Warum Athen mit seinen Gläubigern immer noch streitet
Wieder verhandeln die Euroländer über Griechenland. Warum dauert der Streit eigentlich so lange? Und welche Fortschritte gibt es? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Wieder verhandeln die Euroländer über Griechenland. Warum dauert der Streit eigentlich so lange? Und welche Fortschritte gibt es? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Ein besseres Klima, aber keine Fortschritte: So beschreiben die Reformkontrolleure der „Troika“ die Verhandlungen mit Griechenland. Jetzt richten sie sich offenbar auf drei Varianten des Scheiterns ein.
Nach intensiven Verhandlungen sieht EU-Kommissionspräsident Juncker Bewegung im Schuldenstreit mit Griechenland. So sei Ministerpräsident Tsipras bereit, Privatisierungen im Umfang von 17 Milliarden Euro zuzustimmen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Wo tobte die Seeschlacht von Salamis? Eine Theorie will den Ort des Geschehens anhand der Ausrichtung des Niketempels auf der Akropolis ermitteln. Dafür spricht einiges.
Euklid Tsakalotos leitet jetzt anstelle von Giannis Varoufakis die Gespräche mit den internationalen Geldgebern. Doch in vielem ähnelt er dem Finanzminister.
Griechenland braucht dringend weitere Hilfsgelder, doch die Verhandlungen stocken. Nun hat die Regierung in Athen die Schuldigen dafür gefunden. Aus ihrer Sicht sind es die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds. Athen nennt auch Gründe.
Kann Griechenland seine Schulden langfristig tragen? Daran gibt es schon lange erhebliche Zweifel. Doch jetzt dem Land abermals Schulden zu erlassen, stößt bei deutschen Wirtschaftsexperten auf harsche Ablehnung.
Die Regierung von Ministerpräsident Tsipras will die allgegenwärtige Korruption und Gewalt im griechischen Sport bekämpfen. Klubs und Verbände wehren sich – und verbünden sich mit Fifa, Uefa und Fiba. Ein Spiel mit dem Feuer.
Weil sich die Finanzlage Griechenlands schlechter entwickelt als erwartet, macht der Internationale Währungsfonds Druck. Sollten die Euroländer Athen keine Schulden erlassen, will der IWF offenbar nicht mehr mit eigenem Geld helfen.
FDP-Chef Christian Lindner fordert die Europäische Zentralbank auf, ihre Anleihekäufe zu unterbrechen. Nur so würden die Euro-Länder zu richtigen Reformen gezwungen.
FDP-Chef Lindner hat sich im Interview mit der F.A.Z. gegen Hilfen für Griechenland ausgesprochen, sollte sich Athen Reformen verweigern. Der frühere griechische Ministerpräsident Papandreou hat sich für ein Referendum über die Mitgliedschaft im Euro ausgesprochen.
Im Streit um Reparationszahlungen drückt sich Athens Justizminister vor klaren Worten – anders als die Parlamentspräsidentin. Und Bundespräsident Gauck.
Die beiden Bronzen von Riace gelten als Meisterwerke der Antike - und als ein großes Rätsel: Wen haben sie dargestellt? Jetzt gibt es eine neue Theorie zu ihrer Bestimmung. Die Spur führt nach Athen.
Bundespräsident Gauck hat sich zu den Forderungen der griechischen Regierung geäußert, die von Deutschland hohe Entschädigungen für NS-Kriegsverbrechen verlangt. Er hält es für angebracht, dass „ein geschichtsbewusstes Land wie unseres auslotet, welche Möglichkeiten von Wiedergutmachung es geben könnte“.
Der frühere Bundesaußenminister geht mit der Führung in Athen hart ins Gericht: Ministerpräsident Tsipras und seine Leute sollten endlich aufhören, sich wie eine Oppositionspartei aufzuführen. Nicht nur das ist bemerkenswert an seiner Wortmeldung.
Die Ratingagentur hält eine Einigung im Schuldenstreit für unwahrscheinlicher und senkt ihre Bewertung für Griechenland. Die Regierung will am Donnerstag ihren Geldgebern neue Reformvorschläge präsentieren. Dazu könnte nun doch der Verkauf von Häfen zählen.
Alexis Tsipras spricht von einem Kompromiss im Schuldenstreit bis Anfang Mai. Macht die griechische Regierung jetzt ernst und setzt die Reformen ins Werk? Unter den Finanzministern der Eurozone überwiegt weiterhin der Zweifel.
Millionen, Milliarden, zig Milliarden: Was hat die Schuldenkrise der Griechen Deutschland bislang gekostet? Und wie teuer könnte es noch werden?
