Die berauschende Vielfalt des Sports
Die Finals in Dresden bringen nicht nur die Athleten, sondern die Stadt in Bewegung. Sachsens Hauptstadt muss dafür gar nicht versuchen, Paris zu sein – sie erschafft ihr eigenes olympisches Flair.
Die Finals in Dresden bringen nicht nur die Athleten, sondern die Stadt in Bewegung. Sachsens Hauptstadt muss dafür gar nicht versuchen, Paris zu sein – sie erschafft ihr eigenes olympisches Flair.
Die sogenannten Finals bieten Sport pur und zeigen, was los ist in der Nation abseits des Fußballs. Das steht im Widerspruch zu dem, was Bürger dieses Landes ständig zu bedenken geben.
Knapp drei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Mailand pflügen die Athleten mit ihren Kajaks und Brettern durch die Dresdner Hafencity. Nicht nur die deutsche Meisterin im Kajak-Einer ist begeistert.
Mit dem sechsten deutschen Meistertitel über 100 Meter untermauert Gina Lückenkemper in Dresden ihre nationale Dominanz im Sprint. Speerwerfer Julian Weber ist eine Klasse für sich.
Mal bin ich der „Wessi“, dann der „Russe“ oder „Jude“: Ich bin derzeit Dresdner Stadtschreiber – was mir dort in den Sozialen Medien an Äußerungen über mich begegnet, lässt mich nicht nur an der eigenen Identität zweifeln.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Christian Piechnick galt mit dem Robotikunternehmen Wandelbots schon als möglicher künftiger Dax-Kandidat. Vor zwei Jahren änderte das Start-up aus Dresden seine Strategie. Der Anspruch des Gründers hat sich nicht geändert.
Die Linke hat doppelt so viele Mitglieder in Sachsen wie im Jahr zuvor. Wer sind die Neuen? Und wie verändern sie die Partei?
Das Deutsche Archiv der Kulinarik hat eine Mission: Geschmack katalogisieren und bewahren. Es geht um Kochkunst, Tafelkultur und Ernährungskunde. Nur: Wie lässt sich Genuss aufheben?
Flower Power oder Lass Pflanzen sprechen in der Landesgalerie in Krems, Maria Lassnig in Arles und gezeichnete Präzision von Vija Celmins in der Fondation Beyeler in Riehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Schwarz mit Dunkelrot: In Sachsen haben sich CDU und Linke im Rahmen eines Bündnisses von vier Parteien auf den Haushalt geeinigt. Die Kooperation kam zustande, weil das BSW eine Einigung ablehnte.
Damals mussten die Revolutionäre ohne Smartphone und Internet auskommen: Das Deutsche Hygienemuseum Dresden erzählt die Geschichte der Freiheitsbewegungen in Osteuropa vor 1989.
Wegen „Bedenken der Sicherheitskräfte“ muss Mainz 05 die erste DFB-Pokal-Runde zu einem unliebsamen Termin bestreiten. Der Klub kritisiert den DFB. Derweil steht fest, welche Spiele im Free-TV laufen.
Bis 2035 soll in Frankfurt die Musikhochschule ein neues Gebäude bekommen. Aber alle anderen Kunstensembles sollen leer ausgehen. Warum das Frankfurt Lab für sie so wichtig ist und was ein „neuer Kulturcampus“ mit vielen Standorten sein könnte, überlegen Ensemble Modern und Crespo Foundation.
Aktuell findet in Leipzig das Bachfest statt. In besonderer Weise wird Bachs Musik in Japan geliebt. Aber hätte sich der Komponist 1743 über dieses ferne Land genauer informieren können?
In Dresden steht ein Mitglied der Partei „Freie Sachsen“ vor Gericht, der Wahlbriefe aus Briefkästen entwendet und die Stimmzettel gefälscht haben soll. Er war damit überraschend in den Ortschaftsrat eingezogen.
Sie soll zwar nicht direkt an den NSU-Morden beteiligt gewesen sein, aber sie soll der rechtsextremistischen Zelle geholfen haben. In Dresden soll nun ein Prozess gegen Susann E. beginnen.
