Zwischen allen Stühlen und Felswänden
Platonische Höhlen der Erkenntnis: Zürich zeigt die faszinierendsten Felsbilder einer seit Jahrtausenden vergangenen Welt – und ihre Erben in der Moderne.
Platonische Höhlen der Erkenntnis: Zürich zeigt die faszinierendsten Felsbilder einer seit Jahrtausenden vergangenen Welt – und ihre Erben in der Moderne.
Nichts tun – und dafür auch noch ein Stipendium bekommen? Ein Projekt der Hochschule für bildende Künste in Hamburg macht’s möglich. Aus mehr als 2800 Bewerbern wurden am Donnerstag die Gewinner gekürt.
Paul Cézanne hat die Montagne Sainte-Victoire bei Aix-en-Provence siebenundachtzig Mal gemalt. Warum? Eine Annäherung an das berühmteste Massiv der Kunstgeschichte.
Ein verwirrter Engel und wie man das eigene Martyrium in der Kunst liebt: Der literarische Essay eines bosnischen Lyrikers über dreißig Jahre.
Die Investition in per Blockchain aufgeteilte Vermögenswerte war zunächst Immobilien vorbehalten. Dann kamen Oldtimer und Kunstwerke – jetzt gibt es auch erstmals Anteile an Spitzenweinen.
Der Dirigent und Pianist James Levine prägte das internationale Musikleben ein halbes Jahrhundert lang. Dann wurde er des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Jetzt ist er in Palm Springs gestorben.
Nachhaltig, günstig und deutlich stabiler, als so mancher denkt: Möbel aus Pappe halten mit ihren hölzernen Kollegen locker mit. Warum sind sie trotzdem ein Nischenprodukt?
Jetzt wissen wir, wer bei Christie’s für fast siebzig Millionen Dollar das Blockchain-Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Days“ von Beeple ersteigert hat – und wissen es doch nicht.
Ein Abgang mit Tempo: Am Samstag wurden Missbrauchsvorwürfe gegen den Intendanten der Berliner Volksbühne publik, jetzt hat Klaus Dörr das Haus verlassen.
Aus That Poppy, jenem Internetphänomen, das so niedliche, verstörende Videos drehte, ist eine Musikerin geworden. Bei den Grammys war sie als erste Solokünstlerin in der Kategorie „Beste Metal-Darbietung“ nominiert.
Empörung allein genügt nicht: Titus Engel hat gerade an einer Video-Oper mitgewirkt. Ein Gespräch mit dem Dirigenten des Jahres 2020 über die Zukunft der Oper.
Mit dem Rekord von insgesamt 28 Auszeichnungen hat die 39-jährige US-Sängerin in ihrer bisherigen Karriere die meisten Grammys bekommen, als je ein Künstler vor ihr.
Der sibirische Gesichtschirurg Ruslan Mellin behandelt Menschen, die von ihren Lebenspartnern verprügelt wurden – und dokumentiert die Verletzungen in Zeichnungen. Mit der Pandemie hat sich die Lage noch verschärft.
Die Pandemie hat die Metropole schwer getroffen. Als Folge sinken Mieten und Kaufpreise. Kann sich die Stadt, die niemals schläft, von dieser Krise überhaupt erholen?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: ein ulkiges Ratespiel.
Umwidmung eines großen Erbes: Das Architekturbüro Roldán + Berengué hat Sozialwohnungen in eine alte Textilfabrik am Rand von Barcelona gebaut. Sie stehen Künstlern und Jugendlichen zur Verfügung.
Porträts von Joseph Stieler und Silber von der königlichen Tafel: Objekte der Wittelsbacher aus dem ungarischen Schloss Nádasdy werden im Auktionshaus Neumeister in München versteigert.
Sie haben die Hoffnung, in diesem Jahr durchzuschlittern: Die Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann und Marsilius Graf von Ingelheim, sprechen über ihre Pläne.
