Der Gewinn ist König
Appetit bekam man nach der RTL-Reportage „Team Wallraff – Reporter Undercover“ nicht. Die Reporter ermittelten in Burger King-Filialen und wiesen nicht nur Darmbakterien in der Küche nach.
Appetit bekam man nach der RTL-Reportage „Team Wallraff – Reporter Undercover“ nicht. Die Reporter ermittelten in Burger King-Filialen und wiesen nicht nur Darmbakterien in der Küche nach.
Auch die allerlangweiligsten nationalen Ereignisse werden neuerdings zu TV-Events verarbeitet. Und weil hierzulande ja genug langweilige Dinge passieren: Anregungen für weitere 90-Minüter, mitsamt Besetzungsvorschlägen (spielen ja eh immer dieselben).
Die Hölle der Textilindustrie liegt nicht nur in Bangladesch. Auch in Indien werden Frauen und Mädchen ausgebeutet. In den Zulieferbetrieben ist ihr Leben sogar viel schlimmer, weil dort kaum jemand hinsieht.
Bahnfahrer erlebten 2013 einen grotesken Höhepunkt der notorischen Ausfälle: Personalnot legte den Mainzer Hauptbahnhof lahm und Siemens lieferte längst bestellte Züge nicht. Hat sich mittlerweile etwas getan? Die Bahn zog nun Zwischenbilanz.
Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, warnt im Gespräch mit der F.A.Z. vor „Sozialhilfetourismus“. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes über Hartz IV-Zahlungen an EU-Ausländer könnte der Bundesagentur zudem eine Welle von Mehrarbeit bescheren, sagt er.
Politik und Wirtschaft haben schon viel getan, um Frauen bessere Karrierechancen zu ermöglichen. Doch wer im Beruf Verantwortung übernehmen will, muss auch mehr leisten. In Ostdeutschland sind die Frauen dazu eher bereit.
Mehr als eine Milliarde unbezahlte Überstunden machen die Deutschen jedes Jahr. Die SPD schimpft über den „Anwesenheitswahn“. Doch die Deutschen ändern sich nicht so schnell.
Auch in den Unternehmen setzt sich die Erkenntnis durch, dass es mehr Regeln gegen E-Mails nach Feierabend bedarf. Viele Mails sind schlicht überflüssig!
Der Bahn-Gewinn hat sich im vergangenen Jahr halbiert, der künftige DGB-Chef Hoffmann fordert eine zügige Anhebung des Mindestlohns. BMW-Mitarbeiter haben ein Recht auf Unerreichbarkeit.
Die neuen Minister im Landeskabinett sind noch in der Aufwärmphase, eine Schonfrist bekommen sie nicht. Im Eiltempo müssen sie sich in ihrer neuen Arbeit zurechtfinden.
Die Mitarbeiter im Elektronik-Werk von Continental in Karben leisten weiter Mehrarbeit ohne Lohnausgleich. Dafür garantiert der Autozulieferer Standort und Beschäftigung bis zum Jahr 2020.
Nach dem Tod eines Praktikanten in London stand die Bankbranche in der Kritik, Jungbanker über Gebühr auszubeuten. Nun wollen auch die Deutsche Bank und die Citigroup sich besser um ihren Nachwuchs kümmern.
Barack Obama hat über die Zukunft der NSA gesprochen. Er muss das Vertrauen der Bürger in den Staat wieder herstellen. Aber was geschieht, wenn er versagt?
Endlich hat Mechthild Schick ihre Kanzlei eröffnet. Damit sie sich als Selbständige nicht verzettelt, muss sie auf ihr Zeit- und Büromanagement achten. Als Erstes braucht sie dafür ein Ablagesystem.
Gute Nachrichten für Arbeitnehmer: Alle beweglichen Feiertage fallen in diesem Jahr auf Werktage und können durch Brückentage zu einem kleinen Urlaub verlängert werden.
Nach einer Untersuchung des Zolls soll der Klinik-Konzern Rhön jahrelang Putzkräfte ausgebeutet haben. Sie sollten länger arbeiten als vereinbart. Die Sozialversicherer verlangen Nachzahlungen in Millionen-Höhe.
