Keine rasche Freilassung Badawis in Sicht
Menschenrechte, Waffen, Kampf gegen IS, Öko-Energie: Die deutsch-saudische Agenda ist lang. Vizekanzler Gabriel spricht lange mit König Salman - auch über die Stockschläge für den Blogger Badawi.
Menschenrechte, Waffen, Kampf gegen IS, Öko-Energie: Die deutsch-saudische Agenda ist lang. Vizekanzler Gabriel spricht lange mit König Salman - auch über die Stockschläge für den Blogger Badawi.
Nach einem Angriff der IS-Terrormiliz auf ein Ölfeld in Libyen werden mehrere Ausländer vermisst. Darunter sind ein Tscheche und ein Österreicher.
Es wäre die Verbindung der beiden am meisten gefürchteten Terrororganisationen unserer Zeit: In einem Video schwört offenbar der Anführer der nigerianischen Terrormiliz Boko Haram dem „Islamischen Staat“ die Treue.
Am „Islamischen Staat“ ist vieles islamisch, denn er basiert auf einer engen Auslegung der Quellen. So sieht er sich als Teil des Countdown der Apokalypse, was junge Extremisten gerade aus Europa besonders anzieht.
Der als „Dschihadi John“ bekannt gewordene Terrorist des „Islamischen Staats“ soll mit einem deutschen Islamisten gereist sein. Heute wohnt er in Düsseldorf - und hat der Szene angeblich den Rücken gekehrt.
Die Terroristen vom Islamischen Staat haben nun auch Ruinen in der Jahrtausende alten Stadt Al Hadra in die Luft gesprengt. Eine weitere Stätte des Weltkulturerbes verschwindet.
Seit 25 Jahren werden kulturelle Zeugnisse im Boden des Irak zerstört. Mit der Verwüstung von Nimrud durch den IS ist eine neue Dimension erreicht. Was zu ihrem Schutz – auch in Deutschland – zu tun ist. Ein Gastbeitrag.
Die Offensive der irakischen Armee zwingt IS-Kämpfer zum Rückzug. Die Terrormiliz versucht, sich mit Selbstmordattentaten und Hunderten von Sprengfallen zur Wehr zu setzen.
Der Kurznachrichtendienst Twitter ist ein wichtiges Propagandainstrument des „Islamistischen Staats“. Eine neue Studie fand 46.000 Konten von Unterstützern der Dschihadistenmiliz - die meisten davon wurden in Saudi-Arabien betrieben.
Die Terrormiliz IS setzt ihre Zerstörung historischer Kulturgüter im Irak fort: Die antike Assyrer-Hauptstadt Nimrud sei von Planierraupen dem Erdboden gleich gemacht worden, berichten Augenzeugen. Die Chefin der Unesco spricht von Kriegsverbrechen.
75 deutsche Dschihadisten sind laut Informationen des Verfassungsschutzes bereits für die Terrorgruppe IS gestorben. Mit der Verehrung als Märtyrer können sie nicht mehr rechnen. Sie sind Teil einer namenlosen Kriegsmasse.
Bei der Offensive zur Rückeroberung der vom IS besetzten Stadt Tikrit setzt die irakische Regierung massiv auf die Unterstützung Irans. Washington ist darüber nicht unglücklich.
Die islamistische Terrormiliz IS hat begonnen die Kulturstätte Nimrud zu verwüsten. Mit schweren Militärfahrzeugen gingen die Terroristen gegen die historischen Tempel vor, teilte die irakische Regierung mit.
Umzingeln, Ersticken, Zuschlagen: So sieht die Taktik der Bodenoffensive zur Rückeroberung Tikrits aus. Noch hat sie die vom IS gehaltene Stadt aber nicht erreicht. Sprengfallen und Schafschützen halten sie auf.
Der Vater von Mohammed Emwazi bestreitet, dass sein Sohn der IS-Mörder „Jihadi John“ist. Es gebe keine Hinweise darauf, dass dies stimme, sagt er und hat Anwälte beauftragt, diese Behauptungen zu unterbinden.
Eingetretene Türen, Stiefelabdrücke im Gemeinderaum: Der muslimische Verband bezeichnet die Durchsuchung einer Bremer Moschee im Rahmen des Anti-Terror-Einsatzes als demütigend. Die Polizei verteidigt sich, sie sei „so rücksichtsvoll wie möglich“ vorgegangen.
Mit der Unterstützung Tausender schiitischer Milizionäre versucht die irakische Armee, Takrit vom „Islamischen Staat“ zu befreien. Die Angst vor einem Massaker in der Geburtsstadt Saddam Husseins ist groß.
