Spaniens schwieriger Übergang zur Demokratie
Nach dem Tod des Diktators Franco am 20. November 1975 leitete König Juan Carlos Spaniens Demokratisierung ein. Was lehrt uns das in einer Zeit, in der autoritäre Herrschaft wieder populär wird?
EU-Bürger müssen ab sofort eine elektronische Einreisegenehmigung beantragen, um nach Großbritannien reisen zu können. Wer nicht zahlt, darf nicht ins Flugzeug.
Nach dem Tod des Diktators Franco am 20. November 1975 leitete König Juan Carlos Spaniens Demokratisierung ein. Was lehrt uns das in einer Zeit, in der autoritäre Herrschaft wieder populär wird?
Ein Name, der lange fehlte: Erst Künstliche Intelligenz brachte Licht in das Rätsel um Peter Swajlach, ein Opfer des Holocaust. Wie die Technologie gegen das Vergessen hilft – und warum die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen ist.
Eduardo Chillida kämmt den Wind: In der nordspanischen Stadt San Sebastián kann man nicht nur phantastisch essen, sondern sich auch die Kunst eines des größtes spanischen Bildhauers schmecken lassen.
Nach seinem Mammutwerk „Patria“ beschäftigt sich Fernando Aramburu in dem Kurzroman „Der Junge“ weiter mit dem Zusammenhang von kollektiver Tragödie und privaten Emotionen.
Die Briten führen ein elektronisches Registrierungs-System für Touristen ein. Anträge sollen per App gestellt werden – für die Reisenden wird eine Bearbeitungsgebühr fällig.
Obwohl Regionalpolitiker weiter Stimmung machen, scheint im Baskenland die Akzeptanz für die spanische Nationalmannschaft zu wachsen. Das liegt auch am Kern des Teams.
So nationalistisch wie nie zuvor. Im neuen baskischen Parlament haben die regierende PNV und die linke Bildu-Partei so viele Abgeordnete wie nie zuvor. Wird die baskische Unabhängigkeit wieder ein Thema?
Im Baskenland holen die Linksnationalisten das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Doch für die Unabhängigkeit werden sie wohl nicht wieder kämpfen. Ihre Wähler haben inzwischen andere Sorgen.
Wie viel ETA steckt noch im Baskenland? Die Partei EH Bildu will sie nicht verurteilen. Ihr Spitzenkandidat spricht nur von einer „bewaffneten Gruppe“ – und könnte die Wahl gewinnen.
Der Separatismus stürzte Spanien in seine schwersten Krisen. Nun verliert er an Boden. Die Nationalisten in Katalonien und im Baskenland müssen sich neu erfinden.
Fast 200 Menschen wurden am Morgen des 11. März 2004 in Madrid bei dem bisher verheerendsten Terroranschlag in Europa getötet. Fachleute sagen: Er hätte verhindert werden können.
Dokumentationen, Serien und Filme: Bei den großen Streaminganbietern geht es im Dezember nicht nur um Weihnachten, auch Indiana Jones und Percy Jackson gehen online. Eine Auswahl der Streamingangebote.
Erst kämpfte sie gegen die Unterdrückung durch den Franquismus, dann gegen die Bombenleger der Terrorgruppe ETA: Zum Abschied von der Buchhandlung Lagun in San Sebastián.
Im Wahlkampf dreht sich plötzlich alles um die baskische Terrorgruppe Eta. Die Kandidatur Dutzender verurteilter Mitglieder bereitet auch Pedro Sánchez neue Probleme.
Im Baskenland hat ein linkes Parteienbündnis frühere Mitglieder der Terrorgruppe Eta für die Wahlen aufgestellt. Ministerpräsident Sanchez sind die Hände gebunden – er ist auf die Parteien angewiesen.
Botta, Sinn, Shorokhoff, Hacher, Guinand: Nicht nur in Sachsen oder in der Schweiz werden mechanische Uhren gefertigt, sondern auch in Rhein-Main. Das hat Tradition.
In Spanien tritt das „Gesetz über die demokratische Erinnerung“ in Kraft. Es soll helfen, die Wunden von Bürgerkrieg und Diktatur zu schließen. Aber die politischen Gräben bleiben tief.
