Holt mich raus, ich sterbe!
Ein Deutscher wird in Kundus von Taliban angegriffen. Er ruft telefonisch um Hilfe, die Bundeswehr ist nur drei Kilometer entfernt. Sie bleibt im Lager. Warum?
Ein Deutscher wird in Kundus von Taliban angegriffen. Er ruft telefonisch um Hilfe, die Bundeswehr ist nur drei Kilometer entfernt. Sie bleibt im Lager. Warum?
Die Vereinbarung mit Amerika und Großbritannien zur Überwachung des Telefonverkehrs in Deutschland wird aufgehoben. Der Auslöser dieses formalen Akts aber beschäftigt noch immer - und immer mehr.
Unterdessen wurde am Freitag bekannt, dass die enge Zusammenarbeit des britischen Geheimdienstes GCHQ mit ihrer amerikanischen Partnerbehörde NSA offenbar auch
ban./job. BERLIN/LONDON, 2. August. Die Abkommen von 1968 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten sowie Großbritannien über die ...
Jan Stoops gehört nicht zu den Menschen, die lange mit sich hadern. Deshalb ist er an diesem Abend der Erste, der aufsteht und sich zu erkennen gibt.
Eine seit Jahrzehnten geltende Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien zur Überwachung von Telekommunikation in Deutschland wird aufgehoben. Derweil wurden weitere Details der Praktiken des britischen Geheimdienstes bekannt.
Russland gewährt Edward Snowden Asyl - das sorgt international für Aufsehen. Nach „Guardian“-Angaben ist der ehemalige NSA-Mitarbeiter wohlauf. Der Republikaner John McCain spricht von einem „Schlag ins Gesicht aller Amerikaner“.
nto./ban. Frankfurt/Berlin, 1. August. Russland hat dem von den Vereinigten Staaten gesuchten früheren Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden Asyl gewährt.
Die SPD wirft Kanzleramtsminister Pofalla vor, über das Programm „XKeyscore“ nicht die ganze Wahrheit gesagt zu haben. Er soll nochmal Rede und Antwort stehen. Auch Grüne und Linkspartei kritisieren den Einsatz des Programms durch deutsche Sicherheitsbehörden.
Nach mehr als fünf Wochen hat der Informant Edward Snowden den Moskauer Flughafen Scheremetjewo verlassen. Seinem Asylgesuch wurde stattgegeben. Snowden dürfe sich jetzt ein Jahr lang in Russland aufhalten, sagte sein russischer Anwalt.
Das Weiße Haus und die NSA bestreiten, dass Geheimdienstler praktisch unbeschränkten Zugang zu den gesammelten Internetdaten haben. Dass XKeyscore aber „fast alles“ speichert, „was ein typischer Nutzer im Internet tut“, blieb unwidersprochen.
Plausibel ist Éric Rochants Agentenromanze „Die Möbius-Affäre“ keineswegs. Aber sie besticht durch ihre fulminanten Hauptdarsteller: Cécile de France und Jean Dujardin sind das Traumpaar der amourösen Spionage.
„Helfen Sie der NSA!“ Keith Alexander, Direktor des Geheimdiensts, ist auf der Hacker-Konferenz „Blackhat“ in Las Vegas aufgetreten. Die Argumente und Beschwichtigungen zu den Überwachungsenthüllungen müssen gerade deutschen Beobachtern bekannt vorkommen.
Der „Guardian“ hat neue Dokumente von Edward Snowden veröffentlicht. Sie zeigen, wie Geheimdienste auf sämtliche Aktivitäten von Internetnutzern zugreifen. Neben der Analyse von Metadaten geht es auch um die Ausspähungen Einzelner.
rüb./nto Washington/Frankfurt, 31. Juli. Angesichts der anhaltenden öffentlichen Debatte über die flächendeckende elektronische Überwachung durch amerikanische ...
Beliebt ist Robert Mugabe, der zimbabwische Despot, nicht. Die Wahlen an diesem Mittwoch wird er trotzdem gewinnen. Auch dank großer Zustimmung auf Friedhöfen.
BERLIN, 30. Juli. Im Zuge der Enthüllungen um mutmaßliche digitale Überwachungsaktivitäten ausländischer Geheimdienste haben Außenminister Guido Westerwelle ...
