Ein Minenschaf zieht in den Krieg
Lichtblitze aus dem Hinterhalt: Das neu gestaltete Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden sucht seinen Platz zwischen Avantgarde, Prunk und dem Ethos des militärischen Widerstands.
Lichtblitze aus dem Hinterhalt: Das neu gestaltete Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden sucht seinen Platz zwischen Avantgarde, Prunk und dem Ethos des militärischen Widerstands.
Einst war sie von der Interflug übernommen worden, längst hätte die alte Regierungsmaschine veräußert sein können. Doch die ehemalige „Konrad Adenauer“ trägt Kanzlerin Merkel noch heute durch Asien - auch ohne „Air Show“.
Nur noch 12 Abteilungen statt 16 und eine Kürzung von 35 Prozent bei der Zahl der Dienstposten: Verteidigungsminister de Maizière will nach F.A.Z.-Informationen sein Ministerium neu strukturieren.
Verteidigungsminister de Maizière hat in Brüssel Erwartungen gedämpft, der Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan könne schnell vollzogen werden. Er betonte, eine Verkleinerung des deutschen Kontingents sei nur in Absprache mit den Verbündeten möglich.
Grüne für Koalitionsverhandlungen - Die Berliner Grünen wollen die Möglichkeit einer gemeinsamen Landesregierung mit der SPD ausloten. Ein Grünen-Parteitag stimmte am Freitagabend für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD.
An militärisches Pathos erinnert im Senatssaal der Universität der Bundeswehr München nur eine Stauffenbergbüste. Hier tagt der studentische Konvent in öffentlicher Sitzung, und trotz besten Oktoberfestwetters ist es brechend voll.
Ärger um Polizeieinsatz - Die Auflösung einer Sitzblockade durch die Polizei am vergangenen Samstag in Neuruppin hat zu heftigen Diskussionen geführt. Nach einer Gegendemonstration gegen Neonazis hatten sich 200 Personen auf die Straße gesetzt.
Thomas de Maizière, Bundesminister der Verteidigung, wird in diesen Tagen entscheiden, ob er die für eine zweite Amtszeit gewählte Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, die Historikerin Merith Niehuss, im Amt bestätigt.
Benedikt XVI. hat seinen viertägigen Besuch in Deutschland mit einem Plädoyer für einen Verzicht der katholischen Kirche auf Macht und Privilegien beendet. Nötig sei eine „Entweltlichung“. Forderungen nach einer Reform weist der Papst zurück.
Die Wissenschaft blüht weltweit und ist zugleich das am effektivsten globalisierte Subsystem. Und kaum ein Land hat eine so vielfältige Hochschullandschaft wie Deutschland. Wer jetzt ein Studium beginnt, kann sich freuen. Ein Lob der Universität.
In Frankfurt fristet die Bundeswehr ein Nischen-Dasein. Ihre einzige größere Dienststelle ist das Amt für Flugsicherung in Hausen. Anfang Oktober wird sie 40 Jahre alt.
Es ist immer jemand da - ob nachts oder am Wochenende. Alle Fäden laufen hier zusammen. Was wann wo in der Luft passiert - die Soldaten müssen im Bilde sein. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass jeder Bundeswehrpilot rechtzeitig ...
löw. BERLIN, 22. September. Verteidigungsminister de Maizère (CDU) will sich verstärkt um ausgeschiedene Soldaten der Bundeswehr kümmern, die er als "Veteranen" bezeichnete. Dieser Begriff ist vor allem für ehemalige Kriegsteilnehmer gebräuchlich, in der Bundeswehr wurde er bisher kaum verwendet.
reb./löw. DÜSSELDORF/BERLIN, 22. September. Einen Monat vor der Entscheidung über die Bundeswehrstandorte steht noch nicht fest, ob Bonn Hauptsitz des Verteidigungsministeriums bleibt. Das Ministerium bestritt am Donnerstag einen ...
Der Papst ist in Deutschland eingetroffen. Seine erste Ansprache hält er im Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten. „Die Kirche ist keine Parallelgesellschaft“, sagt Wulff.
löw. BERLIN, 21. September. Das deutsche Heer soll künftig einen Umfang von 57 570 Soldaten haben, rund 25 000 weniger als in der bisherigen Struktur. Das teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.
BERLIN, 19. September. Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit fliegt der kleine Hubschrauber auf das Flachdachgebäude zu, in dem sich die Terroristen verborgen halten sollen. Außen sitzen paarweise vermummte Soldaten, Spezialkräfte der Bundeswehr, die sich flink abseilen und im Haus verschwinden.
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière ist am Sonntag unangekündigt in Afghanistan eingetroffen. Bei seinem dritten Besuch wollte er sich noch nicht festlegen, wie viele deutsche Soldaten im nächsten Jahr abgezogen werden sollen.
BERLIN, 18. September. Noch sei es zu früh, über Zahlen und Zeitpläne für den Abzug der Kampftruppen aus Afghanistan zu sprechen, hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière jetzt während eines Kurzbesuchs im Einsatzland gesagt.
