Kiews trügerischer Frühling
Einen Monat lang sah es so aus, als könnte Russlands Armee jeden Moment Kiew einnehmen. Nun füllen sich die Straßen wieder mit Leben. Doch die Stadt und die Menschen sind vom Krieg gezeichnet.
Einen Monat lang sah es so aus, als könnte Russlands Armee jeden Moment Kiew einnehmen. Nun füllen sich die Straßen wieder mit Leben. Doch die Stadt und die Menschen sind vom Krieg gezeichnet.
Um das Leistungsschutzrecht für die Presse wurde lange gekämpft. Inzwischen ist es da. Doch Facebook ignoriert es, Google zahlt Kleingeld. Die Verlage sehen alt aus. Und was macht das Bundeskartellamt?
Erst wird die Skulptur aus Holz errichtet, dann ein paar Tage lang Stück für Stück abgebaut und verbrannt. Am Lagerfeuer ist Raum für Begegnungen und das Nachdenken über Skulptur, Performance und Installation. Gegrillt werden darf auch.
Sie wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen. Doch ausgerechnet die Bart-Iris ist der Zukunft gewachsen und hat das Potential, ganz groß rauszukommen.
Wie das zentrale Denkmal aussehen soll, weiß man jetzt. Doch die Standortsuche mit den Opferangehörigen bleibt schwierig.
Eine Madonna von Murillo strahlt bei Lempertz, Werke der Düsseldorfer Malerschule bestechen bei Van Ham: Vorschau auf die Kölner Auktionen mit Alten Meistern und Kunst des 19. Jahrhunderts.
In Hanau soll ein Mahnmal an den rassistischen Anschlag vom 19. Februar erinnern. Gestaltet wird das aus Stahl gefertigte Halbrund von dem Wertheimer Künstler Heiko Hünnerkopf.
Wo ist hier der Blick von außen? Die Documenta-Kuratoren des indonesischen Kollektivs Ruangrupa kommentieren die Antisemitismusvorwürfe in perfektem Bürokratendeutsch.
Erlernte Hilflosigkeit: Die Bewohner Russlands fühlen sich für die Verbrechen ihres Staates nicht verantwortlich. Selbst liberale Regime-Kritiker distanzieren sich nicht vom Chauvinismus des Kremls.
Noch bis zum 16. August können Beiträge für den Michael-Althen-Preis eingereicht werden. Dann hat die Vorjury, Elena Witzeck aus dem Feuilleton der F.A.Z. und Adam Soboczynski, Literaturchef der „Zeit“, einen Monat Zeit für die Shortlist.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum 13. Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum zwölften Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum elften Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Zwischen Malerei, Installation und Pop: Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt zeigt die vielfältigen Künstlerbücher des legendären Verlags Walther König.
Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie können die Schüler wieder ohne Einschränkungen an den Tagen der Schulmusik mitwirken.
Der Gegensatz von urbanem und ländlichem Raum sollte schon vieles erklären, nicht nur den Erfolg von Trump und Le Pen. Aber gilt die These von der abgehängten Peripherie auch für uns?
Deutschland will seine Mali-Unterstützung nun auf die Mission der Vereinten Nationen fokussieren. Doch die Militärregierung in Bamako setzt längst auf Russland. Warum ist die Lage so vertrackt?
Der Kommerz steht beim Eurovision Song Contest zunehmend im Vordergrund. Dafür produziert werden sollen vor allem schöne Bilder, wie man sie aus den sozialen Medien kennt.
Auf dem Weg zum Best Managed Companies Award haben die Unternehmen in den vergangenen Monaten einen intensiven Coaching-Prozess durchlaufen. Dabei ging es auch darum, neue Wege zu finden, um mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit umzugehen. Ein Einsatz, der sich nun bezahlt macht: Die 24 Preisträger des Best Managed Companies Award 2022 im Überblick.
„TV-Glotzer“ aus dem Jahr 1978 begründete Nina Hagens Ruf als Stimmwunder und „Godmother of Punk“. Aus einer amerikanischen Vorlage macht sie den vielleicht ersten nihilistischen Songtext deutscher Sprache.
Als Reaktion auf den Krieg Russlands setzt Polen einen Totalboykott russischer Kultur im eigenen Land durch. Sogar russischsprachige Redakteure beim Mickiewicz-Institut wurden entlassen.
Mit der Hilfe von Künstlerfreunden: Die Moskauer Pussy Riot-Aktivistin Maria Aljochina entkommt auf abenteuerlichen Wegen dem Hausarrest und einer Gefängnisstrafe.
Dass es für einen nicht unbedingt erfüllend ist, schön und berühmt zu sein, wird den Betroffenen meist erst spät bewusst. Die Schauspielerin Isabella Rossellini schien das schon immer gewusst zu haben – und könnte darüber nicht glücklicher wirken.
Sie ist die bedeutendste lebende Künstlerin aus Portugal: Eine Retrospektive im Museo Picasso feiert das außergewöhnliche Werk der Malerin Paula Rego.
Zum „Europa Open Air“-Konzert in Frankfurt sollen wieder 20000 Besucher kommen, und in der Alten Oper beginnt Chefdirigent Alain Altinoglu einen Schostakowitsch-Zyklus.
Einige Künstler und Sammler aus den USA werden bald in Kürze in der Lage sein, ihre digitalen NFT-Kunstwerke auf Instagram zu präsentieren.
Der Trompeter Till Brönner ist nicht nur Deutschlands bekanntester Jazzmusiker, sondern auch ein engagierter Hochschullehrer. Ein Gespräch über die Anforderungen an junge Musiker und die heutige Jazzszene.
Eine Netflix-Doku gibt vor, sie wisse über den Tod von Marilyn Monroe Neues. Doch was wir hier sehen und hören, ist altbekannt. Ein Etikettenschwindel.
Macron und Scholz planen Reformen für die EU, in Nordrhein-Westfalen steigt die Spannung vor dem Wahltag und in Turin beginnt das erste Halbfinale des ESC.
Eine wiederentdeckte Maria Magdalena von der Hand Tizians führt die Auktionen Alter Meister im Dorotheum an. Doch auch weitere herausragende Werke des Barock kommen zum Aufruf.
Eigenwillig in der Extremadura: die deutschstämmige Sammlerin Helga de Alvear hat sich ein Museum in Cáceres errichtet. Der mitten in der Stadt entstandene Bau setzt nicht auf Show, sondern dient der Kunst und der Stadt.
Eine Chance, sich auszuprobieren: Mit „Atmen“ sind fünf junge Künstler aus Offenbach und Frankfurt Teil des Festivals der jungen Talente. Spielraum ist das Offene Haus der Kulturen auf dem Campus Bockenheim.
Der Kunstmarkt steht vor einem Rekord: Christie’s will einen Siebdruck von Warhol für einen neunstelligen Betrag versteigern. Wie irre ist das denn?
Wird eine Marilyn von Andy Warhol das teuerste Kunstwerk des 20. Jahrhunderts? Mit Spitzenwerken aus Spitzensammlungen sorgt das Angebot der Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen bei Christie’s für Höchstspannung.
Der Eurovision Song Contest ist eröffnet. Beim großen Empfang in Turin war auch Malik Harris dabei. Doch der Deutsche muss sich noch gehörig steigern, wenn er im Finale Chancen haben will.
Zum zehnten Mal bringt das „Festival der jungen Talente“ den künstlerischen Nachwuchs der Region in interdisziplinären Projekten zusammen. Was dabei entsteht, kann man im Kunstverein sehen.