Der Kampf um den Panzer der Zukunft spitzt sich zu
Das deutsch-französische Kampfflugzeug ist Geschichte. Nicht nur in der Luft, auch am Boden gibt es unterschiedliche Konzepte. Die Vorstellungen in zentralen Rüstungsfragen divergieren.
Spanische Rüstungsunternehmen wollen das europäische Kampfflugzeug mit Deutschland weiterbauen. Aber Madrid prüft auch Optionen in Schweden und der Türkei.
Das deutsch-französische Kampfflugzeug ist Geschichte. Nicht nur in der Luft, auch am Boden gibt es unterschiedliche Konzepte. Die Vorstellungen in zentralen Rüstungsfragen divergieren.
Russland wird immer aggressiver, Amerikas Schutz wankt. Umso verstörender, dass gerade jetzt das deutsch-französische Kampfflugzeug-Projekt scheitert. Wie soll es weitergehen?
FCAS ist nicht das erste fehlgeschlagene internationale Rüstungsprojekt. Eine Geschichte guter Absichten ohne guten Ausgang.
Das geplante deutsch-französische Kampfflugzeug soll nicht gebaut werden. In Paris ist man vom FCAS-Aus spürbar enttäuscht. Überraschend kam es aber nicht.
Verteidigungsfachmann Christian Mölling sagt, das FCAS-Projekt könne nicht einfach gestrichen werden – außer man wolle noch wesentlich weiter gehen.
Nach jahrelangen Vorbereitungen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt gescheitert. Zwischen Berlin und Paris bleiben Fragen offen. Der deutschen Industrie kommt das Ende gar nicht ungelegen.
Die ersten Checks am U-Boot-Jäger Poseidon zeigen die neue Bedeutung des Militärgeschäfts für das Hamburger Unternehmen. Der Effekt auf den Umsatz ist aber gering.
Die Bundeswehr will hunderte Jagdbomberdrohnen kaufen, die Kampfflugzeuge begleiten. Airbus entwickelt welche. Doch auch Deutschlands größter Rüstungskonzern mischt mit – an der Seite von US-Konkurrent Boeing.
Im Streit um das Rüstungsprojekt FCAS verhärten sich die Fronten. Längst tobt mit Blick auf die getroffenen Absprachen eine Schlacht der Narrative.
Wie sieht ein sicheres Europa der Zukunft aus? Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS droht zu scheitern. Sicherheitsexpertin Claudia Major über die Auswirkungen auf eine gemeinsame nukleare Abschreckung.
Die Forderungen nach einer Beendigung des Dauerstreits um FCAS werden lauter. Der Airbus-Betriebsrat findet deutliche Worte. Der Ball liegt bei der Politik.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther spricht sich für ein schnellstmögliches Social-Media-Verbot bis 16 Jahre aus. Der „Friedensrat“ von US-Präsident Trump trifft sich zu seiner ersten Sitzung. Und das Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsident Yoon soll verkündet werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Kanzler beklagt, dass Frankreich ein Kampfflugzeug will, das Deutschland überhaupt nicht braucht. Er stellt FCAS deutlich wie noch nie infrage. Für Paris ist das „unverständlich“.
Indien will französische Kampfflugzeuge im Wert von etwa 30 Milliarden Euro kaufen. Das Geschäft würde das Land stärker an Europa binden.
Weil das gemeinsame Kampfflugzeug-Projekt mit Frankreich vor dem Aus steht, prüft Berlin den Wechsel in das Konkurrenzprojekt. Doch die Hürden dafür sind hoch.
Die USA haben IS-Kämpfer in Syrien mit Kampfflugzeugen und Artillerie attackiert. Präsident Donald Trump spricht von „sehr schweren Vergeltungsmaßnahmen“.
Deutschland und Frankreich streiten über ein gemeinsames Kampfflugzeug. Doch ein Abbruch des Projekts würde Europa weiter zurückwerfen.
Bei einem vertraulichen Treffen in Berlin beraten die Verteidigungsminister von Deutschland, Frankreich und Spanien über das Milliarden-Projekt für ein gemeinsames Kampfflugzeug. Ihm droht die Abwicklung.