Der griechische Finanzminister Varoufakis wird künftig bei den Verhandlungen mit den Geldgebern „unterstützt“. Regierungschef Tsipras signalisiert den Europäern damit Entgegenkommen. Doch Spekulationen über eine Ablösung erweisen sich als verfrüht.
Ist Athen das Geld schon ausgegangen? Der griechische Ministerpräsident Tsipras hat offenbar am Telefon Bundeskanzlerin Merkel dringend um Hilfe gebeten. Die EU-Kommission dürfte einem Bericht zufolge die Wachstumsprognose für Griechenland zurückschrauben.
Die Euro-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Riga zwar Griechenlands Finanzminister Varoufakis attackiert. Doch gleichzeitig signalisieren sie weiterhin bedingungslose Hilfsbereitschaft wie jetzt wieder Frankreichs Finanzminister Sapin.
Alles, was Giannis Varoufakis zu bieten hat, sind Pseudo-Reformen. Dass ihn seine Kollegen einen verantwortungslosen Spieler nennen, ist ihm offenbar völlig egal. Doch warum sollte er sich anders verhalten? Ein Kommentar.
Die Euro-Finanzminister haben ihren griechischen Kollegen Varoufakis beim Treffen in Riga scharf angegriffen. Eine Reformliste liegt noch immer nicht vor, die Verhandlungen mit den Gläubigern stocken. „Die Zeit läuft ab“, sagte Eurogruppen-Chef Dijsselbloem.
In Athen beginnt der Global Water Summit 2015 zum Thema „The Water Value Revolution“, in Kiew findet ein EU-Ukraine-Gipfel statt und in Spanien präsentiert das Geldhaus Bankia die Ergebnisse des ersten Quartals.
Ministerpräsident Alexis Tsipras macht Druck vor den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern. Auch Finanzminister Varoufakis hält die „Missverständnisse“ mit den internationalen Geldgebern für überbrückbar.
Der Chef des russischen Energiekonzerns Gasprom hat sich in Athen mit Ministerpräsident Tsipras getroffen. Es geht um neue Exportrouten - und viel Geld.
Griechenland droht das Geld auszugehen. Die EZB liebäugelt wohl damit, Notkredite einzuschränken, der Gasprom-Chef reist nach Athen. Nun bittet Regierungschef Tsipras die deutsche Kanzlerin zu einem Treffen.
Die Euro-Währungshüter denken offenbar darüber nach, Notfallhilfen für Griechenlands Banken zu reduzieren. Derweil kratzt das Land womöglich die letzten Mittel zusammen. Und der Gasprom-Chef reist nach Athen.
Schließt Griechenland mit Russland heute doch einen Energiepakt? Zumindest kommt der mächtige Gasprom-Chef mit Regierungschef Tsipras zusammen. Derweil kratzt das klamme Land womöglich die letzten Mittel zusammen.
China greift laut einem Bericht in seinen Schatz an Währungsreserven und will mit 62 Milliarden Dollar chinesischen Konzernen Handelswege aus dem Reich der Mitte in die Welt bauen. Auch Griechenland könnte einen Teil abbekommen.
Auch eine „Frankfurt Dinner Group“ wird Griechenland nicht zum Schuldendienst bewegen. Tatsache ist vielmehr, dass nicht einmal der größte Gläubiger des Landes weiß, wie es um dessen Finanzen steht.
Der Statthalter der Wehrmacht in Thessaloniki trug dazu bei, dass Tausende Juden deportiert wurden. Mit abenteuerlichen Geschichten versuchte er, sich aus der Affäre zu ziehen. Viele glaubten ihm.
Um Griechenland aus der Patsche zu helfen, könnten kurzfristig fünf Milliarden Euro nach Athen fließen. Hieß es. Das streitet der Kreml ab: Niemand habe um Finanzhilfe gebeten.
Griechenland braucht dringend Geld und setzt offenbar auf bis zu 15 Milliarden Euro aus Peking und Moskau. Die Fronten zwischen der Regierung in Athen und den Geldgebern scheinen verhärtet. Griechen-Premier Tsipras trifft Nobelpreisträger Paul Krugman. Der rät dem Land, den Euro jetzt nicht aufzugeben.
Griechischer Staatsbankrott? Grexit? Oder schnelle neue Kredite? Wahrscheinlich ist, dass sich der Streit der Eurostaaten mit Athen bis in den Herbst schleppt – und vielleicht in Neuwahlen endet.
Griechenland droht das Geld auszugehen. Trotzdem deutet nichts auf eine Annäherung mit den Gläubigern hin. Im Gegenteil: Finanzminister Varoufakis bekräftigt noch einmal, dass er einer Fortsetzung des Austeritätsprogramms nicht zustimmen werde.