Die Arbeitslosigkeit ist gering, die Beschäftigung auf einem Rekordhoch. Zugleich arbeiten die erwerbstätigen Deutschen aber auch länger.
Mit dem Koalitionsvertrag kommt die Gewissheit: Unternehmen dürfen Leiharbeitnehmer nur noch anderthalb Jahre auf derselben Stelle einsetzen. Um dies zu umgehen, tricksen nun viele Arbeitgeber.
Im ersten NDR-Tatort mit Wotan Wilke Möhring gab es wenig Luft nach oben. Beim zweiten Einsatz als Kommissar Falke verirrt er sich nun auf Langeoog und in sparsamen Dialogen.
Eine Blamage wie im Mainzer Stellwerk soll sich nicht wiederholen. Die Bahn stellt deshalb mehr Personal ein - nicht nur Fahrdienstleiter.
Mehr und mehr Asylbewerber kommen nach Deutschland. Sie suchen Frieden, aber auch Wohlstand. Dafür müssten sie eigentlich arbeiten. Vielen fehlt es dafür an Bildung – und andere lässt man nicht.
Roboter arbeiten längst mit, nun werden die Maschinen wirkliche Kollegen. Die Vermessung der Arbeitswelt dient der Sicherheit. Gefahrlos ist sie allerdings nicht.
Seit knapp zwanzig Jahren spielt Hannelore Hoger im ZDF die Figur Bella Block. Doch damit ist bald Schluss. Über neue Pläne, kleine Rollen und den Vorsatz, niemandem Macht über sich einzuräumen.
Sie kommen aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland und machen Arbeiten, die sonst keiner machen will. Unter Bedingungen, die menschenunwürdig sind. Eine Reportage.
Manche Architekten und Privatleute klagen, sie fänden zurzeit in Rhein-Main keine geeigneten Handwerker, alle seien ausgebucht. Von gelegentlichen Engpässen berichten auch die Baugewerblichen Unternehmer Hessen.
Sven Gerich gibt Wiesbaden ein sympathisches Gesicht. Aber das politische Handwerk fällt dem neuen Oberbürgermeister schwer.
Eine Tumorerkrankung stellt das Leben des Patienten auf den Kopf, und das der Freunde und Angehörigen auch. Psycho-Onkologen bieten Unterstützung an.
Der Sparkurs der Lufthansa trifft auch die Altersvorsorge. Nach Vorbild anderer Dax-Konzerne sollen die Lufthanseaten das Kapitalmarktrisiko künftig selbst tragen.
Nadeschda Tolokonnikowa berichtet aus ihrem russischen Straflager. Dort werden Menschen entrechtet, erniedrigt und zu Tode geschunden. Wenig später kommt die „Pussy Riot“-Sängerin in Einzelhaft.
Clärchens Ballhaus feiert diese Woche 100. Geburtstag. Günter Schmidtke ist seit 46 Jahren dabei. Als Garderobier hat er die DDR überlebt, Gäste getröstet und Schläge verteilt.
Ursula von der Leyen etabliert in ihrem Ministerium Regeln gegen Handy-Stress. Doch Arbeitszeitgesetze gibt es schon; das Problem ist eher, überehrgeizige Kollegen zu stoppen. Dafür braucht es vor allem eine gute Unternehmenskultur.
Nach dem Tod eines Deutschen, der als Praktikant in einer Londoner Investmentbank arbeitete, ist in Großbritannien eine Diskussion über die Arbeitsbedingungen entbrannt.
Weil Hochwasserschäden den Konzern Hunderte Millionen Euro kosten, müssen die Kunden tiefer in die Tasche greifen. Auch Personalengpässe belasten das Ergebnis.
Nach dem Debakel von Mainz suchen Bahn und Gewerkschaft nach Lösungen. In nächster Zeit will die Bahnführung mit den örtlichen Betriebsräten im Einzelnen prüfen, ob in den rund 400 Betrieben der Bahn mehr Personal eingestellt werden muss.
Bahn und Gewerkschaft beraten über das Stellwerk-Chaos. Dass Bahnchef Grube bei Mainzer Kollegen persönlich um Verschiebung des Urlaubs gebeten hat, empört die Gewerkschaft: Konzernweit seien 8 Millionen Überstunden und 9 Millionen Stunden ausstehender Urlaub aufgelaufen.