Als wär’s ein Moralstück aus unmittelbarer Gegenwart: Mit „Tomás Nevinson“ erscheint der letzte Roman von Javier Marías nun auch auf Deutsch.
Die Staatssicherheit der DDR nutzte die Entführung Hanns Martin Schleyers für ihre perfide Desinformationsarbeit aus – und setzte dafür auf die Hilfe eines früheren SS-Manns.
Das spanische „Gesetz der demokratischen Erinnerung“ sorgt für viel Streit, aber es wagt sich an Themen, die zu lange liegen geblieben sind.
Mit Unterstützung von Melbourne Victory wird das afghanische Frauenfußball-Nationalteam in Australiens Fußball-Liga aufgenommen. Nun können die vor den Taliban Geflüchteten erstmals spielen.
Rapper Valtònyc war in Spanien verurteilt worden, weil er die ETA verherrlicht und König Juan Carlos beleidigt hatte. Zuflucht suchte er in Belgien. Der Verfassungsgerichtshof entschied nun: Er darf vorerst bleiben.
Halbe Entschuldigungen, halbe Empathie: Zehn Jahre nach dem Ende der ETA kommt es den Opfern auf den Wortlaut an. Für den Terror wird fast um Entschuldigung gebeten, aber eben nur fast.
Vor zehn Jahren beendete die Terrororganisation ETA ihren bewaffneten Kampf. Dass sich die Nachfolger der baskischen Terrororganisation nun mit versöhnlichen Worten an die Opfer wenden, reicht nicht allen Spaniern.
Jahrzehntelang wurden die Opfer des Terrorismus in Spanien entweder politisiert oder vergessen. Ein Gedenkzentrum im Baskenland gibt ihnen jetzt eine Stimme.
In Spanien ist das erste nationale Gedenkzentrum für Terroropfer eröffnet worden. Baskische Nationalisten wettern dagegen – es schließe Tausende Menschen aus, die Opfer staatlicher und polizeilicher Gewalt geworden seien.
Das Schweigen über die Opfer von Eta ist immer noch ohrenbetäubend – ein Bericht aus dem Baskenland. Der Weg zu einem entspannten Zusammenleben ist lang.
Zwei Wochen nach dem verheerenden Tropensturm „Eta" hat der Hurrikan „Iota" die Küste Nicaraguas erreicht. Der Sturm traf am Montagabend die Karibikküste des mittelamerikanischen Staates.
Während Mittelamerika noch unter den Folgen des Hurrikans „Eta“ leidet, ist bereits der nächste Wirbelsturm unterwegs. „Iota“ nähert sich den Küsten Nicaraguas und Honduras – mit extremen Windgeschwindigkeiten.
Auf seinem prognostizierten Weg in Richtung der Florida Keys hat Tropensturm „Eta“ Kuba mit sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Staatlichen Medien zeigten Bilder von knietief überfluteten Straßen und beschädigten Gebäuden.
In Mittelamerika hat Tropensturm „Eta“ bereits viele Todesopfer gefordert, nun ist er auf die Florida Keys getroffen. Meteorologen befürchteten, dass der Sturm wieder an Stärke zulegt und als Hurrikan das Festland erreicht.
Bilder aus Honduras zeigen, wie ein kleines Mädchen aus dem Westen des Landes geborgen wird, der fast vollständig überflutet wurde. Hier warten Hunderte Menschen auf Hilfe, die sich vor den Fluten auf die Dächer ihrer Häuser gerettet hatten.
In Guatemala wurde ein ganzes Dorf vollständig von einem Erdrutsch begraben, Soldaten helfen vor Ort. Das amerikanische Hurrikanzentrum warnte, dass der Sturm wieder an Kraft gewinnen könne, wenn er die warmen Gewässer der Karibik erreiche.
Hurrikan „Eta“ hat sich abgeschwächt, sorgt in Zentralamerika aber dennoch für Überschwemmungen. Helfer warnen, dass die Regierungen nicht die Kapazitäten haben, ihrer Bevölkerung zu helfen.
Hurrikan „Eta“ hat sich zum Tiefdruckgebiet abgeschwächt und bringt extrem viel Regen nach Mittelamerika. Erdrutsche und Überschwemmungen sind die Folge. Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Opfer deutlich steigen wird.