Leserbriefe vom 3. März 2021
Chiles Impfquoten +++ Kampf gegen die Pandemie +++ Neoliberalismus-Bashing +++ Geschlechtergerechte Sprache +++ Plattdeutsch +++ Porträt einer Souffleuse
Chiles Impfquoten +++ Kampf gegen die Pandemie +++ Neoliberalismus-Bashing +++ Geschlechtergerechte Sprache +++ Plattdeutsch +++ Porträt einer Souffleuse
Die Berliner Buchhandlung „She said“ will Literatur von Frauen und queeren Menschen stärken. Zwei Künstler greifen sie an, um alle Deutschen zu treffen. Eine Episode aus dem gegenwärtigen Kulturkrieg.
1941 proklamierte der amerikanische Präsident Roosevelt vier grundlegende menschliche Freiheiten. Die wichtigste: Angstfreiheit. Auf Einladung des Thomas Mann House nehmen Künstler in Videos dazu Stellung.
Das Kurpfälzische Museum Heidelberg will über eine geschlossene Ausstellung mit Zeichnungen von Friedrich Dürrenmatt hinwegtrösten. Ein Lob auf das Zuendedenken von Geschichten – ganz im Sinne Dürrenmatts.
Konzerte unter Corona-Regeln rechnen sich für Veranstalter kaum. Um dennoch etwas auf die Beine zu stellen, fordert die Branche Unterstützung – auch für etwaige Schnelltests.
Kaum dürfen die Läden für einzelne Kunden mit Termin wieder öffnen, klingt der „Sound der Stadt“ schon besser. Doch von Normalität ist man in den Fußgängerzonen weit entfernt.
Die Extremadura überrascht mit einem neuen Museum für zeitgenössische Kunst: Die Galeristin Helga de Alvear hat hier im spanischen Cáceres ihren Traum verwirklicht.
Gemeinsam einen Song schreiben, einen Werbetext oder ein Produkt entwerfen – im Lockdown kann das schwierig sein. Wie gelingt kreative Team-Arbeit auf Abstand?
Wer zum Friseur geht, hat keine Matte mehr: Vom nahenden Ende des Gammlerlooks, der als Ausdruck einer Weltanschauung an Spannkraft eingebüßt hat.
Hubert Gloss führt als „Wasserhäusje-Lotse“ Gäste durch Frankfurt. Auf seinen Touren fällt ihm immer wieder auf, wie wenig Optionen es für saubere öffentliche Toiletten gibt. Aus der Serie „Die Kommunalwahl & ich“.
„Man Ray et les surréalistes, collection Lucien et Edmonde Treillard“: Christie’s versteigert in Paris 188 Lose mit Werken von Man Ray aus der Sammlung seines letzten Assistenten.
Der Frankfurter Magistrat hat sich auf einen Haushalt verständigt, der erst mal ein positives Signal für freischaffende Künstler ist. In den Köpfen aber sind viele Bilder gleich geblieben.
Der britische Maler Sacha Jafri hat in Dubai ein monumentales Werk geschaffen. Versteigert soll es viele Millionen Dollar für karitative Zwecke einbringen. Das ist nobel. Aber ist es auch große Kunst?
Donald Trump hält die erste Rede nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus. Auf einer Konferenz der Konservativen geht es um den Führungsanspruch bei den Republikanern. Wird es der Startschuss für sein Comeback?
Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko lebt in Russland und beobachtet die Demokratiebewegungen beider Länder. Im Schweizer Bergdorf Montricher sprachen wir mit ihm über die Proteste und seinen neuen Roman.
Auf Instagram ist sie ein Star: Die Schauspielerin Elena Uhlig spricht im Interview über ihren Erfolg auf der Plattform, den Spaß am Improvisieren und erklärt, warum sie ihre Talkshow von der Toilette aus sendet.
Francesco Risso, Chefdesigner von Marni, lässt die Mode näher an sich heran als viele andere. Er weiß aber auch, wann es sich lohnt, sie weit wegzuschicken.
