„Die bürgerliche Mitte ist stabil geblieben“
Der hessische Regierungschef warnt davor, den Erfolg der Rechten bei der Bundestagswahl überzubewerten. Der SPD wirft er Wegducken vor der Verantwortung vor, weil sie in die Opposition will.
Der hessische Regierungschef warnt davor, den Erfolg der Rechten bei der Bundestagswahl überzubewerten. Der SPD wirft er Wegducken vor der Verantwortung vor, weil sie in die Opposition will.
Als „höchst unanständig“ qualifiziert AfD-Landesvorstandssprecher Münch das Manöver von Noch-Parteichefin Petry ab. Er rechnet dessen ungeachtet mit Abgängen.
Die Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl hat vor allem einen Grund, glaubt Altbundeskanzler Schröder. Auch das Verhalten der SPD nach der Wahl sieht er kritisch – und macht sich über die „Raufbolde“ in der CSU lustig.
299 Wahlkreise gibt es in Deutschland – in nur einem landete die AfD unter fünf Prozent: Münster. Woran liegt das? Ein Ortsbesuch.
Während die CSU noch um Fassung ringt, meldet sich ein alter Bekannter aus Amerika zu Wort – mit ungewöhnlich deutlichen Absetzbewegungen von der Kanzlerin. Die sind natürlich nur Gerüchte – trotzdem dürfte mancher in München schon ins Schwelgen geraten.
Eine von der AfD-Abtrünnigen Frauke Petry registrierte Webadresse und Aussagen ihres Mannes Marcus Pretzell nähren Spekulationen über die Neugründung einer Partei. Petry weist das nun zurück, hält sich aber bedeckt. Das Rätselraten geht weiter.
Der Vermögensverwalter Amundi denkt darüber nach, die politische Verantwortung von Unternehmen als Kriterium für Anlageentscheidungen besser zu berücksichtigen. Die Bundesregierung solle Nachhaltigkeitsstandards stärker fördern.
Neben der CSU ist die baden-württembergische CDU der große Verlierer der Bundestagswahl. Das konservative Debakel im Südwesten hatte sich angekündigt. Die Schuldigen werden aber woanders gesucht.
Ein Kurswechsel in der Rentenpolitik, eine Stärkung der Tarifbindung von Unternehmen, mehr öffentliche Investitionen in Bildung - das hält Hessens DGB-Chefin für nötig. Und dann hat sie noch ein AfD-Problem.
Frauke Petry und Marcus Pretzell verlassen die AfD, weil sie nicht mehr zu den Gaulands und Höckes gehören und wie Aussätzige behandelt werden wollen. Das ist aber das Geheimnis ihres Erfolgs. Jetzt beginnt ihr Abstieg.
Angela Merkel hätte, nachdem der Union so viele Wähler davongelaufen sind, Grund genug, ihre Politik zu ändern. Doch die Kanzlerin will das nicht erkennen. Ein Kommentar.
Eine Spaltung der AfD-Fraktion steht nach dem Austritt von Frauke Petry nicht an. Die Botschaft an die verbliebenen 93 lautet: Eigenmächtige Provokationen sind von sofort an unerwünscht – denn sie sind Chefsache.
Nach den Querelen seit der Bundestagswahl haben sich die Abgeordneten der AfD für ein Duo als Fraktionsspitze entschieden: Alexander Gauland und Alice Weidel sollen gemeinsam die Fraktion führen.
Jeder Fünfte in Sinntal hat sich bei der Bundestagswahl am Sonntag für die AfD entschieden, viele auch aus Protest. Dabei wirken die Sinntaler gar nicht besonders unzufrieden.
Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry und ihr Mann, der NRW-Landesvorsitzende Marcus Pretzell, wollen aus der Partei austreten. Einen Zeitpunkt nannten sie noch nicht. Auch andere Fragen bleiben offen.
Nach der Wahl muss auch ein neuer Bundestagspräsident gefunden werden. Der Favorit für viele in der Union: Finanzminister Wolfgang Schäuble.
Nach der Bundestagswahl meldet sich nun auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Wort. Er fordert Respekt im Umgang mit dem politischen Gegner ein. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußert sich beunruhigt.
