ein Fremdverschulden: Eine 20 Jahre alte Zeugin im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss sei an den Folgen einer Lungenembolie gestorben, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Eine 20-Jährige, die im NSU-Ausschuss ausgesagt hatte, ist aus ungeklärtem Grund gestorben. Es handelt sich um die ehemalige Freundin eines früheren Neonazis, der in seinem Auto verbrannt war – und der eine bedeutende Rolle im NSU-Prozess spielte.
Ingo Schulze und Christine Traber lassen berühmte Bilder sprechen. Daraus könnte etwas werden. Warum bleibt die Sache dann so mau?
Offenbar wollte er nicht mehr länger mit seiner Schuld leben: Ein Mann hat sich bei der Polizei gestellt, weil er nach eigener Aussage vor fast 30 Jahren eine Frau tötete. Kommt es zur Anklage, muss das Gericht womöglich das Jugendstrafrecht anwenden.
Seit Jahrhunderten ist die Tulpe eine der beliebtesten Gartenblumen. In den kommenden Wochen ist die beste Zeit, sich Inspiration zu holen.
Nach internen Unstimmigkeiten hat sich die AfD-Führung zu einer gemeinsamen Stellungnahme zum Kopftuch-Urteil aus Karlsruhe durchgerungen. „Bei allem Respekt“ wird das Urteil nun kritisiert.
Sollen Lehrer als Bannerträger für Weltanschauungen und Religionen herhalten? Dann lebten wir wirklich in einem Obrigkeitsstaat. Davon aber gibt es anderswo schon genug.
In Berlin geht es im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages heute um das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz. Außerdem wird über die private Krankenversicherung sowie über die Gesundheitsvorsorge diskutiert.
22 Jahre lang saß Debra Milke unschuldig in einer amerikanischen Todeszelle. Nun ist die gebürtige Berlinerin endgültig frei - und erklärt sich erstmals öffentlich. An Rache denkt sie nicht.
Die Länder müssen im NPD-Verbotsverfahren nachlegen: Das Bundesverfassungsgericht hat den Bundesrat aufgefordert, mehr Beweise für die Abschaltung von V-Leuten vorzulegen. Dafür haben die Innenminister nun knapp zwei Monate Zeit.
Der Karlsruher Beschluss ruft die Fatalisten auf den Plan. Diese sollten besser mal das Kleingedruckte lesen: Die Glaubensfreiheiten dürfen nicht die Dienstpflichten beeinträchtigen.
In Thüringen haben Verkäufer künftig zwei freie Samstage im Monat. Doch, die, die sich darüber freuen sollten, sind sauer. Jetzt stellt sich die Frage: Wird die Regel zum Vorbild für andere Bundesländer?
Ein junger Vater stirbt nach einer Herzoperation. Ein tragisches, aber unabwendbares Schicksal, sagt die Klinik. Die Folge schwerer Versäumnisse, sagt die Witwe. Der juristische Streit um das Leid einer Familie dauert schon fast 13 Jahre.
Nach Ansicht Deutschlands ist der Reparationsstreit mit Griechenland geklärt. Für von der Wehrmacht während der Besatzungszeit begangene Massaker an griechischen Zivilisten haftet die Bundesrepublik Deutschland nicht. Gerichte teilen diese Einschätzung. Eine Analyse.
Im Interview spricht die Präsidentin des Bundesgerichtshofs, Bettina Limperg, über die Attraktivität des Richterberufs, das staatliche Rechtsprechungsmonopol und die Vorratsdatenspeicherung.
Indexoptionen, Optionen auf Aktien und Terminkontrakte auf den Dax werden gleichzeitig fällig: es ist die „dreifache Hexenstunde“.
Seit Juli 2014 ist sie Präsidentin des Bundesgerichtshofs. Der F.A.Z. hat Bettina Limperg nun ihr erstes größeres Interview gegeben. Darin plädiert sie grundsätzlich für eine Vorratsdatenspeicherung. Die Leihmütterschaft sieht sie mit Skepsis.
Am Freitag erwartet Deutschland eine Sonnenfinsternis. Zum Super-Spektakel totale Sonnenfinsternis fehlen nur ein paar Prozent. Spannend wird es trotzdem. Und bitte einen Tipp streng befolgen.
Die Bahn will den Fernverkehr deutlich ausbauen: Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern sollen alle zwei Stunden angefahren werden. Das könnte auch zu Verbesserungen im Rhein-Main-Gebiet führen.
Die Hans-Böckler-Stiftung stellt die Studie zu den Folgen der Sparpolitik in Griechenland vor und das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine Umsatzsteuerstatistik.
Durch den Karlsruher Kopftuch-Beschluss erhält eine alte Debatte neuen Zündstoff: Sind kopftuchtragende Lehrerinnen geeignet, die pluralen Werte unserer Gesellschaft zu vermitteln? Pauschale Verdächtigungen helfen bei der Beantwortung dieser Frage nicht weiter.
Dutzende Polizisten durchsuchen einen mutmaßlichen Treffpunkt der Salafisten-Szene in Stuttgart. Dort sollen auch Kämpfer für die IS-Terrormiliz rekrutiert worden sein. In Düsseldorf klagt der Generalbundesanwalt einen Rückkehrer aus Syrien an.
Millionen Menschen in Deutschland dopen sich mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.
Der Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. stellt die „Aktion Frühjahrsputz 2015 - Einsparvorschläge für den Bundeshaushalt“ vor.
Im Eifel-Dorf Lierfeld zieht eine Zoo-Chefin ein Löwenbaby zu Hause auf. Die Mutter kümmerte sich nicht um ihren Nachwuchs. Jetzt ist Isabelle Wallpott die Ersatzmama.
Der Kopftuchbeschluss des Bundesverfassungsgerichtes bedroht unser emanzipiertes Selbstverständnis. Vor allem für muslimische Schülerinnen ist er das falsche Signal.
Fußballfest am Böllenfalltor: Nach dem 5:0 über Union Berlin träumen die Fans der Lilien vom Aufstieg in die Bundesliga. Mannschaftkapitän Sulu trifft zweimal.
Trotz des Kopftuch-Urteils setzt sich der CDU-Innenpolitiker Bosbach für ein Burkaverbot in staatlichen Räumen ein. Die Burka sei eine „kulturelle Abgrenzung“ zur Tradition unseres Landes.
In seinem jüngsten Urteil widerspricht Karlsruhe einem pauschalen Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen. Damit stärkt das Bundesverfassungsgericht die offene Gesellschaft.
Das Bundesverfassungsgericht hatte bei seiner Entscheidung, muslimischen Lehrerinnen das Tragen von Kopftüchern zu erlauben, das wichtige Grundrecht auf Religionsfreiheit im Blick.
Das Bundesverkehrsministerium regelt den Bahnverkehr in der Region neu: Es will eine weitere Strecke von Frankfurt nach Mannheim bauen und den Güterverkehr im Mittelrheintal entlasten.
Am Freitag will das Bundesverfassungsgericht verkünden, ob Lehrerinnen doch mit Kopftuch unterrichten dürfen. Durch eine Panne ist das Urteil jetzt schon bekannt.
Die Schulgesetze mehrerer Bundesländer sind laut einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht mit der Religionsfreiheit vereinbar. Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist rechtswidrig.
In Leipzig beginnt die Buchmesse mit dem Gastland Israel, das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel veröffentlicht seine Frühjahrsprognose und die Deutsche Lufthansa lädt zur Bilanzpressekonferenz.