Der Thailänder Santiporn Sangchai gilt als begnadeter Züchter von Wolfsmilchgewächsen. Dabei ist der ehemalige Rocksänger und Modedesigner ein Autodidakt.
Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz liegt seit zehn Tagen stabil unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 30 Infektionen je 100.000 Einwohner. Zwar gibt es noch keinen genauen Fahrplan, aber die Stadt ist bereit für Lockerungen.
Für das große Stadtprojekt „Jetzt“ kehrt Schauspieler Samuel Koch als Gast ans Staatstheater Darmstadt zurück. Im Corona-Jahr hat er zwar auch nicht Theater spielen können, aber dafür langgehegte Projekte verwirklicht.
Elmar Fulda ist Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Im Interview spricht er über Corona-Frust, Präsenzlehre trotz Kritik und die Sorgen seiner Studenten.
In der Kleinstadt Nowogrudok entlässt das Museum eine verdiente Historikerin. So wie sie werden im ganzen Land unabhängig denkende Figuren der Kulturszene verfolgt.
Die Pandemie hat in den Künstlern tiefe Spuren hinterlassen. Aber für Ulrike Seyboth und Ingo Fröhlich gab es auch Schönes – und das reine Glück im Atelier.
Wohnraum +++ Katholiken +++ Diskurs über Künstler*innen +++ Ruhezonen für die Gams
Steht er nun wirklich als Star neben Picasso? Der Kunstkritiker Blake Gopnik legt eine akribisch recherchierte Biographie von Andy Warhol vor.
Gegen eine Politik der Kunstferne: Die nach eigenen Angaben von zahlreichen Künstlern, Chören und Orchestern unterstützte Initiative „Aufstehen für die Kunst“ fühlt sich von den politischen Entscheidungsträgern im Stich gelassen.
Für seine „One Year Performances“ ließ sich Tehching Hsieh von 1978 an fünfmal für je ein Jahr einsperren. Ein Gespräch mit dem taiwanischen Künstler über seine Erlebnisse in dieser Zeit.
Der italienische Kulturbetrieb befindet sich im freien Fall. Nun weckt der Kulturminister in der Theaterszene neue Hoffnungen. Die Rede ist von Anfang April.
Vom Scheitern an der eigenen Ignoranz: Ein Dokumentarfilm über James Baldwin in Paris erweist sich als außerordentlich aktuelles historisches Dokument.
Viele Händler leiden unter dem Lockdown und dem Trend zum Online-Shopping. Aber Not kann auch erfinderisch machen: Drei Unternehmerinnen haben Alternativkonzepte.
Angst für alle? Der „Schrei“ von Edvard Munch gilt als allgemein formulierte Schilderung von Furcht. Ein von ihm persönlich ins Bild geschriebener Satz stellt das infrage, eröffnet aber Raum für neue Deutungen.
Das Kunstwerk sieht der Werbung des französischen Kleidungsherstellers Naf-Naf zu ähnlich: Ein Gericht hat das Urteil gegen Künstler Jeff Koons bestätigt. Sein Werk „Fait d’Hiver“ darf nicht mehr ausgestellt werden.
Die Debatte um einen „grünen Pass“ nimmt hierzulande an Fahrt auf. In Celle wird das Urteil im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz IS erwartet. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Mag die Corona-Pandemie die einzelnen Künstler auch hart treffen, das Geschäft mit der digital und visuell verbreiteten Klassik boomt nach wie vor. Die Musikfilm-Messe Avant Première strotzt vor Aufbruchsgeist und Optimismus.
Für Impfwillige in der zweiten Priorisierungsgruppe beginnt die Registrierung. Ein Jahr nach dem Anschlag in Volkmarsen bleibt das Motiv unklar. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Städel Museum in Frankfurt hat mit „Museum für zu Hause“ ein neues Digitalangebot aufgestellt. So kann sich der mittlerweile entwöhnte Kunstfreund etwa auf Max Beckmann einlassen.