Deutschen Herren so schlecht wie noch nie
Die deutschen Hockey-Herren verlieren auch das Spiel gegen Belgien um Platz 5. Weltmeister bleibt Australien nach einem furiosen 6:1 im Finale gegen Gastgeber Holland.
Die deutschen Hockey-Herren verlieren auch das Spiel gegen Belgien um Platz 5. Weltmeister bleibt Australien nach einem furiosen 6:1 im Finale gegen Gastgeber Holland.
Wie bei den Damen, so auch bei den Herren: Bei den Hockey-Weltmeisterschaften in Den Haag trifft in beiden Endspielen das Gastgeberteam auf Australien.
In ihrem vierten Gruppenspiel beim 5:3 über Neuseeland haben die deutschen Hockey-Herren bei der WM in Den Haag endlich ihren zweiten Sieg verbucht. Für den erhofften Einzug ins Halbfinale aber ist der Olympiasieger auf Schützenhilfe angewiesen.
Den deutschen Hockey-Herren droht bei der WM in Den Haag das schlechteste Abschneiden seit 1971. Die Schwächephase ist Folge einer zu kurzen Vorbereitung. Am Sonntag (10.30 Uhr) spielt das Team nun gegen Neuseeland um die letzte Chance.
Überzeugend ist anders: Die deutschen Hockeyherren müssen bei der Weltmeisterschaft die erste Niederlage hinnehmen - sie verlieren 0:1 gegen Argentinien. Das Team der Damen schlägt Südafrika 3:1.
Vieles, was rund um den Fußball passiert und eine künstliche Bedeutung erhält, ist den Hockeyspielern völlig fremd. Die beiden Sportarten trennen nicht Welten, sondern ganze Galaxien
Die WM in der Hockey-Hochburg Niederlande dürfte den deutschen Teams mal wieder vor Augen führen, was in ihrer Sportart über die großen Erfolge hinaus möglich ist.
„Alle Mitarbeiter des Teams sind sicher und wohlauf“: Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen dementiert Berichte des syrischen Außenministeriums, es seien Waffeninspekteure verschleppt worden. Bestätigt wird aber eine Attacke auf ein OPCW-Team.
Der kongolesische Milizenführer Germain Katanga ist vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag für Beihilfe an einem Massenmord zu 12 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Tokio will das Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag akzeptieren und fortan in der Arktis keine Wale mehr fangen. Seit 1988 hatte Japan „zu Forschungszwecken“ mehr als 10.000 Wale gefangen und getötet.
Finanzminister Schäuble sieht Parallelen zwischen der russischen Ukraine-Strategie und „Methoden, mit denen einst Hitler das Sudetenland übernommen hat“.
Japan begründete die Jagd auf Wale im Südpolarmeer stets mit wissenschaftlichen Zwecken. Der Internationale Gerichtshofs in Den Haag hat dem nun widersprochen. Japan will sich an das Verbot halten.
In den Streit um die Ukaine kommt Bewegung: Wladimir Putin ruft Barack Obama an, am Sonntag wollen sich Kerry und Lawrow treffen. Eine gemeinsame Initiative zur Lösung des Konflikts sei möglich, heißt es in Moskau. Der Kreml habe nicht „die geringste Absicht“, in das Nachbarland einzumarschieren.
Barack Obama trifft in Brüssel die Spitzen der EU. Die Partner, die sich in der NSA-Affäre entzweit hatten, erneuern die transatlantische Freundschaft.
Präsident Obama hat Russland vorgeworfen, aus Schwäche, nicht aus Stärke zu handeln. Es gebe größere Bedrohungen für Amerika. Er drohte mit neuen Sanktionen, sollte Moskau weiter in der Ukraine intervenieren. Die Sache sei nicht erledigt.
Vieles deutet darauf hin, dass Russland auf längere Zeit aus dem Club der wichtigsten Industrienationen ausgeschlossen bleibt. Wladimir Putins Vorgehen gilt in Den Haag nicht mehr als vorhersehbar.
Die Sanktionen treffen Russland kaum, sagt die russische Regierung. Dennoch rechnet sie allein in den ersten drei Monaten des Jahres mit Kapitalabflüssen von rund 70 Milliarden Dollar.