Donald Trump legt sich mit amerikanischen Sportlern an. Ist das etwa ein Vorgeschmack auf die Art und Weise, was demnächst auch im Deutschen Bundestag zu hören ist?
Ein AfD-Kreisverband in Niedersachsen hetzt auf Facebook unverhohlen gegen Demokratie und Verfassung. Verantwortlich für die Seite ist der Direktkandidat des Wahlkreises für die Landtagswahl.
Nach dem katastrophalen Abschneiden der CSU bei der Bundestagswahl werden die Rücktrittsforderungen an Horst Seehofer lauter. Das Festhalten an der Flüchtlingsobergrenze könnte schon früh jede Jamaika-Verhandlung erschweren.
Die AfD-Bundestagsfraktion konstituiert sich. Eine Abgeordnete fehlt: Frauke Petry will als Fraktionslose ins Parlament einziehen. Was kann sie da überhaupt bewirken?
Wie groß müssen Stimmverluste sein, damit Machterhalt nicht mehr über sie hinwegtäuscht? Die Volksparteien versagen jetzt auch noch rhetorisch und verlieren sich in Ablenkungsmanövern nach der Wahlschlappe.
Trotz erheblichen Verlusten bleibt der Riederwald die SPD-Hochburg mit dem besten Ergebnis in Frankfurt. Doch auch im 5000-Einwohner-Stadtteil legt die AfD deutlich zu.
Die Wähler haben die AfD in den Bundestag getragen. Doch da steht die junge Fraktion vor weiteren Herausforderungen. Es geht vor allem um Posten und Personal. Streit ist programmiert.
Die Vorstellung, nur Nazis und Rassisten wählten die AfD, ist falsch. Denn mehr als 1,5 Millionen Wähler sind von Union und SPD zur AfD gewandert. Ein Kommentar.
Nach dem historischen Wahlausgang ist der Bundestag bunt wie ein Wasserfarbkasten. Doch während bei Union und SPD einiges im Argen liegt und die Zukunft ungewiss ist, geht es bei den kleineren Parteien erstaunlich geordnet zu.
Wie wird aus einer rechnerischen Jamaika-Mehrheit eine politische Formation? Darüber grübeln nicht nur Parteistrategen. Tröstende Worte hört eine scheidende SPD-Ministerin.
709 Abgeordnete, so viele wie noch nie, verursachen auch zusätzliche Kosten im neunstelligen Bereich. Dem Steuerzahlerbund gefällt der Trend zum „XXL-Bundestag“ nicht.
Nirgends ist die AfD so stark wie in Ostsachsen. Manche fühlen sich dort von der Politik vergessen. Doch das sind nicht nur zornige alte Männer.
In Ostsachsen hat die AfD drei Direktmandate gewonnen. Außer Frauke Petry siegten ein Malermeister und ein Polizist überraschend in ihren Wahlkreisen. Was sind das für Leute?
Auch für Pegida-Anhänger ist der Wahlerfolg der AfD ein Grund zum Feiern. Gründer Lutz Bachmann nannte das Wahlergebnis „erst den Anfang“.
Die CDU drückt sich fürs Erste um eine tiefere Analyse ihres historisch schlechten Ergebnisses. Doch Merkels Partei steht nun vor riesigen Herausforderungen.
AfD-Chef Jörg Meuthen will keine Spaltung der Partei erkennen können. Petry und möglichen weiteren Abgängern prophezeit er im F.A.Z.-Interview ein ähnliches Schicksal wie einem früheren AfD-Vorsitzenden.
Am Tag nach dem historischen Wahldebakel beginnt in der SPD die Suche nach Fehlern, Konsequenzen und Schuldigen. Auch wenn es keiner offen ausspricht, ist die Machtbasis von Ex-Kanzlerkandidat Schulz wacklig.
Ein Riss geht nicht nur durch die AfD, sondern auch durch das Land. Aber man kann ehemaligen DDR-Bürgern kaum vorwerfen, sie hätten falsch gewählt.
Schock bei Union und SPD, Jubel bei den Grünen: Das Wahlergebnis fiel um einige Prozentpunkte anders aus als die Umfragen vorhergesagt haben. Warum haben die Demoskopen den Wahlausgang verfehlt?