Ingwerstäbchen und Gesprächsstoff für Kunstbeflissene
Doris Eisenbach verkauft im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Süßigkeiten und Snacks an die Besucher. Auf den Intendanten lässt sie nichts kommen.
Doris Eisenbach verkauft im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Süßigkeiten und Snacks an die Besucher. Auf den Intendanten lässt sie nichts kommen.
Mit der Modifizierung des Denkmals setzt das Zentrum für politische Schönheit ein Zeichen im Kampf gegen die AfD.
Auch das gibt es im prosperierenden Rhein-Main-Gebiet: Ruinen und Verfall. Genau diese „Lost Places“ faszinieren den Fotografen Dietmar Giljohann.
Den Texten des Rappers Kollegah wird vorgeworfen, antisemitisch und frauenfeindlich zu sein. Ein geplantes Konzert in Offenbach stößt auf scharfe Kritik.
Das Album „Rammstein“ der gleichnamigen deutschen Rockband führt die diesjährigen Charts an. Es ist bereits das achte Mal in Folge, dass deutsche Künstler das beliebteste Album des Jahres produzieren.
Das Weihnachtslied von Wham! ist einfach nicht totzukriegen – sehr zur Freude von George Michaels Erben und seinen alten Partnern. Nur einer geht leer aus.
Londoner Ergebnisse: Die Auktionen mit Alten Meistern bei Christie’s und Sotheby’s.
Bei der Art Basel Miami Beach haben afroamerikanische und afrikanische Künstler starke Auftritte. Es gibt weiterhin Blue Chips, und Südamerika gibt wichtige Impulse.
Eine Postkarte wurde zum Highlight der Herbstauktion bei Grisebach in Berlin. Franz Marc malte sie im Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn ruft bei einem Auftritt in Birmingham seine Anhängerschaft zu hohem Einsatz auf. Doch nicht alle sind von seinem Sieg überzeugt.
Nach heftiger Kritik hat das „Zentrum für politische Schönheit“ eine Säule mit mutmaßlich menschlichen Überresten von NS-Opfern verdeckt. Abgebaut wurde sie aber noch nicht – das ZPS weiß nicht, wohin mit dem „Inhalt“.
Entmündigung als Fürsorge: Instagram erklärte, weltweit das Verstecken von Likes seiner Nutzer erproben zu wollen. Jetzt soll eine Browser-Erweiterung sie wieder sichtbar machen.
Sie hatten nichts gemeinsam – außer dass sie für den Turner-Preis nominiert waren. In einem subversiven Akt kaperten vier Künstler die Auszeichnung gemeinsam. Was uns die Reaktion der Jury verrät.
Alles zieht nach Berlin. Es mangelt an Wohnraum. Aber selbst in den beliebtesten Vierteln stehen Häuser leer, vermutlich aus Spekulationsgründen. Die Stadt versucht bisher vergeblich, dagegen vorzugehen.
Vor kurzem war sie in Malaysia, seitdem lernt die Frankfurter Malerin Sarah Schoderer von der dortigen Batiktechnik für ihre eigene Kunst. Bald fährt sie wieder hin.
Außer Konkurrenz: Sie wollten ein Zeichen gegen Faschismus und für die Vielfalt setzen, schrieben die vier Nominierten an die Jury des Turner-Preises. Jetzt teilen sich die Künstler die Auszeichnung.
Wo Wohnraum fehlt, werden Dächer aufgestockt. Doch eine Berliner Genossenschaft plant viel mehr, als nur Wohnungen auf eine alte Gewerbehalle zu setzen. Über ein Projekt, das über die Hauptstadt hinausweist.
Kurz vor dem Start der Kunstmesse Art Basel in Miami hat der argentinische Künstler Leandro Erlich am Strand einen Stau mit Autos aus Sand nachgebildet. Damit will er auf das Thema Kimawandel aufmerksam machen.
Die Finanzmetropole am Main bietet mehr als schnöden Mammon, aber so ganz ohne diesen lässt sich hier auch nicht speisen: Die Macher des Berliner Szene-Restaurants „Grill Royal“ haben in Frankfurt eine Dependance eröffnet.
Mit „Magdalene“ liefert FKA twigs das letzte Meisterwerk der Zehnerjahre. Doch was bedeutet das noch im Streaming-Zeitalter, und was waren die besten Platten des Jahrzehnts?
In Leipzig erscheint in Kleinstauflage und mit vollem Familieneinsatz die kopierte Heftserie „Maulwurf Montag“. Dahinter steckt ein Neunjähriger. Und es steckt viel drin in seiner Serie.
Es gibt eine zunächst temporäre Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust, die die Künstlergruppe „Zentrum für politische Schönheit“ gegenüber dem Reichstag errichtet hat.
Eine Säule mit Totenasche ziert den Platz zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt. Was an den Holocaust erinnern und die AfD bekämpfen soll, gerät zu einer schrägen Kunstaktion gegen den deutschen Konservatismus.
Fair Isle ist die entlegenste bewohnte Insel Großbritanniens. Der sturmumtoste Mikrokosmos erscheint übersichtlich. Aber das Leben dort ist nicht so einfach.
Er beschäftigt sich mit Deutschland, was ihn aber nicht um den Schlaf bringt. Florian Albrecht-Schoeck ist gelassen. Weil Fotografieren für ihn das Glück bedeutet.
Warum steckt die Wahrheit im Kostüm? Ein Gespräch mit dem Mann, der als Conchita Wurst berühmt wurde – und jetzt Drag Queens ins deutsche Fernsehen bringt.
Optimist und Utopist: Lanzarote feiert den 100. Geburtstag des Künstlers und Umweltaktivisten César Manrique, dessen emphatische Appelle auch heute kaum aktueller sein könnten.
Peitschenhiebe für den Kunstbetrachter: Die Klasse von Tobias Rehberger stellt im Nassauischen Kunstverein in Wiesbaden aus.
Maler des neuen Menschen: Die Petersburger Manege führt das Werk von Alexander Dejneka und Alexander Samochwalow zusammen, den beiden großen figürlichen Malern der Sowjetepoche.
Er war einer der bedeutendsten Dirigenten: Jetzt ist der lettische Dirigent Mariss Jansons im Alter von 76 Jahren gestorben.
Eine große Ausstellung im British Museum sucht die Spuren Trojas mit Hilfe der Archäologie und der Kunst – im heutigen Pakistan wie auf Lolland. In drei Abschnitten können Besucher die legendäre Stadt neu entdecken.
Sollen sich Künstler und Museen den Wünschen der Betrachter beugen? Wer das fordert, bedient sich populistischer Argumente – und kratzt an der Kunstfreiheit.
350 bislang unbekannte Briefe des Autors und Zeitzeugen Varnhagen von Ense stehen zum Verkauf. Sie erzählen die Chronik einer unerfüllten Liebe.
Die Veranstaltungen und Lerninhalte an Konfuzius-Instituten in Deutschland werden von der Zentralen Propagandaabteilung der Staatspartei Chinas gelenkt. Das bestätigte die Bundesregierung auf Anfrage der FDP. Die Partei fordert Konsequenzen.
Abu Dhabi will zum Kunstzentrum der Vereinigten Arabischen Emirate werden. Ein Anfang ist gemacht.
Vorschau auf die Auktion mit moderner Kunst bei Karl & Faber in München.