Die Kirchen haben nicht nur die Dächer im Blick
Bistümer und evangelische Landeskirchen suchen nach Schwachstellen der Nachkriegskirchen. Dass sie sich von manchen Immobilien trennen, hat aber andere Gründe.
Bistümer und evangelische Landeskirchen suchen nach Schwachstellen der Nachkriegskirchen. Dass sie sich von manchen Immobilien trennen, hat aber andere Gründe.
Bossa Nova für die Augen: Der Schriftsteller Eckhart Nickel spaziert durch die erträumte Hauptstadt der Moderne – Oscar Niemeyers Brasília.
Auf dem ersten Parteitag ihres Bündnisses kritisiert Sahra Wagenknecht, dass die Debatten im Land so roh geworden seien. Sie selbst schlägt schroffe Töne an.
Sie blieben nur einige Jahre oder wohnten ein Leben lang hier, machten Station oder kamen als Touristen. Auch am Main folgten sie ihrer Berufung, die Welt darzustellen - im Kleinen wie im Großen: bildende Künstler in Frankfurt.
Sie unterstütze einen Aufruf gegen Israel: Wegen der Frage nach ihrer politischen Haltung hat die renommierte US-Performance-Künstlerin sich entschieden, die Gastprofessur in Essen nicht wie geplant anzutreten.
Was bei den fatalen Lagerbildungen der jetzigen Kulturdebatte fehlt, ist eine wirklich unabhängige Position. Und was dem allgemeinen Skandal-Getöse, nahezu unbemerkt, zum Opfer fällt, ist die Kunst selbst. Ein Gastbeitrag.
Vorsicht, wenn im Museum unter einer Arbeit „Dies ist kein Kunstwerk“ steht: Es stammt ziemlich sicher nicht von Magritte, sondern vom Konzeptkünstler Marcel Broodthaers, der heute vor hundert Jahren geboren wurde.
Beim Festival „Le Piano Symphonique“ trafen jetzt zum dritten Mal die jungen Talente auf die Legenden dieses Wunderinstruments. Und halfen sich am Ende sogar gegenseitig.
Als ein Teil des Kontinents von Konstantinopel bestimmt wurde: Das Metropolitan Museum New York zeigt den komplexen regen Kulturaustausch zwischen Afrika und Byzanz. Die Schau stellt eine weitere Revision des Kunstkanons dar.
Die Website „Pitchfork“ war lange der Beweis dafür, dass ambitionierte Popkritik auch im Internet erfolgreich sein kann. Jetzt wird sie zerschlagen – und einer ganzen Welt droht das Aus.
Auf der Kunst- und Antiquitätenmesse BRAFA kommt wie in einem Traum zusammen, was nicht zusammengehört. Da passt es bestens, dass sie in diesem Jahr ihren Schwerpunkt auf den Surrealismus legt.
Alexander Sokurows metaphysischer Film „Märchen“ zeigt Hitler und Stalin in der Unterwelt. In Russland wurde der Film verboten. Aber Putins Hofnärrin Xenia Sobtschak durfte den Film zeigen. Nun wird darüber prominent diskutiert.
Vom Potential der Oper für Demokratie: Im Thomas Mann House beginnt eine transatlantische Konzert- und Gesprächsreihe.
Die Europäer wetteifern im Rückgabe-Diskurs, worauf es aber ankommt, diskutieren Bénédicte Savoy und Sammy Baloji in der Frankfurter Städelschule.
Es gibt endlich wieder regelmäßig Jazz im Frankfurter Holzhausenschlösschen: Thomas Sifflings neue Reihe hätte Emil Mangelsdorff begeistert.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Hayao Miyazaki hat dem japanischen Anime-Film zu Weltruhm verholfen. Nun geht er in Rente. Ist das auch das Ende seines legendären Studio Ghibli?
In der neuen Folge seiner FAS-Kolumne „ Kunst der Woche“ schreibt Niklas Maak über die Tänzerin und Bürgerrechtlerin Josephine Baker, der jetzt eine Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin gewidmet ist.
Minimalistische Bodenmosaike der Flatness: Zum Tod des Sozialskulpteurs Carl Andre
Das Gebäude der Nationalen Gemäldegalerie von Abchasien in der Hauptstadt Suchumi ist durch ein Feuer zerstört worden. Von rund 4000 Werken konnten nur etwa 200 gerettet werden.
Nach Deezer und Marktführer Spotify passt auch Apple Music das Auszahlungsmodell an. Songs im 3-D-Audio-Format werden in der Abrechnung künftig besser gestellt.
Beim Jahresempfang der IHK heben Redner die Internationalität Frankfurts als große Stärke hervor. Der OB will die Kommune zur „Fachkräfte-Willkommensstadt Nummer eins“ machen. Doch müsse dafür gekämpft und investiert werden.
Wurde getrickst und getäuscht bei der Vergabe von zwei Milliarden Coronahilfe für die Kultur? Ein Rechercheteam des Deutschlandfunks hat alles nachgerechnet.
Er hat den Jazz in Deutschland und Europa mitgeprägt. Ein Star ist Bob Degen dabei nie geworden. Nun war er zu seinem Achtzigsten mit Mitstreitern anregend in der Frankfurter Romanfabrik zu hören.
Im Zentrum steht immer ein einziges Werk, doch birgt die Reihe „2 x hören“ auch jedes Mal Überraschungen. In den kommenden drei Veranstaltungen geht es um Musik von Mendelssohn, Dean und Mozart.
Roland Barthes im Gespräch: Eine Auswahl von Briefwechseln und unveröffentlichten Miszellen liegt nun auch auf Deutsch vor.
Knapp hundert Jahre galt Gustav Klimts „Bildnis Fräulein Lieser“ als verschollen. Nun ist das Spätwerk in österreichischem Privatbesitz wieder aufgetaucht. Bei seiner Auktion soll es bis zu 50 Millionen Euro einbringen.
Bei ihm wurde der Ausstellungsbesucher zur Säule: Der amerikanische Künstler Carl Andre ist tot
Noch sagt niemand ab, aber man macht sich Gedanken, wie der Dialog geführt werden kann: Frankfurter Kunsthäuser und der Boykottaufruf.
Der Berliner Antiquar Eckard Düwal ist tot
Kraftvoll und empathisch zeigt sich die neue Musik beim Festival Ultraschall Berlin, aber oft eben auch akademisch und austauschbar.
Unter dem Begriff „Strike Germany“ wird zum Boykott von Veranstaltungen deutscher Kultureinrichtungen aufgerufen. Internationale Künstler sagen Auftritte im Berliner Nachtleben ab. Wer ist schuld? Und was kann man daraus lernen?
Das Gastspiel „Voodoo Waltz“ aus Bochum paart Schauspiel mit Tanz und bringt eine etwas verrückte Geschichte auf die Bühne.
Honoré Daumier sah sich als politischen Künstler und schuf Ikonen der Karikatur. 4200 seiner Graphiken und 36 Skulpturen bereichern nun als Schenkung das Städel, das eine Auswahl der besten Werke zeigt.
In keinem Medium war der Impressionismus mehr bei sich: Die Royal Academy of Arts in London zeigt die fast durchgängig überraschenden Papierarbeiten der Impressionisten
In einem Tonstudio im Offenbacher Stadtteil Bieber konnte sich Frank Farian verwirklichen - und den Wert guter Technik erkennen.