Die Angst der Afghanen vor dem unbekannten Feind
Rückt Afghanistan in den Fokus des IS? Verbündete sollen am Hindukusch einen Anschlag verübt haben – doch Zweifel bleiben.
Rückt Afghanistan in den Fokus des IS? Verbündete sollen am Hindukusch einen Anschlag verübt haben – doch Zweifel bleiben.
Das Flüchtlingsunglück im Mittelmeer kann niemanden überraschen. Italien fordert lange schon Hilfe – und bittet sogar Amerikas Präsidenten um Unterstützung bei der Stabilisierung Libyens. Doch Obama winkt ab.
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat hat ein neues Video veröffentlicht, das die Ermordung von 28 äthiopischen Christen in Libyen zeigen soll. Vor ihrem Tod beschuldigt sie ein Islamist der Gotteslästerung.
Ein Selbstmordattentäter tötet in Ostafghanistan Dutzende Menschen. Diesmal kritisieren die Taliban den Anschlag. An ihrer Statt brüstet sich die Terrormiliz Islamischer Staat mit der Tat.
Die australische Polizei hat nach eigenen Angaben Terrorpläne einer Teenager-Gruppe vereitelt. Die fünf verhafteten IS-Sympathisanten wollten bereits kommenden Samstag zuschlagen.
Nach einem Vorstoß des IS auf die westirakische Stadt Ramadi flüchten Zehntausende Iraker Richtung Bagdad. Auch Sicherheitskräfte sollen auf der Flucht sein.
Der frühere Stellvertreter des irakischen Diktators Saddam Hussein soll nach mehr als zwölf Jahren Flucht von Schiitischen Milizen ermordet worden sein. Izzet Ibrahim al Duri hatte sich zuletzt der Terrorgruppe des „Islamischen Staat“ angeschlossen.
Im von Bürgerkrieg und Zerfall bedrohten Libyen findet die Dschihadistenmiliz des IS den idealen Nährboden für ihr Expansionsstreben - und gefährdet damit die Sicherheit des gesamten Maghreb.
Im vom Bürgerkrieg zerissenen Jemen bombte sich der IS-Ableger mit zwei verheerenden Selbstmordanschlägen ins Bewusstsein der Menschen. Auf die dortige Al-Qaida-Filiale wächst damit der Druck nachzuziehen - was ihr mit dem „Charlie Hebdo“-Massaker auf grausame Art gelang.
Auch deutsche Dschihadisten sollen für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien als Gefängniswärter und Folterer tätig sein. Dabei ahmen sie vor allem die Foltermethoden des amerikanischen Geheimdienstes CIA nach.
Im Nordirak drängen die kurdischen Peschmerga den „Islamischen Staat“ zurück. Deutsche Waffenlieferungen kommen ihnen gelegen: „Je mehr, desto besser.“ Ein Waffensystem erweist sich als besonders wirkungsvoll.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nannte das Flüchtlingslager Jarmuk in der syrischen Hauptstadt die „tiefste Hölle“, nachdem es von der IS-Miliz eingenommen wurde. Nun sollen die Gotteskrieger das Lager verlassen haben.
Der Extremist Denis Cuspert fordert in einem neuen Video deutsche IS-Anhänger zu Terrorattacken auf. Die Unterstützer der Terrormiliz sollten sich dem ehemaligen Rapper zufolge die Attentäter von Paris zum Vorbild nehmen.
Die amerikanische Offensive im Irak zeigt erste Erfolge: Laut Pentagon habe Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ knapp 30 Prozent ihres Territoriums verloren. Dennoch stehe noch ein langer Kampf bevor.
Unter dem Banner des IS könnten sich extremistische Splittergruppen in Afghanistan neu formieren. Zwar hat der IS in dem von Krieg zerrissenen Land am Hindukusch bisher noch keine „tiefen Wurzeln“ schlagen können, doch die Islamisten erzeugen viel Angst.
Baden-Württemberg will 1000 yezidische Frauen aufnehmen, die von IS-Kämpfern missbraucht wurden. Die ersten 23 von ihnen sind nun angekommen. Das Land lässt sich das einiges kosten.
Papst Franziskus verurteilt den Völkermord an den Armeniern – und Ankara reagiert zornig. Die Türkei bestellt den Gesandten des Vatikan ein und holt den Botschafter des Landes am Heiligen Stuhl vorerst zurück. Das Kirchenoberhaupt schüre „Feindschaft und Hass“.
