Bahn will langsam zum Regelfahrplan zurück
Von Samstag an sollen wieder mehr Züge am Mainzer Hauptbahnhof halten. Die Deutsche Bahn verspricht, es werde am Stellwerk am Ort „bald zusätzliche Mitarbeiter“ geben.
Von Samstag an sollen wieder mehr Züge am Mainzer Hauptbahnhof halten. Die Deutsche Bahn verspricht, es werde am Stellwerk am Ort „bald zusätzliche Mitarbeiter“ geben.
Wollen Mütter nach der Elternzeit wieder arbeiten, haben sie es oft schwer. Es fehlen Teilzeitstellen und flexible Chefs. Das „Netzwerk Wiedereinstieg“ macht Frauen Mut und frischt Kenntnisse auf.
Wegen des Zugchaos in Mainz versucht die Bahn nicht nur, verreiste Fahrdienstleiter zurück zu holen. Auch Mitarbeiter aus dem Ruhestand will sie reaktivieren.
Das Zug-Chaos in Mainz hat personelle Konsequenzen, ein Bahn-Vorstand fliegt. Ungeklärt bleibt aber die wichtige Frage: Wieso holt die Bahn nicht einfach Fahrdienstleiter aus dem Urlaub zurück?
Stefan Aigner hat bei der Eintracht seinen Stammplatz verloren - aber nicht den Glauben an die eigene Stärke. Mit Trainingsfleiß will der Mittelfeldspieler überzeugen.
Die Bahn fährt an Mainz vorbei, weil Fahrdienstleiter fehlen. Einige Züge fallen ganz aus, für andere gibt es einen Busersatzverkehr.
Das Patriarchat schadet auch den Männern, sagt Ralf Bönt. Das ist, für sich genommen, eine phantastische Erkenntnis. Er sagt, der Feminismus irrt. Stimmt. Leider irrt auch Bönt. Eine Replik.
Erst Foxconn, jetzt Pegatron: Berichte über Arbeitsbedingungen in Fabriken seiner Zulieferer in China werfen wieder ein negatives Licht auf Apple. Aktivisten beklagen exzessive Überstunden und schwere Missstände. Apple sagt eine Prüfung zu.
Ja, wir leben im Patriarchat. Aber es sind die Männer, die viel mehr und heftiger daran leiden als die Frauen. Ein Aufschrei und drei Forderungen.
Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im ersten Quartal 2013 erstmals seit 2009 wieder real weniger verdient als im Vorjahreszeitraum: Die Inflation von 1,5 Prozent hat die nominalen Gehaltssteigerungen von 1,4 Prozent zunichtegemacht.
Ein Arbeitsakkord wie in Chaplins „Modern Times“: Der Journalist Jean-Baptiste Malet hat eine Reportage über die Arbeitsbedingungen in den Lagerhallen von Amazon geschrieben.
Über die Einführung eines Mindestlohns von 8,50 diskutieren die Parteien schon lange. Doch wie viele Menschen verdienen eigentlich weniger? Wo arbeiten sie? Und gefährden Mindestlöhne Arbeitsplätze? Das haben Forscher aus Halle nun untersucht.
Víctor Marí Cervera kam zum Kinderhüten nach Deutschland. Jetzt macht er Karriere in der Industrie. Beispiel für eine Erfolgsgeschichte.
Auf dem Arbeitszeitkonto einer Arbeitnehmerin sammelten sich fast 700 Minusstunden an. Abarbeiten wollte die Frau mit einem Jahresgehalt von 95.000 Euro die Stunden aber nicht, sie habe ihr Arbeitspensum auch so erledigt. Jetzt urteilten die Richter über den bizarren Fall.
Wie andere Textilhändler lassen auch Adler, Hess Natur und Jack Wolfskin in Asien nähen. Sie kontrollieren Lieferanten auf unterschiedliche Weise. Fabrik-Prüfungen allein bringen nichts, sagen Branchenkenner.
Wer einen überdurchschnittlichen Lebensstandard will, muss arbeiten - daran ändert auch die Vollbeschäftigung nichts. Zumal die auch enden kann.
In Frankreich kommen die Milliarden-Steuerleichterungen für Unternehmen nur langsam in Gang. Dabei soll in den kommenden Monaten eigentlich ein warmer Geldregen über den französischen Unternehmen niedergehen.
Im richtigen Moment hätte er bestimmt erzählt: Unsere Leserin Doris Heidrich erinnert sich an ihren Vater, der den ganzen Krieg über gekämpft hatte und als gebrochener, stumm gewordener Mensch aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war.
Immer mehr Betriebe reagieren auf den demographischen Wandel. Sie bieten ihren Arbeitnehmern reduzierte Arbeitszeiten, Demographiefonds und Gesundheitsprogramme an.