Im früheren Domizil der Dresdner Staatsoperette bricht ein Feuer aus. Trotz stundenlanger Löscharbeiten brennt das Gebäude aus. Nun stehen drei Mädchen im Fokus der Ermittlungen.
Infolge einer Strafanzeige des BSW ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen Robert Habeck. Um welche Äußerungen es genau geht, macht das BSW allerdings nicht öffentlich.
In einem Gebäude der früheren Staatsoperette im Osten Dresdens ist ein Großbrand ausgebrochen. Das Haupthaus und der ehemalige Zuschauerraum können wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden.
„Undertainment“ heißt das eine Stück, das andere spielt mit Rachmaninow. Die Dresden Frankfurt Dance Company zeigt mit „Forsythe/Hauert“ auch, was dem Publikum in Frankfurt seit Jahren fehlt.
Der amerikanische Chiphersteller Globalfoundries erweitert seine milliardenschweren Pläne für den Ausbau seiner Standorte im Heimatmarkt. Dahinter steckt wohl auch ein politisches Kalkül. Für die Erweiterung seiner Fabrik in Dresden kann der Konzern weiter auf staatliche Förderung hoffen.
Im vergangenen Herbst wird am Rand eines Weges in Klipphausen ein toter Jogger gefunden. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt seine Frau, ihn aus Habgier überfahren zu haben. Vor Gericht bestreitet die Witwe die Tat.
Canaletto und Dessous am frühen Morgen: Eine Deutschlandticket-Reise von der Bastei nach Meißen offenbart, warum diese Gegend schon immer viele Follower hatte
William Forsythe ist zurück: Die Frankfurt Dresden Dance Company zeigt die Uraufführung von „Undertainment“ und eine neue Arbeit von Thomas Hauert im Festspielhaus Hellerau.
Künstler aus der DDR überquerten häufig die Grenze in den Westen. Von dort erhielten die Ostkünstler auch schon mal hohen Besuch. Wie kam das?
Dynamo verliert in Mannheim und gewinnt doch. Arminia schafft den Sprung nach oben vor dem Fernseher. Schuld daran sind Niederlagen der Konkurrenten. Dresdens Aufstieg wird von unschönen Bildern begleitet.
Gegen den AfD-Politiker wird unter anderem wegen Bestechlichkeit ermittelt. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit Spionagevorwürfen.
Freiheit bedeutet nicht nur, sich aus Fesseln der Gewalt zu lösen, sondern auch über sein Schicksal bestimmen zu können. Konnten das die der Hölle entkommenen Juden am 8. Mai 1945 und danach? Was der Tag für meine Eltern und Juden aus ganz Europa bedeutete.
Die Dresdner Eislöwen steigen erstmals in die Deutsche Eishockey Liga auf. Dafür muss die Düsseldorfer EG endgültig eine Klasse tiefer. Im Ligabüro wird das mit gemischten Gefühlen aufgenommen.
Im Alter wünschen sich viele Angebote mit Service und Betreuung, merken aber schnell: Die Vielfalt ist riesig, es kommt auf die Details an – und aufs Geld.
Man brüllt sich so durch: Frank Castorf inszeniert „Dantons Tod“ von Georg Büchner und „Der Auftrag“ von Heiner Müller als Revolutionsalbtraumcollage in Dresden.
Zwei maskierte Männer zerren einen anderen gegen seinen Willen in ein Auto – und fahren davon. Zeugen alarmieren die Polizei, die eine Fahndung mit Hubschrauber startet. Doch die Entführung in Dresden ist Teil einer Feier.
Preußische Kulturblüte um 1800 in Neuhardenberg, der Mythos von Caesar und Kleopatra in Speyer und koreanische Kultur aus zwei Jahrtausenden in Dresdens Grünes Gewölbe. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Der Star aus „The Zone of Interest“ und „Babylon Berlin“ ist nun erstmals am Schauspiel Frankfurt zu Gast: Christian Friedel über seine Arbeit als Regisseur an „Solaris“.
Dieter Hallervorden zeigt auf der „Friedensprozession“ in Dresden, dass man ihn beim Wort nehmen muss. Bei ihm werden Demokraten zu Nazis und wird Verteidigung zum Angriff. Im Kreml hört man so etwas gern.