Der Westen will die Isolierung Russlands weiter verschärfen. Die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industriestaaten sagten den G-8-Gipfel mit Russland ab - und wollen sich ohne Moskau in Brüssel treffen.
In Den Haag findet der 3. Weltgipfel zur nuklearen Sicherheit (NSS) statt, Nordex lädt zur Bilanzpressekonferenz in Frankfurt und der Ex-Trader Jérôme Kerviel klagt gegen die Société Générale wegen seiner Entlassung.
53 Staats- und Regierungschefs wollen auf dem Atom-Gipfel über den Schutz nuklearen Materials vor Terroristen beraten. Doch die Krise in der Ukraine wird den Gipfel dominieren - Putin kommt nicht nach Den Haag.
Zum Haager Nukleargipfel, der an diesem Montag beginnt, reist ein ergrauter Barack Obama an. Die Russland-Politik des Präsidenten ist gescheitert. Schon heißt es, er sei auf dem besten Wege, der Jimmy Carter unserer Zeit zu werden.
China will Russland nicht verurteilen – fühlt sich aber unbehaglich. Schließlich gibt es kaum etwas, das Peking mehr fürchtet als ein Referendum über Selbstbestimmung. Auch mit der Ukraine will man es sich nicht verderben.
Mit Äußerungen gegen Marokkaner hat der Rechtspopulist Geert Wilders in den Niederlanden für Empörung gesorgt. Nun wollen Einwandererorganisationen Strafanzeige gegen ihn erstatten.
Das Referendum und die Annexion der Krim werden im Westen einhellig abgelehnt. Als Reaktion auf die Rede Putins droht Brüssel mit einer „geeinten europäischen Antwort“. Washington spricht von Landraub.
Amsterdam will sein Image als Drogenparadies loswerden. Vielen Coffeeshops droht nun das Aus. Der Cannabis-Einzelhandelsverband warnt: Jetzt schlägt die Stunde der Straßendealer.
Der Internationale Strafgerichtshof hat den kongolesischen Warlord Germain Katanga für schwere Kriegsverbrechen schuldig gesprochen. Sie sprachen ihn aber vom Vorwurf frei, Kindersoldaten rekrutiert und Mädchen als Sexsklavinnen missbraucht zu haben.
Das ukrainische Parlament will den abgesetzten Präsidenten vor dem Internationalen Strafgerichtshof anklagen. Aber Viktor Janukowitsch bleibt verschwunden. Viele vermuten ihn auf der Krim.
Deutschland spielt eine weithin anerkannte Vorreiterrolle bei der Fortentwicklung der internationalen Strafgerichtsbarkeit. Doch das Prinzip, überall auf der Welt Völkermord zu verfolgen, stößt an Grenzen.
Nach dem Bericht einer UN-Kommission über die systematischen Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea appelliert Amerika an Diktator Kim. Dessen Schutzmacht China wiegelt hingegen ab.
Rund 120.000 politische Gefangene werden in Nordkorea unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Vereinten Nationen, der am Montag in Genf vorgestellt wurde.
Im Kriegsverbrecherprozess in Den Haag hat sich der frühere bosnisch-serbische Armeechef Mladic geweigert, über seinen Weggefährten Karadzic auszusagen. Er leidet angeblich an Gedächtnisschwäche.
Vor hundert Jahren endete die Schutzfrist für Richard Wagners letzte Oper „Parsifal“. Sofort brach ein beispielloses „Parsifal“-Fieber aus, ein halbes Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Warum?
Beweise für Greueltaten der Truppen Assads liegen der Syrien-Ermittlungskommission vor. Mindestens 11.000 Menschen wurden in syrischen Gefängnissen zu Tode gefoltert. Millionen sind vertrieben worden.
Vor dem Libanon-Sondertribunal bei Den Haag läuft seit dem Vormittag der Mordprozess gegen die mutmaßlichen Mörder Rafiq al Hariris. Hizbullah-Angehörige sollen den sunnitischen Multimilliardär 2005 umgebracht haben – im Auftrag des Assad-Regimes.
Die Labour Party sprach stets von „Einzelfällen“ - tatsächlich sollen mehrere Hundert Iraker von britischen Streitkräften misshandelt worden sein. Zwei NGOs haben jetzt Strafanzeige in Den Haag gestellt. Außenminister Hague reagiert gelassen.