Die europäische Rüstungskooperation steht vor dem Aus. Dabei ist ein Scheitern in der aktuellen geopolitischen Lage eigentlich unvorstellbar.
Geheimdienst: zwei Tanker schwer beschädigt +++ Selenskyj entlässt Stabschef nach Korruptionsskandal +++ Ukraine: Russische Drohnen und Raketen greifen Kiew an +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Ukraine setzt auf französische Kampfflugzeuge. Selenskyj und Macron feiern nun eine „historische“ Übereinkunft – obwohl die Finanzierung unklar ist.
Eine Drohnenabwehr in alle Himmelsrichtungen, eine Luftverteidigung bis in den Weltraum – und das Kampfflugzeug der Zukunft. Europa rüstet an allen Ecken auf. Aber nicht überall geht es voran. Ein Überblick.
Dassault-Chef Eric Trappier verkörpert Frankreichs Stolz auf die eigenen Flugzeuge. Zusammen mit deutschen Unternehmen soll er einen neuen Kampfjet bauen. Das läuft gerade nicht so gut.
Es waren Routineeinsätze in der Region, die China für sich beansprucht. Kurz hintereinander stürzen ein Kampfflugzeug und ein Hubschrauber ins Südchinesische Meer. Die Besatzungen kamen mit dem Schrecken davon.
Bei einem Besuch in Linköping haben Selenskyj und der schwedische Ministerpräsident Kristersson eine Absichtserklärung zum Kauf von über 100 Saab-Gripen-Kampfflugzeugen unterschrieben. Woher das Geld dafür kommt, ist noch unklar.
Mit Drohnen und Kampfflugzeugen hat Moskau die NATO provoziert. Die fragt sich, wie sie besser und kostengünstiger dagegen vorgehen kann.
Nach etwas mehr als acht Jahren steht das teuerste und wohl auch komplexeste europäische Rüstungsprojekt FCAS vor dem Aus. Doch es gibt noch Optimisten.
Das Rüstungs-Start-up Helsing stellt das Designkonzept für ein unbemanntes Kampfflugzeug vor. Das Modell mit dem Namen „CA-1 Europa“ soll den ersten Testflug im Jahr 2027 fliegen.
Donald Trump scheint die Geduld mit Moskau zu verlieren. Sicherheitsexperte Nico Lange fordert ohnehin mehr Härte. Und F.A.Z.-Korrespondent Majid Sattar berichtet von der UN-Vollversammlung in New York.
Der Traum eines deutsch-französisches Kampfflugzeuges scheint ausgeträumt. Wäre Schweden ein möglicher Ersatzpartner für die Produktion?
Sollte die NATO russische Kampfflugzeuge bei Luftraumverletzungen abschießen? Mit seinen Provokationen wolle Moskau die Allianz in genau dieses Dilemma bringen, sagt der österreichische Militäranalyst Markus Reisner.
Russische Kampfflugzeuge verletzen den Luftraum Estlands, die NATO drängt sie ab. Forderungen nach härteren Reaktionen auf solche Vorfälle werden laut.
Estland beschuldigt Russland, mit drei Kampfflugzeugen unerlaubt in seinen Luftraum eingedrungen zu sein. Nun wollen die NATO-Verbündeten zu Beratungen zusammenkommen.
Drei russische Militärflugzeuge fliegen zwölf Minuten im estnischen Luftraum. Das baltische Land beantragt NATO-Konsultationen nach Artikel 4. Polen meldet russische Kampfflugzeuge über einer Ölplattform.
Über Polen muss die NATO russische Drohnen abfangen. Warschau spricht von einem Akt der Aggression. Schon steht mit Russlands Großmanöver Sapad die nächste Probe an.
Im Mai haben chinesische Kampfjets auf Seiten Pakistans französische auf Seiten Indiens abgeschossen. Seither feiert die chinesische Propaganda ihre Kampfflugzeuge. Als Verkaufsargument scheint das aber nicht zu ziehen.