Die Vorfälle um den Versandhändler Amazon haben auch wieder Diskussionen über Zeitarbeit ausgelöst. Kein anderer Wirtschaftszweig sorgt für so viel Wirbel - gemessen an der Zahl der Beschäftigten. Daran ändert auch der Ethik-Kodex nichts, auf den die Branche verweist.
Stress am Arbeitsplatz lässt sich nicht durch den Gesetzgeber verbieten, sagt die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt. Viele Überstunden seien auch heute schon rechtswidrig.
Im jüngsten „Faktencheck“ untersuchten wir mit Lesern und Experten, ob Zertifikate helfen könnten, die Situation von Textilarbeiterinnen in armen Ländern zu verbessern. Hier das Ergebnis der Live-Recherche.
Die deutsche Wirtschaft gerät im Winterhalbjahr nahe an eine Rezession. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Zeichen. Der monatliche Konjunkturbericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Wer zu Hause alt werden will, den Alltag aber nicht mehr alleine bewältigen kann, braucht Hilfe. Können Angehörige diese nicht leisten, helfen ambulante Pfleger beim Waschen und Anziehen, sorgen für Ordnung im Haus und haben ein offenes Ohr für ihre Patienten.
Der Jugendliche, der 2006 bei der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs auf 33 Menschen einstach, kommt jetzt frei. Sein Gerichtspsychiater Hans-Ludwig Kröber hat ihn noch einmal getroffen.
In der schweren Krise 2008/2009 ist der Arbeitsmarkt verblüffend stabil geblieben - auch in Hessen. Das Phänomen war nicht nur kluger Krisenbewältigung geschuldet. Es halfen auch besondere Umstände, wie die Experten des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sagen.
Überall in Deutschland geben Eltern ihre Kinder jetzt in die Krippe. Doch die Preise sind von Kiel bis München höchst unterschiedlich, die Wartezeiten auch. Wir haben verglichen.
Die New Yorker Börse setzt den Parketthandel wegen des Hurrikans ’Sandy’ aus, aus dem gleichen Grund verschiebt Google seine Produktvorstellung des Android. Linde verdient dank der Übernahme von Lincare im Quartal mehr und Gea steigert seinen Gewinn leicht und bestätigt die Prognose.
Bei der Suche nach den Gründen für die Darmkeim-Infektionen hat die Berliner Charité Hygiene-Versäumnisse nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Leiche des gestorbenen Frühchens verschwunden ist.
Matthias Glasners Film „Gnade“ lässt eine Geschichte über Schuld und Versöhnung an der Landschaft des Nordens zerschellen. Doch das Wunder am Polarkreis wirkt erpresst.
Die Deutsche Telekom rechnet bei ihren europäischen Töchtern und Beteiligungen erst ab 2014 mit einer leichten Verbesserung der Geschäftssituation. Schuld sei das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld in vielen Ländern, sagte die Europachefin des Bonner Konzerns, Claudia Nemat. Derzeit gehe es darum, die Umsatzrückgänge zu verlangsamen.
Der Anlass ist klein, doch die Gewerkschaft spricht von Rambo-Methoden und der Personalvorstand von Stimmungsmache. Und keine der Parteien kann erklären, warum eine Routineverhandlung so aus dem Ruder läuft.
Der Elektronikfertiger Foxconn kommt nicht zur Ruhe. Die Skandale verstellen den Blick auf schlimmere Zustände in anderen Betrieben - und darauf, dass Apple am meisten von den Niedriglöhnen profitiert.
Volkswagen stellt sich auf den Einbruch der Nachfrage in der Heimatregion ein. Europas größter Autobauer schichtet dazu die Produktion um, nutzt den alten Golf als Preisbrecher im Kampf um die Kunden und korrigiert den geplanten Absatz für 2012 leicht nach unten. Der Baumarktkonzern Praktiker kommt hingegen nach eigenen Angaben bei der Finanzierung seines Restrukturierungskonzepts voran. Praktiker habe mit zwei Investoren wichtige Vereinbarungen erzielt, teilte das Unternehmen mit.
Das iPhone 5 muss mit außerordentlicher Präzision gebaut werden. Die Arbeiter, die es in China produzieren, beschweren sich über zu hohe Qualitätsanforderungen. Den Bericht über einen Streik tausender Beschäftigten weist der Auftragsfertiger Foxconn aber zurück.
Rund 2,5 Millionen Deutsche haben nebenher einen Minijob. Weil sie im ersten zu wenig verdienen? Nein, sondern weil sie im zweiten weniger Abgaben zahlen. Das muss sich ändern.