Warum Markus Söder gerne Preise vergibt
Der bayerische Ministerpräsident versendet jedes Jahr für zweieinhalb Millionen Euro Gratulationsschreiben, dazu Orden und Preise. Im Norden gibt es das seltener.
Der bayerische Ministerpräsident versendet jedes Jahr für zweieinhalb Millionen Euro Gratulationsschreiben, dazu Orden und Preise. Im Norden gibt es das seltener.
In Georgien boykottieren Verlage den Staat, Filmemacher und Medien wehren sich gegen behördliche Drangsalierung. Doch der Theaterregisseur Robert Sturua beschimpft sie als talentlos. Weshalb?
Das Votum der Direktorin wurde übergangen: Von einem Gebäude des Moskauer Puschkin-Museums verschwinden Gedenktafeln für Terroropfer.
Beim Rheingau Musik Festival hat Alexej Gerassimez im Wiesbadener Kurhaus mit drei Percussion-Mitstreitern ein eindrucksvolles Programm zum Thema Wasser gestaltet.
Das Menuhin-Festival Gstaad hat so großartige Musiker wie Lea Desandre und Jan Lisiecki, aber es verzettelt sich in politischem Öko-Marketing und modischen Crossover-Formaten.
Waldemar Steingötter war ein Eppsteiner Lederfabrikant. Weil er zahlreiche jüdische Gefangene rettete, wird er postum als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Sein Sohn nimmt die Medaille stellvertretend entgegen.
Weil er eine Fotografin hinter der Bühne beim Eurovision Song Contest in Malmö bedroht haben soll, wurde der Niederländer Joost Klein vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen ihn – und stellte das Verfahren nun ein.
Der Pianist Pawel Kuschnir starb in einem russischen Untersuchungsgefängnis an den Folgen eines Hungerstreiks. Namhafte Musiker wie Martha Argerich, Daniel Barenboim und Sir Simon Rattle verneigen sich in einem offenen Brief vor seinem Mut und seiner Menschlichkeit.
Dass sie vom American Film Institute die Ehrendoktorwürde erhielt, scheint Jamie Lee Curtis nicht ganz geheuer zu sein. Die Schauspielerin hält eine flammende Rede und dankt dem Regisseur John Carpenter – „für mein ganzes Leben!“
Webers „Freischütz“ war für ihn das Comeback als öffentlicher Künstler: Residenzschloss und Theatermuseum Meiningen zeigen die einzige Bühnenarbeit des Malers Werner Tübke.
„Es gibt heute in Russland keine Kunstprojekte, die ‚eine reine Weste‘ haben“: Wie unabhängige Künstler in Russland unter den Bedingungen von Krieg und Zensur arbeiten. Ein Gastbeitrag.
Kurator, Direktor, Vermittler, Portikus-Initiator: Er war so vieles. Jetzt ist Kasper König, einer der ganz großen Ausstellungsmacher, mit 80 Jahren gestorben.
Trotz des Krieges in Nahost ist der israelische Saxophonist Oded Tzur voller Hoffnung. Sein neues Album klingt persönlich und doch universell. Ein Porträt.
Bodenständig und weltläufig: Zum Tod des Ausstellungsmachers Kasper König.
Für internationale Künstler wie Taylor Swift, Coldplay oder Adele sind die Stadien zu klein, für Newcomer gibt es kaum Bühnen: Frankfurt ist im Popkonzertgeschäft hinten dran.
Er war ebenso bodenständig wie weltläufig. Als Rektor der Städelschule in Frankfurt und Leiter des Museums Ludwig in Köln wirkte er prägend. Zum Tod des Ausstellungsmachers Kasper König.
Der geheimnisvolle Graffiti-Künstler hat in London wieder zugeschlagen und seinen „Zoo“ um eine Katze erweitert. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer.
Hämisch geht es andersherum: Auch Kritiker können zum Gegenstand von Kritik und Karikatur werden. Prominente Beispiele aus der Literaturgeschichte zeigen es. Ein Gastbeitrag.
Vor 40 Jahren wurde das Frauenmuseum ins Leben gerufen. Seine Gründerinnen hatten das Ziel, Frauen sichtbarer zu machen. Das versuchen sie bis heute.
Der wirtschaftliche Schaden durch abgesagte Großkonzerte ist hoch. Wie gut sind die Veranstalter und Stars versichert – und wann greifen Terror-Policen in Versicherungsverträgen?
Auf den Kunst- und Antiquitätentagen in Bamberg erweisen die Händler sich wieder als würdige Erben des kulturellen Reichtums, den Heinrich II. in der Stadt begründete. Ein Rundgang.
Die Haarnadel bin ich: Das Muzeum Susch erinnert an die phänomenalen Prager Fotokünstlerinnen Emila Medková und Běla Kolářova.
Dänische Moderne wiederentdeckt: Edmund de Waal begibt sich ins keramische Gespräch mit Axel Salto.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Unterhaltsam, spitzzüngig und komisch: Die Künstlerin Calla Henkel erzählt in dem Psychothriller „Ein letztes Geschenk“ von Untiefen und Abgründen des Kunstbetriebs.
Ob Graffiti Kunst sind, fragt der kleine Sohn des Nachbarn. Das Finanzamt hat dazu seine eigene Meinung.
Augen auf in China, nicht nur auf der Großen Mauer. Wenn man die Kameras ausblendet, ist eine Reise durch das Peking nach Corona ein spannendes Abenteuer.
Wohin mit alten Büchern? In Wien sammelt sie der Buchhändler Thalia ein für den tschechischen Onlinehändler Bookbot. Der hat große Pläne – in Deutschland.
Künstler Banksy verwandelt London in einen Zoo: Das nächste Werk schmückt einen Fish and Chips-Laden – und lässt sich nicht so leicht mitnehmen wie der gestohlene Wolf.
Holzfiguren, Guckkästen und Kasperletheater: Die Ausstellung „Imaginarium“ der Brüder Forman in der Grimmwelt Kasel ist eine großartige Hommage an Rummelplätze und Zirkusse.
Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier: Die Arbeiten der diesjährigen Wiesbadener Fluxus-Stipendiatin Maja Smrekar aus Slowenien sind durchaus radikal.
Sein Denkmalwert ist unstrittig. Dennoch droht einem architektonischen Juwel von Günter Fruhtrunk in Düsseldorf aktuell die Entfernung.
Mitten in der Badesaison streiken die Betreiber italienischer Strandbäder: Sie kritisieren eine EU-Richtlinie, die eine neue Vergabe von Konzessionen für Badeanlagen fordert – und durch die sie ihr Geschäft bedroht sehen.
Mag Venedig auch berühmter sein, so stammen die Motive und Ideen für die gepuzzelten Bilderwelten doch aus ihrer Schwesterstadt Grado. Die lohnt mit spätantiker Kunst und Sisi-Strand besonders den Besuch.
Mit einer App für die „Vision Pro“-Brille bringt das Mahler Chamber Orchestra seine Musiker direkt ins Wohnzimmer. Wie diese Technologie das Hörerlebnis verändert, verraten die Macher im Interview.
Das Symphonieorchester São Paulo ist ein Pionier der Erschließung klassischer Musik in Brasilien mit einem phantastischen Konzertsaal. Im August eröffnet es das Musikfest Berlin.