Die irakischen Streitkräfte wollen die Heimatstadt Saddam Husseins zurückerobern. Nur wenn das gelingt, können sie in die wichtigste Schlacht ziehen.
Die irakische Armee schlägt zurück: Mit rund 27.000 Soldaten und tausenden Milizionären soll Takrit, die Geburtsstadt Saddam Husseins, dem Islamischen Staat entrissen werden. Die Militäroperation gilt als Test für das weitere Vorgehen gegen den IS.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat einige sehr bissige Bemerkungen in Saudi-Arabien gutzumachen. Und er möchte eine arabische Eingreiftruppe gegen den IS schmieden. Am Sonntag flog er nach Riad.
Im Jahr Vier nach der „Januar-Revolution“ ist der Nationalismus in Ägypten wieder erstarkt. Er bringt eine ganze eigene (Un)Logik mit sich. Eine deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin wundert sich.
Die Terrorgruppe Islamischer Staat hat 19 der 220 in Syrien entführten Christen freigelassen. Angaben der assyrischen Christen zufolge wurde für die Freilassung Lösegeld gezahlt.
Eine syrische Greisin legt sich mit zwei angeblichen IS-Kämpfern an. Sie argumentiert mit Suren aus dem Koran, doch die IS-Kämpfer verstehen nur „Poesie“.
Ende Januar vertrieben kurdische Einheiten die IS-Terrormiliz aus der nordsyrischen Stadt Kobane. Jetzt können sie im Nordosten des Landes eine wichtige Versorgungsroute in den Irak abschneiden.
Der „Islamische Staat“ hat im irakischen Mossul Kulturschätze der Menschheit ausgelöscht. Diese Barbarei übertrifft sogar die Zerstörungen in Bamiyan und Timbuktu durch Islamisten.
Wie wurde Mohammed Emwazi zu „Dschihadi John“, dem Henker der Terrormiliz IS? Besonders dem britischen Geheimdienst werden Vorwürfe gemacht. Ob der MI5 tatsächlich einen friedfertigen jungen Mann zum Mörder machte, wird jedoch von Fachleuten stark bezweifelt.
In Syrien hat die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ angeblich 15 assyrische Christen ermordet. Sie waren bei Kämpfen um ihre Heimatdörfer in die Hände der Dschihadisten gefallen. Wie viele Christen die Islamisten gefangen genommen haben, ist unklar.
Die Unesco sieht in der systematischen Zerstörung von Kulturgütern durch die IS eine Tragödie. Die Extremisten zertrümmerten in der irakischen Stadt Mossul zahlreiche bedeutende Kunstwerke.
Die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ haben im Internet ein Video veröffentlicht, in dem die Zerstörung jahrtausendealte Kulturgüter zu sehen ist. Gefilmt wurde es im Museum der irakischen Stadt Mossul.
Er ist in zahlreichen Propagandavideos des IS zu sehen, trägt darin stets schwarze Kleidung und eine schwarze Sturmhaube. Nun haben die britischen Behörden den Mann enttarnt: Es soll der 27 Jahre alte Mohammed Emwasi aus Westlondon sein.
Immer mehr britische Schülerinnen ziehen in den Dschihad – viele von ihnen kommen aus geordneten Verhältnissen. Wieso sind sie so leicht zu radikalisieren?
Nach Angaben von Aktivisten haben Kämpfer der IS-Terrormiliz noch viel mehr assyrische Christen verschleppt als bisher bekannt. Bei Luftanschlägen der internationalen Koalition im Irak sollen indes führende IS-Mitglieder getötet worden sein.
In New York und Florida sind drei Männer festgenommen worden, die sich offenbar der IS-Terrormiliz anschließen wollten. Womöglich planten sie Attentate in Amerika und die Ausreise nach Syrien.
Eine junge Frau zieht mit ihren kleinen Kindern aus dem Allgäu in den Dschihad nach Syrien. Nach ihrer Rückkehr wird sie verhaftet - und nun zu einer Strafe auf Bewährung verurteilt.
Syrien, Gaza, IS oder Nigeria - die weltweiten Krisen nehmen zu. Im Jahresbericht von Amnesty International wird aber auch der Umgang mit zivilen Opfer beklagt. Die Organisation nimmt vor allem die UN in die Pflicht.
Schwarzkümmelöl als Therapie gegen Krebs, Teufelsaustreibungen mit arabischen Formeln - Hassprediger nutzen okkulte Praktiken, um in Deutschland Dschihadisten zu rekrutieren. Wie Sektenführer wollen sie so junge Menschen von sich abhängig machen.