Nur die beiden hatten Fahrräder dabei: Die Künstler Gabriele Münter und Wassily Kandinsky suchten auf vielen Reisen den „freien Himmel“. Das hatte auch praktische Gründe.
Gibt es nach Monika Grütters’ Vorstoß bald ein Bundeskulturministerium? In den Ländern übergeht man den Vorschlag der CDU-Politikerin mit Schweigen.
In einem Flugzeughangar tüftelt der Architekt und Künstler Christos Voutichtis an seiner Klanginstallation „Order of Sound“. Die Antennen bezeichnet er dabei als ein Orchester.
Jetzt wieder geöffnet: Die Ausstellung „Staging Identity“ im Museum Künstlerkolonie. Mit fotografischen Selbstinszenierungen und Ich-Verrätselungen.
Der Rapper Kala Jeremiah bescherte dem Bongo Flava, einem in Tansania sehr bekannten Genre des Hiphop, auch moralische Autorität – aber zwischen Zensur und Kommerz droht diese nun verlorenzugehen.
Eine belarussische Popgruppe wollte beim Eurovision-Contest mit einem Lied auftreten, das die Proteste gegen Präsident Lukaschenka verhöhnt. Dem Land droht jetzt der Ausschluss.
Zwischen Humor und Kritik: Die Liedermacher Rainald Grebe, Maurice Summen und PeterLicht veröffentlichen Alben mit selbstreflexiver Popmusik. Oder soll man sagen: Kabarett mit Beats und Autotune? Und kann man dazu tanzen?
Bedeutende Künstler wie Cindy Sherman oder Robert Longo standen bei ihnen unter Vertrag: Jetzt haben die beiden Gründerinnen von Metro Pictures das Ende ihrer Galerie verkündet.
Lange Zeit hatten Künstler Probleme, ihre digitalen Werke zu verwerten. Die Technologie liefert dafür eine Lösung, die schon ankommt: In der Kunst, in der Musik – und bei Fußballsammelkarten.
Zuerst Frisur und Blumenkauf, dann vielleicht in den Zoo oder ins Museum. Theater und Opern rangieren bei den nächsten Öffnungsschritten weit hinten. Warum? Ein Gastbeitrag.
Die Ziele der Planer von Multifunktionshallen am Frankfurter Flughafen und Kaiserlei sind hochgesteckt. Wer möchte nicht, dass die Region künftig auch bei Popkonzerten in der ersten Liga spielt?
Es ist das erste nicht physische Werk, das beim Auktionshaus Christie's versteigert wurde. Der Künstler Mike Winkelmann, alias „Beeple“, kann es immer noch nicht fassen.
DDR-Vergleiche und die Instrumentalisierung von NS-Verbrechen pervertieren die Corona-Schutzmaßnahmen. Demokraten müssen dagegen vorgehen. Ein Gastbeitrag.
Die Rhein-Main-Region soll eine neue Multifunktionshalle auch für Musikevents bekommen. Doch gibt es dafür Bedarf? Musikveranstalter haben Zweifel.
Wiederholte Verhaftungen und Überwachung durch Sicherheitskräfte – Aktivisten für ethnische Gleichberechtigung werden auf Kuba laut den Vereinten Nationen eingeschüchtert
Die lokale Band „Daylight“ hat einen Corona-Song herausgebracht. Seit Donnerstag ist das Video auf Youtube zu sehen. Es würdigt stadtbekannte Künstler und Gastronomen - und zeigt deren zum Teil existenzbedrohende Lage.
Dem Aroma Roms verfallen: Der Kunsthistoriker und langjährige Hertziana-Direktor Matthias Winner wird neunzig Jahre alt.
So macht man Geld und sorgt für Furore: Eine Gruppe von Krypto-Enthusiasten verbrennt einen Originaldruck von Banksy und versteigert die digitalisierte Fassung des Kunstwerks in der Blockchain zum Rekordpreis. Ist das ein PR-Stunt oder eine neue Form von Kunst?