Die deutsche Politik will ein Mittel gegen die Spähaktionen der Geheimdienste gefunden haben: Kryptographie soll es richten. Doch so einfach ist das nicht - und auch keine Lösung des politischen Problems.
WASHINGTON, 29. Juli. Sechs Monate lang, fast vom ersten Tag seiner Amtszeit an, hat Außenminister John Kerry unermüdlich auf eine Wiederaufnahme der direkten ...
Innenminister Friedrich sagt, die Deutschen hätten die falsche Vorstellung, die Amerikaner überwachten jegliche Kommunikation. SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück bezeichnet die Informationspolitik der Regierung als „Skandal im Skandal“.
Mike Rogers, Ausschussvorsitzender im Repräsentantenhaus, verteidigt die umfassenden Datensammlungen der amerikanischen Dienste und die vorsorgliche Gewaltanwendung der ägyptischen Polizei.
Auf Crypto-Partys zeigen Computerexperten, wie sie anonym surfen und ihre Mails verschlüsseln. In Zeiten von Prism sind die Veranstaltungen überfüllt.
oll. BERLIN, 28. Juli. Mehrere tausend Menschen haben am Wochenende gegen die Datenüberwachung durch Geheimdienste demonstriert.
Der britische Premierminister möchte Pornographie im Netz gerne ausfiltern. Ist es wirklich nur ein Zufall, dass die dafür vorgesehene technische Infrastruktur zum Missbrauch einlädt?
Weniger Menschen als erwartet kommen zur Anti-Prism-Demo in Frankfurt. Sie protestierten gegen Überwachung - und gegeneinander.
Voraussetzung Nummer eins: die Kinder mit Freunden in den Urlaub schicken. Es wäre aussichtslos, ihnen Handy und iPhone abzunehmen.
Rechtsprofessor Michael Ronellenfitsch sieht weder die Bürger noch das Land fremden Geheimdiensten schutzlos ausgeliefert. Er fordert strengere Regeln und rät, selbst mehr auf Sicherheit zu achten.
Ob es am heißen Wetter lag? Weniger Menschen als erwartet haben am Samstag gegen Massenüberwachung demonstriert. Hessische Landespolitiker ließen sich aber trotz brütender Hitze nicht davon abhalten, sich zur Spähaffäre zu äußern.
Die „Düsseldorfer Zelle“ wurde vermutlich mit Hilfe von Informationen des amerikanischen Geheimdienstes NSA ausgehoben. Die Verteidiger wollen die Erkenntnisse nicht zulassen.
Es brauchte wohl einen ehemaligen DDR-Bürger wie den Bundespräsidenten, um die Maßstäbe in der NSA-Affäre zurechtzurücken.
Außenminister Westerwelle hat den neuen Posten eines Beauftragten für „Cyber-Außenpolitik“ geschaffen. In der Ausspähaffäre sieht Verfassungsschutzpräsident Maaßen derweil alle Anschuldigungen gegen deutsche Geheimdienste widerlegt.
Am heutigen Samstag wollen rund 5000 Menschen in der Frankfurter Innenstadt gegen die Überwachung durch Geheimdienste demonstrieren. Viele Vereine und Parteien unterstützen den Protest.
Justizminister Holder hat versichert, dass der Enthüller Edward Snowden vor ein Zivilgericht käme, sollte er in Amerika angeklagt werden. Damit sollen offenbar russische Bedenken gegen eine Auslieferung zerstreut werden.
WIESBADEN, 26. Juli. So viel politische Einigkeit in Hessen gab es zuletzt nur bei der Einführung der Schuldenbremse in der Landesverfassung, der sich im ...
Am Sonntag wollen tausende Menschen gegen die NSA-Schnüffelaktionen demonstrieren. Sie haben sich mit Frankfurt dafür einen passenden Ort ausgesucht. Bleibt abzuwarten, wie sich die angekündigten Politiker aus der Affäre ziehen werden.
Die Amerikaner sehen in Edward Snowden einen Verräter, der deutsche Bundespräsident zollt ihm Respekt. Die Abhöraffäre beunruhige ihn sehr, sagte Joachim Gauck.