BERLIN, 18. September. Noch sei es zu früh, über Zahlen und Zeitpläne für den Abzug der Kampftruppen aus Afghanistan zu sprechen, hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière jetzt während eines Kurzbesuchs im Einsatzland gesagt.
löw. MOSKAU, 15. September. Die Bundeswehr soll Russland bei der Modernisierung seiner Streitkräfte unterstützen. Verteidigungsminister de Maizière stellte seinem Amtskollegen Serdjukow bei einem Besuch in Moskau am Donnerstag unter ...
In seiner ersten Talkshow beim neuen Sender diskutiert Günther Jauch über den Terror vom 11. September 2001 und über die Bundeswehr in Afghanistan. Es war alles sehr wohltemperiert. Oder langweilig? Hat wirklich jemand eine „Revolution“ erwartet?
Frankfurt erweitert den Horizont. Bei einer Vorschau auf den Spielplan der neuen Saison, zu der das Bankhaus Metzler am Sonntag nach Alt Bonames eingeladen hatte, bekannte Schauspiel-Intendant Oliver Reese (Foto), den Wirtschaftsteil der Zeitung erst zu lesen, seit er in Frankfurt wirke.
Militärgeschichte? Ach nein. War das nicht eine Disziplin für ältere Männer mit Hut, die zwischen olivgrünem Kriegsgerät und Vitrinen voller Orden herumstapfen und glänzende Augen bekommen, wenn sie ihrem Enkel von den Panzerschlachten ...
Die Krankheit entwickelte sich schleichend. In seiner Kindheit sei er häufig erkältet gewesen, habe später vielleicht eine Grippe verschleppt, berichtet Stefan Endrich. Mit 18 Jahren wurde er von der Bundeswehr ausgemustert, weil man Blut und Eiweiß im Urin fand.
Der Angriff auf die Tanklaster bei Kundus im September vor zwei Jahren war die folgenreichste militärische Einzelhandlung in der Geschichte der Bundeswehr. Sie führte vor Augen, was es bedeutet, eine Armee in den Krieg zu schicken. Das zeigt jetzt ein Film im ZDF.
löw. BERLIN, 6. September. Ein insgesamt rund 235 Millionen Euro teures System zum Schutz von Feldlagern vor Raketen- und Mörserbeschuss, das seit einem Jahr mit Hochdruck in der Bundeswehr eingeführt wurde, soll vorerst nicht in Afghanistan eingesetzt werden.
Bad Camberg, 4. September Zum Einberufungstermin der Bundeswehr kommt man nicht früher als nötig, dieser Überzeugung war auch Dirk Martin. Doch der junge Hesse hatte sich in der Uhrzeit geirrt und war vier Stunden zu früh in der Kaserne in Diez an der Lahn.
löw. BERLIN, 4. September. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) sieht den Bundeswehreinsatz in Afghanistan nach wie vor im Kampf gegen den Terrorismus begründet. Das bekräftigte sie am Wochenende anlässlich des bevorstehenden Jahrestages der Terrorangriffe auf die Vereinigten Staaten vom 11.
Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist nichts mehr, wie es war. Doch das liegt nicht nur an Usama Bin Ladin und Al Qaida. Amerika und der Westen insgesamt sind in eine Falle nach der anderen getappt, meint Stefan Aust. Sein ARD-Film beweist es.
Militärisch ist Oberst Ulrich Kirsch ein Fachmann für den Schutz vor Gift, Seuche und Strahlung. Zwar ist er vor vierzig Jahren zunächst bei der Luftwaffe in die Bundeswehr eingetreten, doch wechselte er als junger Offizier zum Heer, ...
Die Anschläge vom 11. September 2001 sind ein totales historisches Ereignis, eines, das Folgen für jedes einzelne gesellschaftliche Subsystem hatte. Zwar hieß es schon einen Tag später, nichts würde mehr so sein wie zuvor, aber richtig ...
Hellmut Königshaus beklagt oft und laut Mängel bei der Ausrüstung der Bundeswehr. Das sei seine Aufgabe, sagt er und zitiert Artikel 45b des Grundgesetzes. Dort ist von einem Hilfsorgan die Rede.
Wer einmal mit dem Sturmgewehr G 36 geschossen hat, das vor zwölf Jahren als neue Standardwaffe der Bundeswehr eingeführt worden ist, konnte sich von seiner leichten Handhabbarkeit überzeugen. Eine ähnlich weite Verbreitung bis in ...
Ist der öffentliche Dienst wirklich so langweilig, wie alle behaupten? Stimmt das Vorurteil von Stempeluhr, Zeitunglesen und „Mahlzeit“ ab halb 11? Und das alles in einem starren, vorgezeichneten Lebensweg? Keineswegs. Es gibt Menschen, die finden den Job beim Staat alles andere als öde.