Wie kann es sein, dass Christen Seite an Seite mit Islamisten kämpfen? Ganz einfach: aus Verzweiflung. Die Bewohner von Libanons Bekaa-Ebene fürchten eine Offensive des „Islamischen Staats“. Da ist ihnen jeder Verbündete recht.
Die Terrormiliz IS hat ein Video von der Zerstörung der antiken Stadt Nimrud veröffentlicht. Es zeigt die Extremisten mit Vorschlaghammer und Pulverfässern. Eine gewaltige Explosion legt nahe: Von der Kulturstätte ist nichts mehr übrig.
Der Angriff auf TV5Monde ist nur ein weiterer Schritt in den digitalen Schattenkrieg. Jeder kämpft hier gegen jeden. Medien sind dabei leicht verwundbar.
Eine Gruppe mittlerweile festgenommener Dschihadisten wollte spanischen Medienberichten zufolge einen Menschen auf offener Straße hinrichten. Ihre Vorbilder: Ein Anschlag in London und die Terrormiliz „Islamischer Staat“.
Für den Hackerangriff auf den französischen Sender TV5 Monde sollen Terroristen verantwortlich sein. Der Geheimdienst vermutet die Täter in Algerien. Doch bei TV5 wurden auch peinliche Sicherheitslücken aufgedeckt.
Öffentlichkeitswirksam hat die islamistische Terrorgruppe Boko Haram dem IS Treue geschworen - und kopiert in Nigeria Bagdadis Methoden. Umstritten ist, ob mehr hinter dem Treueschwur steckt als ein reines Lippenbekenntnis.
Die Palästinenserorganisation PLO hat eine Beteiligung an den Kämpfen um das Flüchtlingslager Yarmuk in Damsakus abgelehnt. Offenbar will man nicht Komplize eines Massakers werden. Für die Bewohner wird die Lage derweil zur Hölle.
„Todeslager“, eine „Katastrophe epischen Ausmaßes“ - Mit ungewohnt drastischen Worten beschreibt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Situation des vom IS kontrollierten Flüchtlingscamps nahe Damaskus. Er fordert eine Intervention.
In Jordanien schwindet die Begeisterung für den Krieg gegen den IS. Die Probleme des Königreichs werden immer größer: Jordanische Dschihadisten, die Lage in Syrien, die Flüchtlinge im eigenen Land - eine Zeitbombe.
Der „Islamische Staat“ rückt in Damaskus vor. Das bietet den Truppen des Präsidenten Assad die Möglichkeit, neben den Dschihadisten auch Palästinenser zu vertreiben.
TV5 Monde ist kein militärisches Ziel. Indem der Islamische Staat den Fernsehsender ausgesucht hat, zeigt er, wovor er sich fürchtet: Vor der Anziehungskraft der freien Welt.
Irakische Truppen haben den Vormarsch des IS in seinem Kernland zwar militärisch gestoppt. Doch in Europa, Afrika und anderen Teilen der arabischen Welt breitet sich die radikalislamische Ideologie weiter aus. Eine Analyse des Kampfs gegen die Terrormiliz.
Nach einer großangelegten Cyber-Attacke des Islamischen Staats auf die französische Sendergruppe TV5 Monde hat die Kommunikationsministerin eine Krisensitzung aller großen Medienunternehmen einberufen.
In München beginnt heute ein weiterer Prozess gegen einen Dschihadisten vor einem deutschen Gericht. Der 21-Jährige soll sich in Syrien einem Al-Qaida-Ableger angeschlossen haben. Ihm drohen bis zu zehn Jahren Haft. Die Beweislage ist jedoch schwierig.
Der „Islamische Staat“ eröffnet den Cyberkrieg. Die Terrormiliz hat den Betrieb der französischen Fernsehsenders TV5 Monde vorübergehend zum Erliegen gebracht. Es soll eine Warnung an die französischen Soldaten sein.
Die spanische Polizei geht verstärkt gegen radikalisierte Muslime vor. Nun hat sie elf mutmaßliche Islamisten mit Verbindungen zur Terrororganisation IS in Katalonien verhaftet.
Die irakischen Behörden haben im befreiten Tikrit mehrere Massengräber mit Opfern der Terrormiliz Islamischer Staat gefunden. Der IS hatte sich tausendfacher Erschießungen gerühmt.
Die Gegner eines Atom-Abkommens mit Iran werden in den nächsten Monaten alles tun, um den endgültigen Vertragsabschluss zu verhindern. Denn sie haben kein Interesse an einem Ende der Sanktionen und einem Wiedererstarken des Landes.