In versunkenen Zeiten
Dass die Bundeswehr mit Steuerfreiheit für ihren freiwilligen Wehrdienst geworben hat, ist nicht einzusehen. Schließlich waren Zeitsoldaten auch nicht von der Steuer befreit.
Dass die Bundeswehr mit Steuerfreiheit für ihren freiwilligen Wehrdienst geworben hat, ist nicht einzusehen. Schließlich waren Zeitsoldaten auch nicht von der Steuer befreit.
Die vier noch lebenden Amtsvorgänger von Christian Wulff wollen dem Großen Zapfenstreich für den zurückgetretenen Bundespräsidenten fernbleiben. Mehrere Spitzenpolitiker haben ihre Teilnahme an der Veranstaltung am Donnerstag abgesagt.
Das Problem der Weltkarten-Projektion
Angesichts der Unruhen in Afghanistan zieht die Bundeswehr ihre Soldaten aus dem Stützpunkt Taloqan früher ab. Pakistans Premierminister Gilani rief die Taliban auf, mit der Regierung in Kabul zu verhandeln.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will Kommunen bei der Vermarktung stillgelegter Bundeswehrkasernen nicht bevorzugen.
Seit 2007 setzt die Bundeswehr Schützenpanzer in Afghanistan ein. Die Besatzung ist jung, ihr Alltag im Winter von Routine geprägt. Eine Fahrt zur tadschikischen Grenze.
Bis zu 120.000 afghanische Sicherheitskräfte könnten zu den Aufständischen überlaufen, sollte die Truppe wie vorgesehen reduziert werden, sagt Verteidigungsminister de Maizière im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Asadullah war Taliban, nun ist er Hilfspolizist. Wem er künftig die Waffe hält, wer weiß das schon.
Es tun nicht alle. Wer sich beruflich für den Dienst an der Allgemeinheit entscheidet, verpflichtet sich auf strenge Standards im Umgang mit privaten Geschenken, Zuwendungen und Einladungen und lehnt fast immer ab. Fünf Berichte aus der Praxis.
Immer mehr ausländische Soldaten verlassen Afghanistan. Heimische Kräfte sollen die Lücke füllen. Die Isaf lobt deren Beitrag. Doch viele Afghanen fürchten die Kämpfer - etliche sind alte Bekannte.
Auch wenn die Bundeswehr ein Jahr länger in Afghanistan bleibt, ist längst klar, dass der Einsatz nicht mit einem großen Sieg enden wird. Es wäre schon viel erreicht, wenn am Ende keine große Niederlage stünde.
Der Bundestag hat die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan um ein Jahr mit einer verringerten Truppenstärke gebilligt. Die Höchstgrenze für die einzusetzenden Soldaten wird von bisher 5350 Soldaten auf 4900 herabgesetzt.
Matthias Bühler ist eine Hürdensprint-Hoffnung. Nach Differenzen mit dem Verband ist er aus der Sportkompanie geflogen. Im Interview spricht er über den Verlust seiner Förderung.
Die Lage ist seit der Unabhängigkeitserklärung 2008 recht stabil, doch im serbisch-kosovarischen Grenzgebiet wächst die Spannung. Jüngst kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Oppositionsanhängern und der Polizei.
Die Wehrpflicht ist erst einmal Geschichte. Die Grundsätze der „Inneren Führung“ aber sollen in der Bundeswehr fortwirken. Gerade für die Freiwilligenarmee im Einsatz sind sie brisant.
Braucht Deutschland ein Gesetz für Auslandseinsätze der Bundeswehr - oder reicht das Mandat?
Bei Gefechten im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr sind nach Angaben der Polizei zehn Taliban-Kämpfer getötet worden. In der Provinz Paktia wurden bei einem Selbstmordanschlag unterdessen sechs Menschen getötet.
Verbände kritisieren die Reformpläne von Verteidigungsminister Thomas de Maizière als „weitestgehend verfehlt“. Die Beamten-Interessenvertretung VBB hält die Pläne sogar für verfassungswidrig.
Nach holprigem Start geht es voran mit der Rekrutierung von Soldaten für die Bundeswehr. Die befürchtete Not nach dem Wegfall von Wehr- und Zivildienst ist nicht eingetreten.
Neue Idole, alternative Heroen, verbrauchte Altstars: Der Sportsoziologe Karl-Heinrich Bette spricht im F.A.S.-Interview über Vergötterung und Inszenierung - und die Erwartung, dass Spitzenathleten krachend scheitern.
Der Bundeswehrverband bezweifelt die Nachhaltigkeit der Streitkräftereform. Der Vorsitzende Kirsch sagte der F.A.Z., die Reform sei nicht „demographiefest“, weil die geplanten Stellen nicht besetzt werden könnten. Zudem befürchte er weitere Einschnitte im Etat.
Der Deutsche Bundeswehr-Verband sorgt sich um die Attraktivität des Soldatenberufs. „Die Gefahr, dass die Attraktivität dieses Berufes sinkt, ist hoch“, sagt der Vorsitzende Heer des Verbandes, Oberstleutnant Thomas Behr, im Interview mit der F.A.Z.
Verteidigungsminister de Maizière ist zu einem Kurzbesuch in Afghanistan eingetroffen. Er wolle den deutschen Isaf-Soldaten seinen „persönlichen Respekt zollen“.
Die populärste Politikerin im Kosovo ist die deutsche Kanzlerin - seit sie Serbiens Streben entgegentrat, noch dieses Jahr Kandidat für den EU-Beitritt zu werden.
Bundesaußenminister Westerwelle hat in der Bundestagsdebatte zum neuen Afghanistan-Mandat der Bundeswehr das Jahr 2011 als „Wendepunkt“ für die Afghanistan-Politik bezeichnet. Eine Mehrheit für das Mandat gilt als sicher.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das neue Mandat für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan gebilligt. Bis Januar 2013 soll die Truppenstärke von 5350 auf 4400 Soldaten reduziert werden.
FDP-Politikerin Elke Hoff droht damit, dem Afghanistan-Mandat für die Bundeswehr die Unterstützung zu entziehen - falls nicht bestimmte Fähigkeitslücken geschlossen werden. Westerwelle will eine Regierungserklärung abgeben.
Ein Offizier und Manager: Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit und Oberst der Reserve, sieht die Bundeswehr als konkurrenzfähigen Arbeitgeber.
Die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber des Landes. Das Ende der Wehrpflicht hat den Wettbewerb mit der Wirtschaft um Personal verschärft.
Im Jahr 2014 will die Bundeswehr aus Afghanisten abziehen. Der Einsatz hat die Bundeswehr stärker verändert als jede Armeereform. Die deutschen Soldaten haben gezeigt, dass sie bestehen können.
Der Rhein abgesperrt, die Straßen leergefegt, die Häuser verlassen – Koblenz im Ausnahmezustand. Eine Luftmine und eine Bombe wurden entschärft und eine logistische Meisterleistung vollbracht.
Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Z. hatten das Spiel entworfen. Die drei rechtsextremistischen Terroristen sollten durch den Verkauf von „Pogromly“ in der Neonazi-Szene ihren Lebensunterhalt finanzieren.
Seit Jahren verunsichert eine Serie von Brandanschlägen das Saarland, nun gibt es Hinweise auf eine Verbindung zur Zwickauer Terrorzelle. Der mutmaßliche Serienmörder Uwe Mundlos war nach F.A.S.-Informationen Mitte der neunziger Jahre bei der Bundeswehr in Sachsen.